Die Leiche am Deich - Ein Nordsee-Krimi (Die Friesenbrauerin ermittelt 1)
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Beschreibung
In Sünnum ist die Welt noch in Ordnung: Die herzliche Gesine Felber betreibt in dem kleinen Dorf den Kroog , eine urige Kneipe mit kleinem Lädchen. Der Kroog ist das zweite Wohnzimmer der Sünnumer, bei selbstgebrautem Bier wird hier nach Herzenslust geschnackt, gefeixt, gelacht und gefeiert.
Mit der Ruhe und Gemütlichkeit ist es allerdings vorbei, als die Leiche einer Frau am Strand gefunden wird. Die Tote ist die Ehefrau des Großbauern Burmeister, der sich mit seinem Milchbetrieb vor allem bei Umweltaktivisten keine Freunde gemacht hat. Wird Burmeister der Nächste sein? Als Enno, ein guter Freund von Gesine und leidenschaftlicher Naturschützer, ins Visier der Ermittlungen gerät, macht sie sich unerschrocken auf die Suche nach dem wahren Täter ...
Dieses Buch ist Teil der Serie
Die Friesenbrauerin ermittelt
.
Die Friesenbrauerin Gesine Felber hält in Sünnum den
Kroog
, eine urige Kneipe mit kleinem Lädchen, am Laufen und ihre Gemeinschaft zusammen. Doch zwischen Küstenidylle, Konkurrenz und
grünen
Versprechungen kippt Gemütlichkeit in Gefahr: ein Brauer tot im Fass, eine Leiche am Strand, rätselhafte letzte Worte. Eine packende Nordsee-Krimi-Serie voller Lokalkolorit, Humor und viel nordischem Schnack.
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joost Jensen (Pseudonym) wuchs in Norddeutschland auf. Schauplatz seiner Geschichten ist die Nordseeküste, die inzwischen zu seiner Heimat geworden ist.
Beiträge
Spannende Unterhaltung rund um den Kroog, der Sünnumer Stammkneipe
Am Strand wird die Leiche von Burmesters Ehefrau, einem Milchbauern, angespült. In der Stammkneipe des Dorfes starten daraufhin die ersten Diskussionen, wer denn der Mörder sein könnte. Immer mit dabei ist Gesine, die Wirtin, der ebenfalls der Tante Emma Laden des Dorfes gehört. Ihre Tochter Wiebke ist als Polizistin mit dem Mord betraut worden. Als der zweite Mord geschieht, diesesmal trifft es den Sünnumer Postboten kennt die Tüdelbüdel, die so genannt wird, weil sie unter der Wirtsstube das heimische Bier „ Tüdelbräu“ selbst braut, kein Halten mehr und unternimmt auf eigene Faust Ermittlungen, sehr zum Leidwesen ihrer Tochter. Gesine zweifelt, dass die beiden verhafteten Personen die Morde begangen haben. So rutscht sie immer tiefer in das Geschehen und kombiniert, befragt und überlegt nach Herzenslust weiter. Die Tüdelbüdel ist eine unerschrockene Frau ganz nach meinem Geschmack. Oft habe ich in mich hinein gelacht, weil ich mir gut vorstellen konnte, wie sie sich selbst zum „Schnaken“ eingeladen hat, um die Menschen zu befragen. Überhaupt finde ich das immer wieder eingeworfene friesische Platt sehr erfrischend. Ab und an muss ich mir die Wörter zwar laut vorlesen, damit ich dahinter komme, was die Dorfbewohner gerade gesagt haben, aber das macht die Geschichte doch sehr kurzweilig. Es ist ein Krimi, den man gern liest, miträtselt und nachher verwundert ist, wer schlussendlich als Mörder enttarnt wird. Einen Stern Abzug gibt es für das ständige benutzen des Biernamens „ Tüdelbräu“. Für meinen Geschmack sind da etwas die Pferde durchgegangen. Auch wenn die Hauptprotagonistin das Bier selbst gebraut hat, kann ich nicht glauben, dass ständig nur von Tüdelbräu geredet wird und nicht einfach mal von „Bier“, oder einfach nur „ noch ne Runde!“ gebrüllt wird, sondern „ noch ne Runde Tüdelbräu“. Trotzdem bleiben durch den hohen Unterhaltungswert, den Spannungbogen, die klare Erzählweise und die sehr sympathischen Protagonisten ( ich liebe Joris den alten Kapitän, der im Leuchtturm wohnt und Gesine bei all ihren Unternehmungen unterstützt) 4 volle Sterne!

Mit dem Regionalkrimi, welcher an der Nordsee spielt, „Die Leiche am Deich“ hat der Autor unter dem Pseudonym Joost Jensen den Auftakt geschrieben, in dem die Friesenbrauerin Gesine Felber ihre privaten Ermittlungen durchführt. Klappentext: In Sünnum ist die Welt noch in Ordnung: Die herzliche Gesine Felber betreibt in dem kleinen Dorf den Kroog, eine urige Kneipe mit kleinem Lädchen. Der Kroog ist das zweite Wohnzimmer der Sünnumer, bei selbstgebrautem Bier wird hier nach Herzenslust geschnackt, gefeixt, gelacht und gefeiert. Mit der Ruhe und Gemütlichkeit ist es allerdings vorbei, als die Leiche einer Frau am Strand gefunden wird. Die Tote ist die Ehefrau des Großbauern Burmeister, der sich mit seinem Milchbetrieb vor allem bei Umweltaktivisten keine Freunde gemacht hat. Wird Burmeister der Nächste sein? Als Enno, ein guter Freund von Gesine und leidenschaftlicher Naturschützer, ins Visier der Ermittlungen gerät, macht sie sich unerschrocken auf die Suche nach dem wahren Täter ... Gerne lese ich auch mal einen Krimi zwischendurch und dabei greife ich auch gerne mal auf einen Kriminalroman mit Lokalkolorit zurück. Daher habe ich mir von „Die Leiche am Deich“ einen spannenden Fall mit friesischem Flair erhofft. Der Schreibstil von Jensen ist leicht, sodass sich das Buch angenehm und zügig lesen lässt. Wobei mir manche Wörter doch ein bisschen zu häufig wiederholt wurden. Am Ende des Buches konnte ich den Begriff Tüdelbräu oder Tüdelbüdel nicht mehr wirklich lesen. Schon auf den ersten Seiten wird eine maritime Atmosphäre aufgebaut, sodass man als Leser schon mal das Gefühl hat, dass einem eine starke Brise um die Nase weht. Die Grundidee, dass ein fester Bestandteil des Dorfes ihre privaten Ermittlungen durchführt und somit wieder den Dorffrieden herstellen will, hat mir persönlich gut gefallen. Jedoch, so muss ich leider gestehen, fand ich die Umsetzung etwas mangelhaft. Mir persönlich kam der Krimianteil einfach zu kurz. In diesem Roman wird recht viel Lokalkolorit eingebaut. An sich finde ich dies immer sehr interessant, aber mir fehlte hier einfach ein bisschen die Atmosphäre. Eigentlich spielt sich vieles in der Dorfkneipe von Gesine, auch Tüdelbüdel genannt, ab oder in ihrem kleinen Tante- Emma- Laden, welchen sie gefühlt ständig verlässt. Mir hat hier so ein bisschen der Charme gefehlt, es war mir zu viel Drumherum. Dadurch bleibt die Spannung stellenweise etwas auf der Strecke. Im Allgemeinen fand ich den Kriminalfall teilweise auch stellenweise zu vorhersehbar. Manche Ereignisse oder auch Zusammenhänge konnte man leicht erahnen, sodass auch hier Potential verschenkt wurde. Leider fand ich auch die Protagonistin Gesine nicht immer sympathisch. Zu gerne mischt sie sich überall rein und macht auch vor dem Privatleben der Dorfbewohner kein Halt. Dafür scheint sie aber ihr eigenes Leben strikt rauszuhalten und interessiert sich nur für das von anderen. Manche Privatangelegenheiten gehen Gesine einfach nichts an. Und nur, weil sie die Dorfkneipe betreibt, muss sie anscheinend immer auf dem aktuellsten Stand sein und verrät dabei gerne auch mal ein Geheimnis, welches man ihr anvertraut hat. Gesine überschreitet gerne auch mal Grenzen und ist sich dessen Konsequenzen nicht immer bewusst. Dabei bringt sie ihre Tochter Wiebke, welche bei der Polizei arbeitet und in dem Mordfall ermittelt, ebenfalls mit in Gefahr. Manchmal hat man jedoch das Gefühl, dass Wiebke hier die Mutter ist, sie ist einfach viel vernünftiger und handelt auch rationaler. Die Ermittlungen von Gesine sind nicht immer logisch. Es werden auch andere Dorfbewohner in dem Kriminalroman erwähnt, diese spielen auch eine kurze Rolle in dem Buch, jedoch bleiben sie eher blass. Selbst Wiebke ist mehr eine Randfigur. Mir war Gesine hier einfach zu präsent und da ich mit ihr als Protagonistin nicht so ganz warm geworden bin, hat es dem Buch in meinen Augen nicht immer gutgetan. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten, jedoch hatte ich mir persönlich mehr Spannung erhofft, das Werk kommt eher gemütlich daher. Es ist damit eher ein Buch für Zwischendurch oder als leichte Strandlektüre gedacht. Insgesamt hat Joost Jensen mit dem Reihenauftakt „Die Leiche am Deich“ einen kurzwelligen Roman geschrieben, der ohne viel Tiefgang auskommt. Durch den leichten Schreibstil fliegen die Seiten nur dahin. Wer hier jedoch einen spannungsgeladenen oder actionreichen Krimi sucht, der wird enttäuscht werden. Von mir gibt es 3,5 Sterne.
3.5 Sterne "Wir Nordlichter mögen keine Klookschieter." Eine Leiche taucht am Strand des kleines Dorfs Sünnum auf. Ein Verdächtiger scheint schnell gefunden. Doch dann gibt es einen zweiten Toten. Gesine, die Friesenbrauerin ist ein echtes Original. Tief in ihrer Heimat und den Menschen verbunden will sie Unrecht verhindern und ermittelt auf eigene Faust. Zum Glück arbeitet ihre Tochter bei der Polizei und rettet sie aus der einen oder anderen brenzligen Situation. Das Buch strotzt vor Lokalkolorit, die Nordsee und vor Allem das Friesland sind allgegenwärtig und machen trotz der düsteren Thematik Lust auf Meer. Es wird viel geschnackt und tatsächlich auch viel getrunken, und nicht nur den berühmten Ostfriesentee. Der Fall an sich ist jetzt nicht unglaublich spannend aber insgesamt sind sie beiden Morde und die Auflösung ein solider Krimi und rund in sich.
Beschreibung
In Sünnum ist die Welt noch in Ordnung: Die herzliche Gesine Felber betreibt in dem kleinen Dorf den Kroog , eine urige Kneipe mit kleinem Lädchen. Der Kroog ist das zweite Wohnzimmer der Sünnumer, bei selbstgebrautem Bier wird hier nach Herzenslust geschnackt, gefeixt, gelacht und gefeiert.
Mit der Ruhe und Gemütlichkeit ist es allerdings vorbei, als die Leiche einer Frau am Strand gefunden wird. Die Tote ist die Ehefrau des Großbauern Burmeister, der sich mit seinem Milchbetrieb vor allem bei Umweltaktivisten keine Freunde gemacht hat. Wird Burmeister der Nächste sein? Als Enno, ein guter Freund von Gesine und leidenschaftlicher Naturschützer, ins Visier der Ermittlungen gerät, macht sie sich unerschrocken auf die Suche nach dem wahren Täter ...
Dieses Buch ist Teil der Serie
Die Friesenbrauerin ermittelt
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Die Friesenbrauerin Gesine Felber hält in Sünnum den
Kroog
, eine urige Kneipe mit kleinem Lädchen, am Laufen und ihre Gemeinschaft zusammen. Doch zwischen Küstenidylle, Konkurrenz und
grünen
Versprechungen kippt Gemütlichkeit in Gefahr: ein Brauer tot im Fass, eine Leiche am Strand, rätselhafte letzte Worte. Eine packende Nordsee-Krimi-Serie voller Lokalkolorit, Humor und viel nordischem Schnack.
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joost Jensen (Pseudonym) wuchs in Norddeutschland auf. Schauplatz seiner Geschichten ist die Nordseeküste, die inzwischen zu seiner Heimat geworden ist.
Beiträge
Spannende Unterhaltung rund um den Kroog, der Sünnumer Stammkneipe
Am Strand wird die Leiche von Burmesters Ehefrau, einem Milchbauern, angespült. In der Stammkneipe des Dorfes starten daraufhin die ersten Diskussionen, wer denn der Mörder sein könnte. Immer mit dabei ist Gesine, die Wirtin, der ebenfalls der Tante Emma Laden des Dorfes gehört. Ihre Tochter Wiebke ist als Polizistin mit dem Mord betraut worden. Als der zweite Mord geschieht, diesesmal trifft es den Sünnumer Postboten kennt die Tüdelbüdel, die so genannt wird, weil sie unter der Wirtsstube das heimische Bier „ Tüdelbräu“ selbst braut, kein Halten mehr und unternimmt auf eigene Faust Ermittlungen, sehr zum Leidwesen ihrer Tochter. Gesine zweifelt, dass die beiden verhafteten Personen die Morde begangen haben. So rutscht sie immer tiefer in das Geschehen und kombiniert, befragt und überlegt nach Herzenslust weiter. Die Tüdelbüdel ist eine unerschrockene Frau ganz nach meinem Geschmack. Oft habe ich in mich hinein gelacht, weil ich mir gut vorstellen konnte, wie sie sich selbst zum „Schnaken“ eingeladen hat, um die Menschen zu befragen. Überhaupt finde ich das immer wieder eingeworfene friesische Platt sehr erfrischend. Ab und an muss ich mir die Wörter zwar laut vorlesen, damit ich dahinter komme, was die Dorfbewohner gerade gesagt haben, aber das macht die Geschichte doch sehr kurzweilig. Es ist ein Krimi, den man gern liest, miträtselt und nachher verwundert ist, wer schlussendlich als Mörder enttarnt wird. Einen Stern Abzug gibt es für das ständige benutzen des Biernamens „ Tüdelbräu“. Für meinen Geschmack sind da etwas die Pferde durchgegangen. Auch wenn die Hauptprotagonistin das Bier selbst gebraut hat, kann ich nicht glauben, dass ständig nur von Tüdelbräu geredet wird und nicht einfach mal von „Bier“, oder einfach nur „ noch ne Runde!“ gebrüllt wird, sondern „ noch ne Runde Tüdelbräu“. Trotzdem bleiben durch den hohen Unterhaltungswert, den Spannungbogen, die klare Erzählweise und die sehr sympathischen Protagonisten ( ich liebe Joris den alten Kapitän, der im Leuchtturm wohnt und Gesine bei all ihren Unternehmungen unterstützt) 4 volle Sterne!

Mit dem Regionalkrimi, welcher an der Nordsee spielt, „Die Leiche am Deich“ hat der Autor unter dem Pseudonym Joost Jensen den Auftakt geschrieben, in dem die Friesenbrauerin Gesine Felber ihre privaten Ermittlungen durchführt. Klappentext: In Sünnum ist die Welt noch in Ordnung: Die herzliche Gesine Felber betreibt in dem kleinen Dorf den Kroog, eine urige Kneipe mit kleinem Lädchen. Der Kroog ist das zweite Wohnzimmer der Sünnumer, bei selbstgebrautem Bier wird hier nach Herzenslust geschnackt, gefeixt, gelacht und gefeiert. Mit der Ruhe und Gemütlichkeit ist es allerdings vorbei, als die Leiche einer Frau am Strand gefunden wird. Die Tote ist die Ehefrau des Großbauern Burmeister, der sich mit seinem Milchbetrieb vor allem bei Umweltaktivisten keine Freunde gemacht hat. Wird Burmeister der Nächste sein? Als Enno, ein guter Freund von Gesine und leidenschaftlicher Naturschützer, ins Visier der Ermittlungen gerät, macht sie sich unerschrocken auf die Suche nach dem wahren Täter ... Gerne lese ich auch mal einen Krimi zwischendurch und dabei greife ich auch gerne mal auf einen Kriminalroman mit Lokalkolorit zurück. Daher habe ich mir von „Die Leiche am Deich“ einen spannenden Fall mit friesischem Flair erhofft. Der Schreibstil von Jensen ist leicht, sodass sich das Buch angenehm und zügig lesen lässt. Wobei mir manche Wörter doch ein bisschen zu häufig wiederholt wurden. Am Ende des Buches konnte ich den Begriff Tüdelbräu oder Tüdelbüdel nicht mehr wirklich lesen. Schon auf den ersten Seiten wird eine maritime Atmosphäre aufgebaut, sodass man als Leser schon mal das Gefühl hat, dass einem eine starke Brise um die Nase weht. Die Grundidee, dass ein fester Bestandteil des Dorfes ihre privaten Ermittlungen durchführt und somit wieder den Dorffrieden herstellen will, hat mir persönlich gut gefallen. Jedoch, so muss ich leider gestehen, fand ich die Umsetzung etwas mangelhaft. Mir persönlich kam der Krimianteil einfach zu kurz. In diesem Roman wird recht viel Lokalkolorit eingebaut. An sich finde ich dies immer sehr interessant, aber mir fehlte hier einfach ein bisschen die Atmosphäre. Eigentlich spielt sich vieles in der Dorfkneipe von Gesine, auch Tüdelbüdel genannt, ab oder in ihrem kleinen Tante- Emma- Laden, welchen sie gefühlt ständig verlässt. Mir hat hier so ein bisschen der Charme gefehlt, es war mir zu viel Drumherum. Dadurch bleibt die Spannung stellenweise etwas auf der Strecke. Im Allgemeinen fand ich den Kriminalfall teilweise auch stellenweise zu vorhersehbar. Manche Ereignisse oder auch Zusammenhänge konnte man leicht erahnen, sodass auch hier Potential verschenkt wurde. Leider fand ich auch die Protagonistin Gesine nicht immer sympathisch. Zu gerne mischt sie sich überall rein und macht auch vor dem Privatleben der Dorfbewohner kein Halt. Dafür scheint sie aber ihr eigenes Leben strikt rauszuhalten und interessiert sich nur für das von anderen. Manche Privatangelegenheiten gehen Gesine einfach nichts an. Und nur, weil sie die Dorfkneipe betreibt, muss sie anscheinend immer auf dem aktuellsten Stand sein und verrät dabei gerne auch mal ein Geheimnis, welches man ihr anvertraut hat. Gesine überschreitet gerne auch mal Grenzen und ist sich dessen Konsequenzen nicht immer bewusst. Dabei bringt sie ihre Tochter Wiebke, welche bei der Polizei arbeitet und in dem Mordfall ermittelt, ebenfalls mit in Gefahr. Manchmal hat man jedoch das Gefühl, dass Wiebke hier die Mutter ist, sie ist einfach viel vernünftiger und handelt auch rationaler. Die Ermittlungen von Gesine sind nicht immer logisch. Es werden auch andere Dorfbewohner in dem Kriminalroman erwähnt, diese spielen auch eine kurze Rolle in dem Buch, jedoch bleiben sie eher blass. Selbst Wiebke ist mehr eine Randfigur. Mir war Gesine hier einfach zu präsent und da ich mit ihr als Protagonistin nicht so ganz warm geworden bin, hat es dem Buch in meinen Augen nicht immer gutgetan. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten, jedoch hatte ich mir persönlich mehr Spannung erhofft, das Werk kommt eher gemütlich daher. Es ist damit eher ein Buch für Zwischendurch oder als leichte Strandlektüre gedacht. Insgesamt hat Joost Jensen mit dem Reihenauftakt „Die Leiche am Deich“ einen kurzwelligen Roman geschrieben, der ohne viel Tiefgang auskommt. Durch den leichten Schreibstil fliegen die Seiten nur dahin. Wer hier jedoch einen spannungsgeladenen oder actionreichen Krimi sucht, der wird enttäuscht werden. Von mir gibt es 3,5 Sterne.
3.5 Sterne "Wir Nordlichter mögen keine Klookschieter." Eine Leiche taucht am Strand des kleines Dorfs Sünnum auf. Ein Verdächtiger scheint schnell gefunden. Doch dann gibt es einen zweiten Toten. Gesine, die Friesenbrauerin ist ein echtes Original. Tief in ihrer Heimat und den Menschen verbunden will sie Unrecht verhindern und ermittelt auf eigene Faust. Zum Glück arbeitet ihre Tochter bei der Polizei und rettet sie aus der einen oder anderen brenzligen Situation. Das Buch strotzt vor Lokalkolorit, die Nordsee und vor Allem das Friesland sind allgegenwärtig und machen trotz der düsteren Thematik Lust auf Meer. Es wird viel geschnackt und tatsächlich auch viel getrunken, und nicht nur den berühmten Ostfriesentee. Der Fall an sich ist jetzt nicht unglaublich spannend aber insgesamt sind sie beiden Morde und die Auflösung ein solider Krimi und rund in sich.







