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Ein Märchen in neuem Gewand
Prinzessin Nala hat seit jeher ein behütetes Leben geführt. Doch dies ändert sich, als ihr Vater, der Herzog, im Wahnsinn beschließt, seine eigene Tochter zu heiraten. Um der Hochzeit zu entgehen, verlangt sie ein unmögliches Geschenk: Einen Mantel, der sie in einen Fuchs verwandelt. Doch ihr Vater geht einen Pakt mit dem Volk der Anderswelt ein und so findet sich Nala schon bald auf der Flucht, mit nichts als einem Fuchsmantel im Gepäck. Doch nicht nur ihr Vater hat seine Häscher nach ihr geschickt, auch die Sídhe und Feen mischen sich in die Geschicke der Welt ein… Mit „Königin der Sterne“ wagen wir eine märchenhafte Reise ins Mittelalter. Prinzessinnen, Burgen, Schlösser und Gaukler bevölkern die Seiten dieses Buches, genauso wie mystische Magie – eben wie im Märchen. Die Inhaltsangabe mutet zunächst an wie eine Neuerzählung des Märchens Allerleirauh, doch in dieser Geschichte versteckt sich mehr als ein Märchen. Durch den ausschmückenden Schreibstil des Autors wir die besondere Atmosphäre, das Funkeln der Magie in diesem Buch sehr lebendig, Kopfkino mit Ballkleidern, Rittern und mittelalterlichen Städten ist hier garantiert. Trotz dessen, dass man einen Teil der Handlung durch das bekannte Märchen im Voraus erahnen kann, schafft der Autor es, den Leser zu unterhalten, auch, weil es statt um bloße Ballkleider aus Sternenlicht hier um echte Magie aus Schatten und Metall geht und die Prinzessin mehr als gute Tanzschritte unter Beweis stellen muss. Dennoch war ich im letzten Drittel etwas irritiert, da sich der Konflikt bereits gelöst hatte und die Handlung kurz in der Luft zu hängen schien. Man wartete auf eine letzte Wendung, einen letzten Kampf, der aber kam nie, viel eher überrascht der Autor mit den letzten Worten noch einmal und geht direkt ins nächste sagenumwobene Märchen über, sodass auch die Frage nach einem Happy End unbeantwortet bleibt. Zurück bleibt ein ungewöhnliches Ende, das Einiges offenlässt, aber die Geschichte auch gut abschließt und womöglich Raum für eine weitere lässt. Nalas Reise wird all jene begeistern, die Grimms Märchen geliebt haben oder es noch immer tun, die gern von Märchen träumen, aber keinen Ritter auf einem weißen Pferd benötigen, denn diese Geschichte kommt ganz ohne einen aus. Stattdessen verbindet sie Märchen mit alter Mythologie, auch wenn, ganz im Sinne alter Sagen und Legenden, Vieles nur eine Randnotiz eines größeren Ganzen bleibt und sich niemand damit aufhält, die Welt zu erklären.

7. Juli 2025
Ein Märchen in neuem Gewand
Prinzessin Nala hat seit jeher ein behütetes Leben geführt. Doch dies ändert sich, als ihr Vater, der Herzog, im Wahnsinn beschließt, seine eigene Tochter zu heiraten. Um der Hochzeit zu entgehen, verlangt sie ein unmögliches Geschenk: Einen Mantel, der sie in einen Fuchs verwandelt. Doch ihr Vater geht einen Pakt mit dem Volk der Anderswelt ein und so findet sich Nala schon bald auf der Flucht, mit nichts als einem Fuchsmantel im Gepäck. Doch nicht nur ihr Vater hat seine Häscher nach ihr geschickt, auch die Sídhe und Feen mischen sich in die Geschicke der Welt ein… Mit „Königin der Sterne“ wagen wir eine märchenhafte Reise ins Mittelalter. Prinzessinnen, Burgen, Schlösser und Gaukler bevölkern die Seiten dieses Buches, genauso wie mystische Magie – eben wie im Märchen. Die Inhaltsangabe mutet zunächst an wie eine Neuerzählung des Märchens Allerleirauh, doch in dieser Geschichte versteckt sich mehr als ein Märchen. Durch den ausschmückenden Schreibstil des Autors wir die besondere Atmosphäre, das Funkeln der Magie in diesem Buch sehr lebendig, Kopfkino mit Ballkleidern, Rittern und mittelalterlichen Städten ist hier garantiert. Trotz dessen, dass man einen Teil der Handlung durch das bekannte Märchen im Voraus erahnen kann, schafft der Autor es, den Leser zu unterhalten, auch, weil es statt um bloße Ballkleider aus Sternenlicht hier um echte Magie aus Schatten und Metall geht und die Prinzessin mehr als gute Tanzschritte unter Beweis stellen muss. Dennoch war ich im letzten Drittel etwas irritiert, da sich der Konflikt bereits gelöst hatte und die Handlung kurz in der Luft zu hängen schien. Man wartete auf eine letzte Wendung, einen letzten Kampf, der aber kam nie, viel eher überrascht der Autor mit den letzten Worten noch einmal und geht direkt ins nächste sagenumwobene Märchen über, sodass auch die Frage nach einem Happy End unbeantwortet bleibt. Zurück bleibt ein ungewöhnliches Ende, das Einiges offenlässt, aber die Geschichte auch gut abschließt und womöglich Raum für eine weitere lässt. Nalas Reise wird all jene begeistern, die Grimms Märchen geliebt haben oder es noch immer tun, die gern von Märchen träumen, aber keinen Ritter auf einem weißen Pferd benötigen, denn diese Geschichte kommt ganz ohne einen aus. Stattdessen verbindet sie Märchen mit alter Mythologie, auch wenn, ganz im Sinne alter Sagen und Legenden, Vieles nur eine Randnotiz eines größeren Ganzen bleibt und sich niemand damit aufhält, die Welt zu erklären.
7. Juli 2025








