Krankheit als Metapher

Krankheit als Metapher

Hardcover
3.94
KrankheitKrebs

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Beschreibung

Thema dieses Essays ist die Rolle, die Krankheit in unserer Phantasie spielt als Metapher von Urteilen und Vorurteilen. Krebs wird in unserer Gesellschaft tabuisiert und als moralisches Übel empfunden, Tuberkulose hingegen galt lange als Metapher für Schönheit, Sinnlichkeit, Vergeistigung; Pest und Lepra standen lange im Mittelpunkt der Bildersprache. Susan Sontag zeigt, welche fragwürdigen Kategorien hier geschaffen werden und wie die Krankheit dämonisiert wird.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
96
Preis
N/A

Beiträge

1
Alle
5

Inspirierende Lektüre!

Aus eigener Betroffenheit von einer plötzlichen Krebserkrankung entstand dieser Essay von Susan Sonntag. Im Zentrum steht allerdings nicht ihre eigene Erkrankung, sondern die Rolle, die Krankheit in unserer Vorstellung spielt. Eine spannende Herangehensweise, denn auch wenn die in diesem Essay-Band behandelten Krankheiten schwerpunktmäßig Krebs und AIDS sind, so lassen sich ihre Ausführungen problemlos auch auf aktuelle und andere Krankheiten übertragen. Einer der ersten Sätze der Einleitung lautet "Jeder, der geboren wird, besitzt zwei Staatsbürgerschaften, eine im Reich der Gesunden und eine im Reich der Kranken. Und wenn wir alle es auch vorziehen, nur den guten Ruf zu benutzen, früher oder später ist doch jeder von uns gezwungen, wenigstens für eine Weile, sich als Bürger jenes anderen Ortes auszuweisen." Alleine das scheint Grund genug, weshalb die Lektüre, jedem Menschen eine Nachdenk-Hilfe sein kann und sollte... Ich wurde definitiv bereichert!

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