Leviathan und Schwarze Spiegel

Leviathan und Schwarze Spiegel

Taschenbuch
2.83
SoltauLeviathanKriegstagGuterwaggon

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Zwei Endspiele, die das Grauen des Krieges vergegenwärtigen. In LEVIATHAN würfeln die letzten Kriegstage des Jahres 1945 eine Schar Verlorener zusammen. Der Schauplatz: ein Güterwaggon, der am Schluß der Katastrophe auf einer zerstörten Brücke hängenbleibt und die todgeweihten Insassen zwischen Himmel und Abgrund aussetzt. In SCHWARZE SPIEGEL durchstreift der letzte Überlebende des drit-ten Weltkriegs die von A-, B- und C-Waffen verwüstete Gegend zwi-schen Hamburg und Soltau.
In beiden Texten - LEVIATHAN war die erste Publikation Arno Schmidts 1949, SCHWARZE SPIEGEL erschien zuerst 1951 - verarbeitet der Autor Kriegserfahrungen und räsoniert über die Chancen der menschlichen Gattung. Rückblickend im einen, mit unheilvoller Prophetie im anderen Fall. In der besten aller Welten bleibt der Mensch des Menschen schlimmster Feind.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
144
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Arno Schmidt, 1914 in Hamburg geboren, war nach dem Abitur und einer kaufmännischen Lehre 1937 - 1940 graphischer Lagerbuchhalter in Greiffenberg (Schlesien) und von 1940 bis 1945 Soldat, überwiegend in Norwegen. Ab 1947 lebte er als freier Schriftsteller u.a. im Saarland und in Darmstadt, ab 1958 in Bargfeld, Kreis Celle. Arno Schmidt starb 1979 in Celle.

Beiträge

1
Alle
1

Hat mir bis auf wenige (nachvollziehbare!) Ansätze überhaupt nicht gefallen. Vielleicht fehlt mir da einfach der Draht zur Philosophie, aber ich hatte den Eindruck, der Autor erwartet, dass man in seine (verquere) Gedanken blicken kann, dass man alle Andeutungen verstehen wird und vor allem, Latein, Französisch und welche Sprache er auch sonst so verwendet haben mag, versteht. Ein einziges Durcheinander wirrer, zusammenhangsloser Satzfetzen, die aneinandergereiht wurden und teilweise nicht mal vernünftige, abgeschlossene Sätze bilden. Leider reißen es die wenigen guten und verständlichen Stellen auch nicht mehr raus. Gut, dass es nicht mehr Seiten waren, sonst hätte ich es frustriert wieder in die Bibliothek gebracht, ohne es zu Ende zu lesen.

Beitrag erstellen