Liebste Schwester

Liebste Schwester

Paperback
3.521

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Beschreibung

Er beobachtet dich. Und er hat nichts vergessen.

Geheimnisvoll, wendungsreich, unheimlich: Ein echter Pageturner vor schönstem Londoner Setting.

Charlie und Lucile sind beste Freundinnen – bis zu einem Sommertag, der alles verändert. Nach einem tragischen Todesfall verlieren sich die Mädchen aus den Augen. Erst Jahre später – Charlie ist inzwischen Kursleiterin an einer Londoner Uni – trifft sie dort auf Luciles jüngere Schwester Violet, die sich ihr sofort anvertraut. Denn die junge Studentin fühlt sich in ihrem baufälligen Wohnheim auf Schritt und Tritt beobachtet.

Nur wenige Tage später ist Violet spurlos verschwunden. Charlie ist alarmiert: Hat Violets Verschwinden vielleicht mit den dramatischen Ereignissen von damals zu tun? Doch die Polizei will nichts davon wissen und so ist sie gezwungen, die Suche selbst in die Hand zu nehmen. Schon bald ist jedoch auch Charlies eigenes Leben in höchster Gefahr ...

Für Leser*innen von Ellen Sandberg, Charlotte Link und Ruth Ware.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Klassisch
Format
Paperback
Seitenzahl
352
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

Helen Vossberg ist das Pseudonym einer deutschen Autorin. Sie studierte Kommunikationsdesign, arbeitete für mehrere Agenturen und in einem Verlag und lebt nun nach Stationen in London und München mit ihrer kleinen Familie als freie Grafikerin und Autorin im Süden Deutschlands.

Beiträge

6
Alle
3.5

Ich habe es nur für dich getan.

Die Story entwickelt sich recht langsam. Die Geschichte wird aus Sicht von Charlie und Violet sowie in zwei Zeitebenen erzählt. Es beginnt mit einem Rückblick ins Jahr 1994. Damals sorgten ein tragischer Todesfall und zahlreiche Geheimnisse dafür, dass Charlie und Lucile sich langsam aus den Augen verloren haben. Zeitgleich erleben wir das Jahr 2010, wo Charlie zwischenzeitlich als Dozentin arbeitet und auf Violet trifft. Als Violet plötzlich verschwindet und Charlie sich auf Spurensuche begibt, verweben sich die Zeitebenen und Charlie erkennt viele Momente in einem anderen Licht. Die Autorin schafft es, von Anfang an eine düstere Stimmung aufzubauen – und das in beiden Zeitebenen. Die Auflösung und die genauen Zusammenhänge zwischen den beiden Storylines 2010 und 1994 empfand ich aber nicht so gut gelungen. Insgesamt ist es aber ist ein spannender Roman, der ohne große Schockmomente und Cliffhanger auskommt.

3

Es ist ganz okay, aber kein Buch das man unbedingt gelesen haben muss. Die ganzen Zeitsprünge und Protagonisten Wechsel, sind teils echt verwirrend und bringen ejne aus dem Konzept. Wenn man allerdings erst mal einen Durchblick gewonnen hat, ist es okay.

4

Echter britischer Krimi

Gut zu lesen, flüssig zu lesen. Man wollte wissen, was oder wer dahinter steckt. Ende war mE jedoch etwas weit hergeholt.

3.5

Die Auflösung hat mir nicht so gut gefallen. Als Krimi kann man das schon lesen. SBRJ bzw Storytel

4.5

Spannender Roman, der ohne große Schockmomente und Cliffhanger überzeugt

Kennt ihr das, wenn sich die Geschichte eines Buchs ganz anders entwickelt, als ihr es erwartet habt? So ging es mir mit "Liebste Schwester" von Helen Vossberg. Die Story entwickelt sich recht langsam, was nicht zuletzt an den verschiedenen Erzähl- und Zeitebenen sowie Erzähltechniken liegt, zwischen denen die Autorin hin und her wechselt. Die Geschichte wird aus Sicht von Charlotte und Violet erzählt, die beide toll ausgearbeitet und sympathisch sind, wenngleich sie auch eine gewisse Traurigkeit ausstrahlen. Violets Kapitel sind dabei alle als Briefe an ihre ältere Schwester Lucile formuliert, was mir sehr gut gefallen hat. Darüber hinaus gibt es auch regelmäßige Rückblicke ins Jahr 1994. Damals sorgten ein tragischer Todesfall und zahlreiche Geheimnisse dafür, dass Charlotte und ihre beste Freundin Lucile sich aus den Augen verloren haben. Die Autorin schafft es, von Anfang an eine düstere Stimmung aufzubauen – und das in beiden Zeitebenen. Vossbergs Schreibstil ist so einnehmend und atmosphärisch, dass ich beim Lesen die ganze Zeit ein bedrückendes Gefühl hatte und das Buch am liebsten gar nicht mehr weglegen wollte. Vor allem das Setting im alten Wohnheim fand ich so gut gewählt und gruselig, dass mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken gelaufen ist. Überall knarzt es, Violet fühlt sich beobachtet, und dann verschwindet sie auch noch plötzlich – das war einfach so spannend und unheimlich. Die Auflösung und die genauen Zusammenhänge zwischen den beiden Storylines 2010 und 1994 habe ich so nicht kommen sehen. Auch wenn ich das Ende etwas konstruiert fand, war es doch ein schlüssiger und gelungener Abschluss. Insgesamt ist "Liebste Schwester" ein sehr spannender und atmosphärischer Roman, der ohne große Schockmomente und Cliffhanger überzeugt. Ich habe jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an die Story zurückdenke, und freue mich schon sehr auf den nächsten Roman der Autorin. 🙂

3

Ein wenig konstruiert, konnte mich nicht fesseln.

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