Biografien

Krankheit als Metapher & Aids und seine Metaphern

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Deutsch
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Über das Buch

Zum ersten Mal liegen in einem Band zusammengefasst die beiden berühmten Essays Susan Sontags über "Krankheit als Metapher" und "Aids und seine Metaphern" vor. Thema dieser Beiträge ist die Rolle, die Krankheit (und Aids) in unserer Phantasie spielen als Metapher von Urteilen und Vorurteilen.

Editionen (4)

ISBN9783446204256
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum22.09.03
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

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1 Rezensionen

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  • seitenklang
    seitenklang

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    5,0

    Inspirierende Lektüre!

    Aus eigener Betroffenheit von einer plötzlichen Krebserkrankung entstand dieser Essay von Susan Sonntag. Im Zentrum steht allerdings nicht ihre eigene Erkrankung, sondern die Rolle, die Krankheit in unserer Vorstellung spielt. Eine spannende Herangehensweise, denn auch wenn die in diesem Essay-Band behandelten Krankheiten schwerpunktmäßig Krebs und AIDS sind, so lassen sich ihre Ausführungen problemlos auch auf aktuelle und andere Krankheiten übertragen. Einer der ersten Sätze der Einleitung lautet "Jeder, der geboren wird, besitzt zwei Staatsbürgerschaften, eine im Reich der Gesunden und eine im Reich der Kranken. Und wenn wir alle es auch vorziehen, nur den guten Ruf zu benutzen, früher oder später ist doch jeder von uns gezwungen, wenigstens für eine Weile, sich als Bürger jenes anderen Ortes auszuweisen." Alleine das scheint Grund genug, weshalb die Lektüre, jedem Menschen eine Nachdenk-Hilfe sein kann und sollte... Ich wurde definitiv bereichert!

    5. Apr. 2026

Autorin / Autor

Über Susan Sontag

Susan Sontag, 1933 in New York geboren und 2004 dort gestorben, war Schriftstellerin, Kritikerin und Regisseurin und eine der wichtigsten Denkerinnen des letzten Jahrhunderts. Sie erhielt u.a. den National Book Award und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei Hanser erschienen u. a. »Krankheit als Metapher« (1978), »Über Photographie« (1978), »Kunst und Antikunst« (1980) sowie »Wiedergeboren. Tagebücher 1947-1963« (2010), »Ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke. Tagebücher 1964-1980« (2013), die Erzählungen »Wie wir jetzt leben« (2020) und zuletzt der von David Rieff herausgegebene Essayband »Über Frauen«.

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