Aids und seine Metaphern

3,9(4)
Hardcover14,90 €Softcover12,90 €
Sprache
Deutsch
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

»Invasion« und »Abwehrkampf« auf der einen Seite, »Untergang der Menschheit« auf der anderen. Die bekannte amerikanische Kritikerin, Erzählerin und Filmemacherin untersucht hier, welche unheilvolle Rolle die für Aids verwendeten Metaphern spielen.

Editionen (4)

ISBN9783446192492
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum01.09.97
Seitenzahl100

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

1 Rezensionen

3,9

Tippen zum Filtern

  • seitenklang
    seitenklang

    40 Follower

    5,0

    Inspirierende Lektüre!

    Aus eigener Betroffenheit von einer plötzlichen Krebserkrankung entstand dieser Essay von Susan Sonntag. Im Zentrum steht allerdings nicht ihre eigene Erkrankung, sondern die Rolle, die Krankheit in unserer Vorstellung spielt. Eine spannende Herangehensweise, denn auch wenn die in diesem Essay-Band behandelten Krankheiten schwerpunktmäßig Krebs und AIDS sind, so lassen sich ihre Ausführungen problemlos auch auf aktuelle und andere Krankheiten übertragen. Einer der ersten Sätze der Einleitung lautet "Jeder, der geboren wird, besitzt zwei Staatsbürgerschaften, eine im Reich der Gesunden und eine im Reich der Kranken. Und wenn wir alle es auch vorziehen, nur den guten Ruf zu benutzen, früher oder später ist doch jeder von uns gezwungen, wenigstens für eine Weile, sich als Bürger jenes anderen Ortes auszuweisen." Alleine das scheint Grund genug, weshalb die Lektüre, jedem Menschen eine Nachdenk-Hilfe sein kann und sollte... Ich wurde definitiv bereichert!

    5. Apr. 2026

Autorin / Autor

Über Susan Sontag

Susan Sontag, 1933 in New York geboren und 2004 dort gestorben, war Schriftstellerin, Kritikerin und Regisseurin und eine der wichtigsten Denkerinnen des letzten Jahrhunderts. Sie erhielt u.a. den National Book Award und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei Hanser erschienen u. a. »Krankheit als Metapher« (1978), »Über Photographie« (1978), »Kunst und Antikunst« (1980) sowie »Wiedergeboren. Tagebücher 1947-1963« (2010), »Ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke. Tagebücher 1964-1980« (2013), die Erzählungen »Wie wir jetzt leben« (2020) und zuletzt der von David Rieff herausgegebene Essayband »Über Frauen«.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick