Lachsfischen im Jemen
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Paul Torday, geboren 1946, studierte Englische Literatur am Pembroke College in Oxford, bevor er dreißig Jahre als freier Unternehmer im Ingenieurswesen arbeitete. Mit seinem ersten Roman »Lachsfischen im Jemen« erfüllte er sich seine langjährige Ambition zu schreiben. Der Roman wurde zu einem internationalen Bestseller, gewann den Bollinger Everyman Wodehouse Prize und wurde 2011 erfolgreich verfilmt. Paul Torday war selbst passionierter Fliegenfischer und lebte bis zu seinem Tod 2013 mit seiner Familie auf einem kleinen Schloss in Nordengland in der Nähe des Flusses North Tyne.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Paul Tordays Roman Lachsfischen im Jemen ist eine ebenso unterhaltsame wie tiefgründige Satire, die mit feinem, unterschwelligem Humor politische Absurditäten und menschliche Eigenheiten seziert. Die Geschichte rund um das scheinbar absurde Projekt, Lachse in der jemenitischen Wüste anzusiedeln, entfaltet sich in einem intelligent konstruierten Spannungsfeld zwischen Rationalität und Glaube, Wissenschaft und Idealismus. Besonders gelungen ist die Charakterzeichnung: Der stoische Fischereiexperte Dr. Alfred Jones steht in reizvollem Kontrast zum visionären Scheich, der mit ruhiger Weisheit und unerschütterlichem Vertrauen nicht nur Jones’ Weltbild, sondern auch das des Lesers ins Wanken bringt. Diese Konstellation verleiht dem Roman eine stille Tiefe, die weit über reine Unterhaltung hinausgeht. Torday gelingt es meisterhaft, satirisch auf die Mechanismen von Macht, Medien und politischem Opportunismus hinzuweisen, ohne den Leser dabei mit erhobenem Zeigefinger zu belehren. Vielmehr webt er seine Gesellschaftskritik elegant in eine amüsante, berührendes und warmherziges Buch.

Merkmale
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Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Paul Torday, geboren 1946, studierte Englische Literatur am Pembroke College in Oxford, bevor er dreißig Jahre als freier Unternehmer im Ingenieurswesen arbeitete. Mit seinem ersten Roman »Lachsfischen im Jemen« erfüllte er sich seine langjährige Ambition zu schreiben. Der Roman wurde zu einem internationalen Bestseller, gewann den Bollinger Everyman Wodehouse Prize und wurde 2011 erfolgreich verfilmt. Paul Torday war selbst passionierter Fliegenfischer und lebte bis zu seinem Tod 2013 mit seiner Familie auf einem kleinen Schloss in Nordengland in der Nähe des Flusses North Tyne.
Beiträge
Paul Tordays Roman Lachsfischen im Jemen ist eine ebenso unterhaltsame wie tiefgründige Satire, die mit feinem, unterschwelligem Humor politische Absurditäten und menschliche Eigenheiten seziert. Die Geschichte rund um das scheinbar absurde Projekt, Lachse in der jemenitischen Wüste anzusiedeln, entfaltet sich in einem intelligent konstruierten Spannungsfeld zwischen Rationalität und Glaube, Wissenschaft und Idealismus. Besonders gelungen ist die Charakterzeichnung: Der stoische Fischereiexperte Dr. Alfred Jones steht in reizvollem Kontrast zum visionären Scheich, der mit ruhiger Weisheit und unerschütterlichem Vertrauen nicht nur Jones’ Weltbild, sondern auch das des Lesers ins Wanken bringt. Diese Konstellation verleiht dem Roman eine stille Tiefe, die weit über reine Unterhaltung hinausgeht. Torday gelingt es meisterhaft, satirisch auf die Mechanismen von Macht, Medien und politischem Opportunismus hinzuweisen, ohne den Leser dabei mit erhobenem Zeigefinger zu belehren. Vielmehr webt er seine Gesellschaftskritik elegant in eine amüsante, berührendes und warmherziges Buch.





