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Brutal, pervers - und trotzdem gut
Dieser Manga ist nicht für jeden. Das wird auch durch die unterschiedlichen Rezensionen sehr deutlich. Das Werk führt durch moralische Fragen und ethische Dilemma und ist gespickt mit unschönen Themen und Gore. Es werden kannibalistische Triebe und R*pe dargestellt, um ein paar Beispiele zu nennen. Gleichzeitig enthält das Werk aber auch immer wieder witzige Stellen oder einfühlsame, herzerwärmende Gespräche zwischen den Charakteren. Die Charaktere sind generell alle moralisch eher grau und lassen sich nicht rein in Gut und Böse einordnen. Man fragt sich vielleicht, wie das alles zusammenpasst. Die Autorin schafft es aber tatsächlich, zwischen diesen ganzen Widersprüchen den Spagat zu schaffen. Positiv hervorheben möchte ich das kreative Worldbuilding bzw. das Gesellschaftskonzept der Hölle und welches Gewicht Worte in dieser Welt haben. Ein Gespräch dient dort nicht nur dem Austausch von Informationen, sondern es werden auch kluge Machtspiele und Intrigen nur mit Worten ausgetragen. Es ist total spannend zu beobachten, wie Makoto nach einiger Zeit lernt, wie er etwas sagen muss, um das zu bekommen, was er will. Und wie er genauso lernen muss, nicht alles für bare Münze zu nehmen, was ihm gesagt wird. Dämonen lieben es, mit Worten zu spielen und einem diese Worte im Mund umzudrehen. Das Werk wird Fans von düsterem Boys Love wegen des Genres oder der expliziten Szenen anlocken, aber dran bleiben wird man wegen den gut geschriebenen Hauptcharakteren und dem ausgeklügelten Storywriting. Zartbesaitete Leser, die mit moralischen Fragen und Grauzonen nichts anfangen können, werden von dem Werk eher abgeschreckt sein.
5. März 2025
Brutal, pervers - und trotzdem gut
Dieser Manga ist nicht für jeden. Das wird auch durch die unterschiedlichen Rezensionen sehr deutlich. Das Werk führt durch moralische Fragen und ethische Dilemma und ist gespickt mit unschönen Themen und Gore. Es werden kannibalistische Triebe und R*pe dargestellt, um ein paar Beispiele zu nennen. Gleichzeitig enthält das Werk aber auch immer wieder witzige Stellen oder einfühlsame, herzerwärmende Gespräche zwischen den Charakteren. Die Charaktere sind generell alle moralisch eher grau und lassen sich nicht rein in Gut und Böse einordnen. Man fragt sich vielleicht, wie das alles zusammenpasst. Die Autorin schafft es aber tatsächlich, zwischen diesen ganzen Widersprüchen den Spagat zu schaffen. Positiv hervorheben möchte ich das kreative Worldbuilding bzw. das Gesellschaftskonzept der Hölle und welches Gewicht Worte in dieser Welt haben. Ein Gespräch dient dort nicht nur dem Austausch von Informationen, sondern es werden auch kluge Machtspiele und Intrigen nur mit Worten ausgetragen. Es ist total spannend zu beobachten, wie Makoto nach einiger Zeit lernt, wie er etwas sagen muss, um das zu bekommen, was er will. Und wie er genauso lernen muss, nicht alles für bare Münze zu nehmen, was ihm gesagt wird. Dämonen lieben es, mit Worten zu spielen und einem diese Worte im Mund umzudrehen. Das Werk wird Fans von düsterem Boys Love wegen des Genres oder der expliziten Szenen anlocken, aber dran bleiben wird man wegen den gut geschriebenen Hauptcharakteren und dem ausgeklügelten Storywriting. Zartbesaitete Leser, die mit moralischen Fragen und Grauzonen nichts anfangen können, werden von dem Werk eher abgeschreckt sein.
5. März 2025







