Kreuzfällen

Kreuzfällen

Buch

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Beschreibung

Wäre es nicht eine Idee, Gipfelkreuze sämtlich abzusägen? Daniel Bayerstorfers und Tobias Roths gemeinsam geschriebenes Langgedicht "Kreuzfällen" muntert dazu auf, dieser Frage nachzugehen; gerne auch mit festem Schuhwerk und ohne Fragezeichen. Die Autoren entfesseln über, in und durch die Alpen und inmitten ihrer Schönheit eine mythographische Parforcejagd auf jenes bedrohlich falsche Weltbild, das im Gipfelkreuz sein doppeltes Gesicht zeigt: abergläubische Sehnsucht nach Jenseitigem, hemmungsloser Besitzanspruch auf Diesseitiges. "Kreuzfällen" thematisiert mit der Zerstörung des Symbols auch den Abbau des Symbolisierten: Beginn eines Rückzugs aus unhaltbarer Position. Dabei geht es nicht um die romantisch verklärte Rückgewinnung eines Naturraums, sondern um die bewusste und ehrliche Gestaltung des großen Gartens namens Gebirge. Und um die erträumte Kulturgeschichte des Kreuzfällens.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Buch
Seitenzahl
120
Preis
25.00 €

Autorenbeschreibung

Tobias Roth und Daniel Bayerstorfer arbeiten als Dichter, Übersetzer, Herausgeber in München und schreiben seit mehreren Jahren auch gemeinsam. Ihr Epyllion aus der Zeit der Münchner Räterepublik, "Die Erfindung des Rußn", erschien 2018 im Aphaia Verlag. Letzte Veröffentlichungen von Tobias Roth im Verlagshaus Berlin sind "Grabungsplan" (2018) & "Baiae. Zwei Bücher Elfsilber" (2016). Das Debüt von Daniel Bayerstorfer "Gegenklaviere" erschien 2017 im Hochroth Verlag. Ihre Arbeiten wurden seither mehrfach ausgezeichnet. Daniel Bayerstorfer ist Mitorganisator der Münchner Lesereihe meine drei lyrischen ichs. Tobias Roth ist Mitbegründer des Verlages Das Kulturelle Gedächtnis und Herausgeber der Grünen Reihe im Sukultur Verlag.

Beiträge

1
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"Wenn dir jemand sagt, du solltest dir etwas Untertan machen, die Erde zum Beispiel, dann tus nicht, sondern säg sein Symbol um." Langgedicht zu einem interessanten Thema, dem Fällen von Gipfelkreuzen. Viele Verweise und Zitate, Wortspiele und ich habe sicher längst nicht alles verstanden. Daher von mir keine Sternebewertung. Ich habe es gerne gelesen, zum Ende hat es mich jedoch verloren.

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