Blick ins Buch

Romane

Leichte Turbulenzen

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Über das Buch

Ivy hat alles, was man sich nur wünschen kann. Sie lebt in Notting Hill, modelliert bei Madame Tussauds Wachsfiguren, hat eine Menge Freunde, eine große Schwester, einen hilfsbereiten Vater, einen witzigen Kollegen, einen begeisterten Chef und nur ein Problem: Seit Jahren gibt es keinen Mann in ihrem Leben. So schafft sich Ivy einfach ein Phantasma aus Wachs. Einen Mann, den sie nach ihrem inneren Bild formt, der eben nur eins nicht ist - lebendig. Eine verrückte Idee, die ihr aber die Augen öffnet für das, was im Leben wichtig ist. Ivy Bachmann ist eine moderne Frau Anfang dreißig, die viele beneiden würden: Sie lebt im noblen Londoner Viertel Notting Hill und modelliert bei Madame Tussauds Wachsfiguren nach berühmten Vorbildern. Ihr sympathischer Kollege Willem steht ihr in allen Lebenslagen zur Seite, ihr Chef ist von Ivy mehr als begeistert. Auch mit ihrer Familie fühlt sie sich sehr verbunden, mit der impulsiven Schwester Nathalie, die für Mann und Kind auf die berufliche Herausforderung verzichtet, und mit dem hilfsbereiten Vater, dessen Hobby, die Ahnenforschung, ihn über den Selbstmord seiner Frau hinwegtröstet. Dennoch will Ivy nicht alles gelingen: Sie hat Angst vor dem Fliegen und ist seit Jahren Single. Nach der herben Enttäuschung durch den überheblichen Schauspieler Javis will sie sich nicht ein weiteres Mal auf eine Beziehung einlassen. Also erträumt sie sich einen Mann. Bei der Arbeit an der Statue von Vincent Van Gogh merkt sie, dass die Skulptur immer mehr zu einem Abbild ihrer eigenen Wunschvorstellungen wird. Ein Mann, der sie niemals verletzen, sie niemals hintergehen wird, der dafür aber auch nicht lebendig ist. Ivy ist aufgewühlt, und sie erkennt: Es hat keinen Zweck vor dem Leben davonzulaufen. Ihre Flugangst ist nur ein Bild für die Scheu vor der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und die Blockade der eigenen Zukunft. Also beschließt sie, sich dem Leben und damit auch der Liebe zu stellen. Alexa Hennig von Lange fragt in ihrem vielschichtigen Roman ernsthaft und zugleich mit großer Leichtigkeit, wie wichtig Familienbande sind und wie Ivy ihr Glück finden kann.

Editionen (2)

ISBN9783570100738
VerlagC.Bertelsmann
Erscheinungsdatum26.09.11
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

2 Bewertungen

1 Rezensionen

2,3

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  • what.corisreads
    what.corisreads

    68 Follower

    2,5

    Ich kam mit dem Schreibtsil nicht wirklich klar, es war alles sehr sprunghaft, die Perspektiven haben immer wieder gewechselt ohne, dass dies irgendwie deutlich gemacht wurde, was dann einfach nur zu Verwirrung geführt hat. Ich musste dann immer wieder ein paar Zeilen zurückgehen um zu merken wer gerade dran ist. Gespräche wirkten oft zusammenhangslos und unnatürlich. Ivy war zwar sympathisch, hatte aber auch Momente in denen man nur den Kopf schütteln konnte. Außerdem war sie oft in ihrer eigenen Geschichte nicht die Hauptperson. Ihre Schwester Nathalie hatte sehr viel Zeit im Buch, in der ich mich fast nur über sie aufgeregt habe. Sie war wirklich unangenehm, cholerisch, hatte vielleicht schon narzisstische Züge. Die schlussendliche Auflösung der verschiedenen Handlungsstränge war teilweise sehr unbefriedigend. Gerade Nathalies Geschichte war einfach unglaubwürdig, dass sich alles einfach friedlich geklärt haben soll und sich ihre Probleme einfach so in Luft aufgelöst haben sollen? Auch was jetzt mit Ivy‘s Mutter passiert ist, ist noch immer unklar. Auf dem Klappentext steht der Satz: „ eine verrückte Idee, die ihr aber die Augen öffnet für das, was im Leben wirklich wichtig ist…“ Für mich kam im Buch nichts vor, was damit zu tun haben könnte, gerade in Bezug auf diese Wachsfigur. Für mich hat Ivy selbstständig eine Entwicklung durchgemacht, ob die aber jetzt positiv oder negativ ist, kann ich auch nach dem Lesen nicht wirklich beurteilen. Vielleicht hat sie etwas mehr ihren eigenen Wert erkannt, aber ansonsten habe ich davon nicht viel mitbekommen. Es war okay, würde es aber nicht unbedingt weiterempfehlen.

    24. Mai 2024

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