Leichenstarr an der Bar - Ein Nordsee-Krimi (Die Friesenbrauerin ermittelt 3)
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Beschreibung
Leichenstarr an der Bar ist ein packender Nordsee-Krimi mit viel Lokalkolorit, ostfriesischem Schnack, nordisch-derbem Humor und einem hochaktuellen Fall.
Enno Prester, Umweltaktivist und enger Freund der Friesenbrauerin Gesine Felber, stirbt in ihrem Armen. Seine letzten Worte geben Gesine Rätsel auf: Schimmelreiter klaut. Was hat das zu bedeuten? Gleichzeitig will die Firma Friesenklima eine klimaneutrale Ferienanlage in der Nähe von Sünnum, Gesines ostfriesischer Heimat, bauen und die Einwohner an der saftigen Rendite beteiligen. Eine so gute Gelegenheit können sich die Sünnumer keinesfalls entgehen lassen. Als Gesine aber entdeckt, dass Enno vor seinem Tod Nachforschungen über die Friesenklima AG angestellt hatte, wird sie misstrauisch und will die Wahrheit unbedingt ans Licht bringen. Dabei begibt sie sich in tödliche Gefahr ...
Dieses Buch ist Teil der Serie
Die Friesenbrauerin ermittelt
.
Die Friesenbrauerin Gesine Felber hält in Sünnum den
Kroog
, eine urige Kneipe mit kleinem Lädchen, am Laufen und ihre Gemeinschaft zusammen. Doch zwischen Küstenidylle, Konkurrenz und
grünen
Versprechungen kippt Gemütlichkeit in Gefahr: ein Brauer tot im Fass, eine Leiche am Strand, rätselhafte letzte Worte. Eine packende Nordsee-Krimi-Serie voller Lokalkolorit, Humor und viel nordischem Schnack.
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joost Jensen (Pseudonym) wuchs in Norddeutschland auf. Schauplatz seiner Geschichten ist die Nordseeküste, die inzwischen zu seiner Heimat geworden ist.
Beiträge
Tüdelbüdel erneut in Gefahr
Leichenstarr an der Bar ist der dritte Tüdelbüdel-Krimi von Joost Jensen, welcher im Insel-Verlag erschienen ist und ich hatte wieder eine spaßige und ereignisreiche Zeit in Sünnum und mit deren Bewohnerinnen und Bewohnern. Diesmal ist die Geschichte nicht ganz so vorhersehbar wie die beiden Vorgänger und doch genauso schön schrullig. Also haben wir hier definitiv wieder einen Cosy-Crime an der friesischen Küste in dem fiktiven Dorf Sünnum, welchen der Autor hier erzählt und ich hatte erneut eine super interessante und rätselhafte Zeit dort. Mir hat dabei der lockere und leicht schnoddrige Schreibstil wieder sehr gut gefallen und auch die verschiedenen Wendungen in der Geschichte sind super, so dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Aber wenn ihr jetzt meint, hey, die wird mich gleich spoilern und ich brauch ja deshalb gar nicht mehr lesen, da habt ihr euch geirrt. Ich verrate nichts von der Geschichte und den möglichen Mördern, denn das könnt ihr mal schön selbst beim Lesen herausfinden. Wäre nämlich echt schade, wenn ihr euch diese tolle Geschichte mit all seinen wunderbaren Charakteren und den manchmal vorhersehbaren und dann doch wieder unerwarteten Wendungen in diesem Küstenkrimi einfach entgehen lassen würdet und von mir kriegt die Geschichte deshalb auch eine 5-Sternewertung. Auch hier gilt somit: Gerne mehr von Tüdelbüdel, Joris, Wiebke und all den anderen Sünnumern.
Die Sünnumer sind außer Rand und Band als ein ehemaliger Dorfbewohner in Tüdelbüdels Kneipe verstirbt.
Inhalt: Die Firma Friesenklima möchte in der Umgebung eine neue Ferienwohnanlage bauen. Diese soll natürlich klimaneutral und umweltbewusst sein, doch dafür benötigt die Chefin von Friesenklima Geld. Deswegen kommt Mareke Renken nach Sünnum, um die Dorfbewohner von ihrem Projekt zu überzeugen und diese an der Rendite zu beteiligen. Alle machen mit, nur Friesenbrauerin Gesine nicht. Sie muss erst den Tod eines ehemaligen Freundes verdauen, der ihn ihrem Armen gestorben ist. Doch dieser Tot stellt alle vor ein Rätsel: Wurde Enno etwa ermordet und wenn ja, was meinte er mit seinen letzten Worten sagen zu wollen? Natürlich gibt die Friesenbrauerin nicht eher ruhe, bis sie ihre eigenen Ermittlungen anstellen kann. Doch alle Hinweise führen zu Friesenklima und Mareke. Doch ist Mareke wirklich so kaltblütig um einen Menschen umzubringen? Die Sünnumer versuchen den Fall aufzuklären. Meinung: Das Cover passt sich perfekt in die Reihe ein, da es so nordisch gehalten ist. Ich kenne bereits den vorherigen Teil der Reihe um die Sünummer Friesenbrauerin und die Dorfbewohner, daher wollte ich diesen Teil unbedingt wieder lesen und er hat mich nicht enttäuscht! Ich habe durch den locker-leichten Schreibstil des Autors super in das Buch gefunden und auch Gesine und die Dorfbewohner waren mir allesamt sympathisch. Es war wie ein kleines Wiedersehen mit Freunden. Auch der Fall hat mir sehr gut gefallen, allerdings habe ich sehr schnell eine Ahnung gehabt, wer der Täter sein könnte, die sich dann auch bewahrheitet hat. Trotzdem fand ich das Buch einfach super, an Spannung hat es auch nicht gefehlt. Hoffentlich wird es noch einen 4. Teil geben, ich brauche nämlich schnellstmöglich Nachschub von dieser Serie!

Ein spannender Krimi, mit nordisch friesischen Flair
Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band rund um die Friesenbrauerein Gesine aus dem Örtchen Sünnum. Wer die ersten zwei Bände noch nicht gelesen hat, braucht sich keine Gedanken machen, wenn er gleich mit Band 3 losstarten möchte, denn diese können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Und wer auf der Suche nach einem guten Krimi ist, der dazu noch mit Spannung und einer großen Prise Humor überzeugt und der dazu noch friesichen Flair versprüht , der ist mit einem Besuch nach Sünnum echt gut beraten. Nicht nur der Schreibstil des Autors überzeugt durch eine Leichtigkeit, auch die Charaktere überzeugen hier auf ganzer Linie. Während Gesine es auch dieses mal nicht lassen kann mit zu helfen und sich dabei nicht gefahrlos auf die Suche begibt, helfen auch die anderen Sünnumer fleißig mit, denn hier kennt jeder jeden und da hilft man sich auch gegenseitig. Wo ich doch von Anfang an einen Verdacht hatte, so lag ich dann doch am Ende total daneben und hab dabei eine ganz schlechte Ermittlerin abgegeben ( da bleibe ich dann doch lieber beim Lesen) . Der Spanungsbogen war hoch gewesen und ich habe regelrecht mit Gesine mitgerätselt und mitgefiebert und habe mit ihrer Tochter Wiebke mitgelitten und mitgeflucht. Der friesische Flair war auf jeder Seite zu spüren und hat auch diesen Fall wieder zu einem besonderen gemacht. Und dennoch gibt es ein Aber… was mich allerdings in dem Buch leider gar nicht überzeugt hat, war die Polizeiarbeit an sich. Schlechte Ermittlungen und auch der Zusammenhalt im Team war erschreckend. Das fand ich alles sehr überzogen und die Ermittlungsarbeit hat dann eher an eine Amateurgruppe erinnern lassen, die zum ersten Mal ihre Arbeit verrichtet Fazit: 4 Sterne für einen spannenden Fall, mit aktuellen Thema und ganz viel friesischen Flair
Spannender neuer Fall
Dieses ist der dritte und auch meines Wissens nach letzte Fall der Friesenbrauerin und für mich war es auch der beste Fall. Aber worum geht es eigentlich? Enno, der Sünnum vor einiger Zeit verlassen hatte, kommt schwer verletzt in den Kroog und erliegt dort seinen Verletzungen. Daraufhin beschließt Gesine, den Fall aufzuklären. Wie gewohnt, mischen auch die anderen Einwohner von Sünnum in den Ermittlungen mit. Wie gewohnt besticht das Buch mit viel Lokalkolorit. Und die Sünnumer sind schon eine interessante Gruppe. Am besten gefallen mir die Interaktionen von Gesine und Joris. Die zwei sind wirklich sehr amüsant, wie sie umeinander herumtanzen und man das Gefühl hat, dass da mehr zwischen den beiden als nur Freundschaft ist. Der Fall an sich durch die wechselnde Perspektive von Gesines Ermittlungen und dem Täter, baut Spannung auf und man hat direkt zu Beginn aber auch schon eine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Ob sich das bewahrheitet, muss jeder selbst herausfinden. Mir ist Gesine stellenweise nur etwas zu starrköpfig, auch wenn das in ihrem Charakter liegt, so war es mir an manchen Stellen dann doch ein bisschen zu viel und sie hätte sich durchaus früher Hilfe holen können. Alles in allem war es aber ein unterhaltsamer und spannender Krimi, der sich wirklich gut lesen lies!
Zurück bei Tüdelbüddel, ihrer Kneipe und ihrem selbstgebrautem Bier, das dieses Mal aber nicht im Vordergrund steht.
In Sünnum bzw. im vorgelagerten Watt wird ein leeres Boot gefunden, voll mit Blut; als einige Tage später der ehemalige Sünnumer Enno im Kroog verletzt auftaucht und nach letzten mysteriösen Worten verstirbt, ist schnell klar, dass die Sünnumer bei der Aufklärung des Falles unterstützen müssen. Schnell kommt die Firma Friesenklima in Verdacht und sie stoßen auf eine Gruppe von Klimaaktivisten, denen sich Enno angeschlossen hatte. Spannender, ebenso wie unterhaltsamer Krimi, der den Leser an die Nordsee führt. Neben den klassischen friesischen Sturköpfen trifft man dieses Mal auf Klimaaktivisten, skrupellosen Geschäftsleuten und auf den Zusammenhalt eines Dorfes. Zwischendurch kann man immer mal erahnen, in welche Richtung der Fall sich entwickelt, aber tatsächlich erst auf den letzten Seiten werden alle Zusammenhänge klar. Gut geschrieben, mit vielen kleinen Kapiteln, macht es das Buch einem leicht, der Handlung zu folgen und begierig die nächsten Seiten zu lesen.
Beschreibung
Leichenstarr an der Bar ist ein packender Nordsee-Krimi mit viel Lokalkolorit, ostfriesischem Schnack, nordisch-derbem Humor und einem hochaktuellen Fall.
Enno Prester, Umweltaktivist und enger Freund der Friesenbrauerin Gesine Felber, stirbt in ihrem Armen. Seine letzten Worte geben Gesine Rätsel auf: Schimmelreiter klaut. Was hat das zu bedeuten? Gleichzeitig will die Firma Friesenklima eine klimaneutrale Ferienanlage in der Nähe von Sünnum, Gesines ostfriesischer Heimat, bauen und die Einwohner an der saftigen Rendite beteiligen. Eine so gute Gelegenheit können sich die Sünnumer keinesfalls entgehen lassen. Als Gesine aber entdeckt, dass Enno vor seinem Tod Nachforschungen über die Friesenklima AG angestellt hatte, wird sie misstrauisch und will die Wahrheit unbedingt ans Licht bringen. Dabei begibt sie sich in tödliche Gefahr ...
Dieses Buch ist Teil der Serie
Die Friesenbrauerin ermittelt
.
Die Friesenbrauerin Gesine Felber hält in Sünnum den
Kroog
, eine urige Kneipe mit kleinem Lädchen, am Laufen und ihre Gemeinschaft zusammen. Doch zwischen Küstenidylle, Konkurrenz und
grünen
Versprechungen kippt Gemütlichkeit in Gefahr: ein Brauer tot im Fass, eine Leiche am Strand, rätselhafte letzte Worte. Eine packende Nordsee-Krimi-Serie voller Lokalkolorit, Humor und viel nordischem Schnack.
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joost Jensen (Pseudonym) wuchs in Norddeutschland auf. Schauplatz seiner Geschichten ist die Nordseeküste, die inzwischen zu seiner Heimat geworden ist.
Beiträge
Tüdelbüdel erneut in Gefahr
Leichenstarr an der Bar ist der dritte Tüdelbüdel-Krimi von Joost Jensen, welcher im Insel-Verlag erschienen ist und ich hatte wieder eine spaßige und ereignisreiche Zeit in Sünnum und mit deren Bewohnerinnen und Bewohnern. Diesmal ist die Geschichte nicht ganz so vorhersehbar wie die beiden Vorgänger und doch genauso schön schrullig. Also haben wir hier definitiv wieder einen Cosy-Crime an der friesischen Küste in dem fiktiven Dorf Sünnum, welchen der Autor hier erzählt und ich hatte erneut eine super interessante und rätselhafte Zeit dort. Mir hat dabei der lockere und leicht schnoddrige Schreibstil wieder sehr gut gefallen und auch die verschiedenen Wendungen in der Geschichte sind super, so dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde. Aber wenn ihr jetzt meint, hey, die wird mich gleich spoilern und ich brauch ja deshalb gar nicht mehr lesen, da habt ihr euch geirrt. Ich verrate nichts von der Geschichte und den möglichen Mördern, denn das könnt ihr mal schön selbst beim Lesen herausfinden. Wäre nämlich echt schade, wenn ihr euch diese tolle Geschichte mit all seinen wunderbaren Charakteren und den manchmal vorhersehbaren und dann doch wieder unerwarteten Wendungen in diesem Küstenkrimi einfach entgehen lassen würdet und von mir kriegt die Geschichte deshalb auch eine 5-Sternewertung. Auch hier gilt somit: Gerne mehr von Tüdelbüdel, Joris, Wiebke und all den anderen Sünnumern.
Die Sünnumer sind außer Rand und Band als ein ehemaliger Dorfbewohner in Tüdelbüdels Kneipe verstirbt.
Inhalt: Die Firma Friesenklima möchte in der Umgebung eine neue Ferienwohnanlage bauen. Diese soll natürlich klimaneutral und umweltbewusst sein, doch dafür benötigt die Chefin von Friesenklima Geld. Deswegen kommt Mareke Renken nach Sünnum, um die Dorfbewohner von ihrem Projekt zu überzeugen und diese an der Rendite zu beteiligen. Alle machen mit, nur Friesenbrauerin Gesine nicht. Sie muss erst den Tod eines ehemaligen Freundes verdauen, der ihn ihrem Armen gestorben ist. Doch dieser Tot stellt alle vor ein Rätsel: Wurde Enno etwa ermordet und wenn ja, was meinte er mit seinen letzten Worten sagen zu wollen? Natürlich gibt die Friesenbrauerin nicht eher ruhe, bis sie ihre eigenen Ermittlungen anstellen kann. Doch alle Hinweise führen zu Friesenklima und Mareke. Doch ist Mareke wirklich so kaltblütig um einen Menschen umzubringen? Die Sünnumer versuchen den Fall aufzuklären. Meinung: Das Cover passt sich perfekt in die Reihe ein, da es so nordisch gehalten ist. Ich kenne bereits den vorherigen Teil der Reihe um die Sünummer Friesenbrauerin und die Dorfbewohner, daher wollte ich diesen Teil unbedingt wieder lesen und er hat mich nicht enttäuscht! Ich habe durch den locker-leichten Schreibstil des Autors super in das Buch gefunden und auch Gesine und die Dorfbewohner waren mir allesamt sympathisch. Es war wie ein kleines Wiedersehen mit Freunden. Auch der Fall hat mir sehr gut gefallen, allerdings habe ich sehr schnell eine Ahnung gehabt, wer der Täter sein könnte, die sich dann auch bewahrheitet hat. Trotzdem fand ich das Buch einfach super, an Spannung hat es auch nicht gefehlt. Hoffentlich wird es noch einen 4. Teil geben, ich brauche nämlich schnellstmöglich Nachschub von dieser Serie!

Ein spannender Krimi, mit nordisch friesischen Flair
Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Band rund um die Friesenbrauerein Gesine aus dem Örtchen Sünnum. Wer die ersten zwei Bände noch nicht gelesen hat, braucht sich keine Gedanken machen, wenn er gleich mit Band 3 losstarten möchte, denn diese können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Und wer auf der Suche nach einem guten Krimi ist, der dazu noch mit Spannung und einer großen Prise Humor überzeugt und der dazu noch friesichen Flair versprüht , der ist mit einem Besuch nach Sünnum echt gut beraten. Nicht nur der Schreibstil des Autors überzeugt durch eine Leichtigkeit, auch die Charaktere überzeugen hier auf ganzer Linie. Während Gesine es auch dieses mal nicht lassen kann mit zu helfen und sich dabei nicht gefahrlos auf die Suche begibt, helfen auch die anderen Sünnumer fleißig mit, denn hier kennt jeder jeden und da hilft man sich auch gegenseitig. Wo ich doch von Anfang an einen Verdacht hatte, so lag ich dann doch am Ende total daneben und hab dabei eine ganz schlechte Ermittlerin abgegeben ( da bleibe ich dann doch lieber beim Lesen) . Der Spanungsbogen war hoch gewesen und ich habe regelrecht mit Gesine mitgerätselt und mitgefiebert und habe mit ihrer Tochter Wiebke mitgelitten und mitgeflucht. Der friesische Flair war auf jeder Seite zu spüren und hat auch diesen Fall wieder zu einem besonderen gemacht. Und dennoch gibt es ein Aber… was mich allerdings in dem Buch leider gar nicht überzeugt hat, war die Polizeiarbeit an sich. Schlechte Ermittlungen und auch der Zusammenhalt im Team war erschreckend. Das fand ich alles sehr überzogen und die Ermittlungsarbeit hat dann eher an eine Amateurgruppe erinnern lassen, die zum ersten Mal ihre Arbeit verrichtet Fazit: 4 Sterne für einen spannenden Fall, mit aktuellen Thema und ganz viel friesischen Flair
Spannender neuer Fall
Dieses ist der dritte und auch meines Wissens nach letzte Fall der Friesenbrauerin und für mich war es auch der beste Fall. Aber worum geht es eigentlich? Enno, der Sünnum vor einiger Zeit verlassen hatte, kommt schwer verletzt in den Kroog und erliegt dort seinen Verletzungen. Daraufhin beschließt Gesine, den Fall aufzuklären. Wie gewohnt, mischen auch die anderen Einwohner von Sünnum in den Ermittlungen mit. Wie gewohnt besticht das Buch mit viel Lokalkolorit. Und die Sünnumer sind schon eine interessante Gruppe. Am besten gefallen mir die Interaktionen von Gesine und Joris. Die zwei sind wirklich sehr amüsant, wie sie umeinander herumtanzen und man das Gefühl hat, dass da mehr zwischen den beiden als nur Freundschaft ist. Der Fall an sich durch die wechselnde Perspektive von Gesines Ermittlungen und dem Täter, baut Spannung auf und man hat direkt zu Beginn aber auch schon eine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Ob sich das bewahrheitet, muss jeder selbst herausfinden. Mir ist Gesine stellenweise nur etwas zu starrköpfig, auch wenn das in ihrem Charakter liegt, so war es mir an manchen Stellen dann doch ein bisschen zu viel und sie hätte sich durchaus früher Hilfe holen können. Alles in allem war es aber ein unterhaltsamer und spannender Krimi, der sich wirklich gut lesen lies!
Zurück bei Tüdelbüddel, ihrer Kneipe und ihrem selbstgebrautem Bier, das dieses Mal aber nicht im Vordergrund steht.
In Sünnum bzw. im vorgelagerten Watt wird ein leeres Boot gefunden, voll mit Blut; als einige Tage später der ehemalige Sünnumer Enno im Kroog verletzt auftaucht und nach letzten mysteriösen Worten verstirbt, ist schnell klar, dass die Sünnumer bei der Aufklärung des Falles unterstützen müssen. Schnell kommt die Firma Friesenklima in Verdacht und sie stoßen auf eine Gruppe von Klimaaktivisten, denen sich Enno angeschlossen hatte. Spannender, ebenso wie unterhaltsamer Krimi, der den Leser an die Nordsee führt. Neben den klassischen friesischen Sturköpfen trifft man dieses Mal auf Klimaaktivisten, skrupellosen Geschäftsleuten und auf den Zusammenhalt eines Dorfes. Zwischendurch kann man immer mal erahnen, in welche Richtung der Fall sich entwickelt, aber tatsächlich erst auf den letzten Seiten werden alle Zusammenhänge klar. Gut geschrieben, mit vielen kleinen Kapiteln, macht es das Buch einem leicht, der Handlung zu folgen und begierig die nächsten Seiten zu lesen.









