Der erste Urlaub ohne Eltern! Tilda und ihre beste Freundin Ella können es kaum erwarten. Zwei Wochen gehört ihnen das Ferienhaus von Tildas Tante im Spreewald ganz allein. Mit Terrasse und eigenem Boot. Das wird der beste Sommer ihres Lebens! Doch dann fängt Ella ein Glühwürmchen und wünscht sich die große Liebe – und am nächsten Tag taucht Mats auf. Mats, der irgendwie ganz besonders ist. Ella glaubt an das Schicksal und dass Mats und sie füreinander bestimmt sind. Doch Tilda traut Mats nicht über den Weg und fühlt sich mehr und mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Aber muss man seiner besten Freundin nicht alles Glück der Welt gönnen?
Das Buch war ein tolles Buch einfach für zwischendurch. Die Geschichte hat mir eigentlich Gut gefallen und auch die Protagonisten waren ganz ok, auch wenn sie mich an einem bestimmten Punkt dann alle richtig aufgeregt haben.
Vor allem die Stimmung dieses Buchs, fand ich toll. Die Location im Spreewald stelle ich mir wunderschön vor.
Auf jeden Fall freue ich mich jetzt richtig auf draußen in der Sonne liegen und zu entspannen 😅
14. Aug. 2025
4,0
Tolle Sommerviebes ☀️⛱️🧴
Das Buch war ein tolles Buch einfach für zwischendurch. Die Geschichte hat mir eigentlich Gut gefallen und auch die Protagonisten waren ganz ok, auch wenn sie mich an einem bestimmten Punkt dann alle richtig aufgeregt haben.
Vor allem die Stimmung dieses Buchs, fand ich toll. Die Location im Spreewald stelle ich mir wunderschön vor.
Auf jeden Fall freue ich mich jetzt richtig auf draußen in der Sonne liegen und zu entspannen 😅
Eine kurzweilige Sommergeschichte, die auch Schattenseiten Raum lässt.
Ich habe bereits innerhalb der ersten paar Seiten gemerkt, dass dieses Buch auf eine deutlich jüngere Zielgruppe ausgelegt ist, zu der ich definitiv nicht mehr gehöre, was eine Bewertung für mich schwierig macht, dennoch möchte ich ein paar meiner Eindrücke mit euch teilen.
Ich mochte das Setting eines Ferienhauses mitten im Spreewald sehr gerne. Es ist bodenständig und trotzdem sehr atmosphärisch und herrlich sommerlich. Ich konnte die Sonnenstrahlen beim Lesen förmlich auf meiner Haut spüren, die Seeluft riechen und die Boote im Wasser schaukeln hören.
Das Buch handelt von Freundschaft, der ersten Liebe, (Selbst-)Vertrauen, Eifersucht und Zusammenhalt, also sehr lebensnahe und greifbare Themen für die entsprechende Zielgruppe, die in meinen Augen auch gut umgesetzt wurden. Ich mochte, dass diese Geschichte auch negativen Emotionen Raum lässt und nicht immer nur locker-leicht und unterhaltsam ist. Schöne und weniger schöne Empfindungen wurden hier gekonnt miteinander verwoben, was für mich ein stimmiges und authentisches Gesamtbild ergab.
Die Charaktere empfand ich ebenfalls als nahbar, auch wenn ich persönlich nicht mehr allzu viel mit ihnen anfangen konnte, aber ich bin eben auch einfach zu alt für dieses Buch gewesen. Die Protagonistinnen sind sehr menschlich und wurden nicht künstlich interessanter oder sympathischer gemacht. Sie verfügen auch über "schlechte" Charaktereigenschaften, was nur authentisch ist. Für erwachsene Leser:innen kann ihre übertriebene Dramatik und Theatralik zwar ganz schön anstrengend zu lesen sein, aber ich würde sie wie gesagt auch nicht als unrealistisch einstufen, wenn ich da so an meine eigenen frühen Jugendjahre zurückdenke.
Tilda ist selbstbewusst, taff und temperamentvoll - Eine wahre Macherin, die vor nichts Angst zu haben scheint und neuen Herausforderungen mutig gegenüber tritt. Während Tilda laut und aufgedreht ist, hält sich Ella lieber im Hintergrund oder versteckt sich vielmehr in Tilda's Schatten. Sie ist schüchtern, still und unsicher. Ella hängt am liebsten ihren eigenen Tagträumen nach und verliert sich darin. Gegensätzlicher könnten die zwei Freundinnen also gar nicht sein, was ich persönlich sehr vielversprechend fand. Man hätte in meinen Augen noch mehr aus ihren beiden Charakteren herausholen können - Ebenso aus Mats, den ich beim Lesen als ambivalent empfunden habe. Mitten in der Geschichte schien ich plötzlich einen komplett neuen Charakter vor mir zu haben, der gar nicht mehr zu dem Mats passen wollte, den ich zu Beginn kennengelernt hatte.
Die Geschichte trägt kleinere Längen in sich, da objektiv betrachtet nicht sonderlich viel passierte, aber eine spannende Handlung stand hier auch einfach nicht im Vordergrund. Vielmehr setzt die Autorin auf Atmosphäre, Stimmung und Gefühl, was auch der Grund ist, wieso ich mir gerade bei letzterem noch mehr Tiefe gewünscht hätte. Ich sehe hier einfach einiges an verschwendetem Potenzial, aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel von einem kurzweiligen Sommerroman für Jugendliche...
Die Stimmung des Buches changierte zwischen federleicht und sommerlich auf der einen sowie schwermütig und drückend auf der anderen Seite. Die ganzen Konflikte und damit einhergehenden unausgesprochenen Gefühle wie heruntergeschluckte Wut, Unsicherheit, Angst und nagende Eifersucht legten sich wie ein Schatten über den Sommer der Freundinnen. Allerdings wurden mir diese Konflikte inklusive ihrer drohenden Exploxion irgendwann zu dramatisch, zumal das alles so inszeniert anmutete. Generell war mir einiges an dieser Storyline einen Ticken zu konstruiert und gestellt, aber vielleicht lag das auch nur an mir und meinen zu hohen Erwartungen an ein Jugendbuch, zu dessen Zielgruppe ich längst nicht mehr gehöre.
Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls überhaupt nicht überzeugen. Sie kam für mich viel zu schnell und quasi aus dem Nichts heraus, um sie nachempfinden zu können.
Der Schreibstil war angenehm leicht und hat sich flüssig lesen lassen. Ich bin schnell durch das Buch gekommen und habe beim Lesen vor allem die Atmosphäre genossen.
Fazit: Es war nicht (mehr) unbedingt mein Buch, aber ich bereue definitiv auch nicht, es gelesen zu haben. Macht euch am besten ein eigenes Bild von der Geschichte. ✨
3/ 5 Sterne ⭐️
17. Nov. 2025
3,0
Eine kurzweilige Sommergeschichte, die auch Schattenseiten Raum lässt.
Ich habe bereits innerhalb der ersten paar Seiten gemerkt, dass dieses Buch auf eine deutlich jüngere Zielgruppe ausgelegt ist, zu der ich definitiv nicht mehr gehöre, was eine Bewertung für mich schwierig macht, dennoch möchte ich ein paar meiner Eindrücke mit euch teilen.
Ich mochte das Setting eines Ferienhauses mitten im Spreewald sehr gerne. Es ist bodenständig und trotzdem sehr atmosphärisch und herrlich sommerlich. Ich konnte die Sonnenstrahlen beim Lesen förmlich auf meiner Haut spüren, die Seeluft riechen und die Boote im Wasser schaukeln hören.
Das Buch handelt von Freundschaft, der ersten Liebe, (Selbst-)Vertrauen, Eifersucht und Zusammenhalt, also sehr lebensnahe und greifbare Themen für die entsprechende Zielgruppe, die in meinen Augen auch gut umgesetzt wurden. Ich mochte, dass diese Geschichte auch negativen Emotionen Raum lässt und nicht immer nur locker-leicht und unterhaltsam ist. Schöne und weniger schöne Empfindungen wurden hier gekonnt miteinander verwoben, was für mich ein stimmiges und authentisches Gesamtbild ergab.
Die Charaktere empfand ich ebenfalls als nahbar, auch wenn ich persönlich nicht mehr allzu viel mit ihnen anfangen konnte, aber ich bin eben auch einfach zu alt für dieses Buch gewesen. Die Protagonistinnen sind sehr menschlich und wurden nicht künstlich interessanter oder sympathischer gemacht. Sie verfügen auch über "schlechte" Charaktereigenschaften, was nur authentisch ist. Für erwachsene Leser:innen kann ihre übertriebene Dramatik und Theatralik zwar ganz schön anstrengend zu lesen sein, aber ich würde sie wie gesagt auch nicht als unrealistisch einstufen, wenn ich da so an meine eigenen frühen Jugendjahre zurückdenke.
Tilda ist selbstbewusst, taff und temperamentvoll - Eine wahre Macherin, die vor nichts Angst zu haben scheint und neuen Herausforderungen mutig gegenüber tritt. Während Tilda laut und aufgedreht ist, hält sich Ella lieber im Hintergrund oder versteckt sich vielmehr in Tilda's Schatten. Sie ist schüchtern, still und unsicher. Ella hängt am liebsten ihren eigenen Tagträumen nach und verliert sich darin. Gegensätzlicher könnten die zwei Freundinnen also gar nicht sein, was ich persönlich sehr vielversprechend fand. Man hätte in meinen Augen noch mehr aus ihren beiden Charakteren herausholen können - Ebenso aus Mats, den ich beim Lesen als ambivalent empfunden habe. Mitten in der Geschichte schien ich plötzlich einen komplett neuen Charakter vor mir zu haben, der gar nicht mehr zu dem Mats passen wollte, den ich zu Beginn kennengelernt hatte.
Die Geschichte trägt kleinere Längen in sich, da objektiv betrachtet nicht sonderlich viel passierte, aber eine spannende Handlung stand hier auch einfach nicht im Vordergrund. Vielmehr setzt die Autorin auf Atmosphäre, Stimmung und Gefühl, was auch der Grund ist, wieso ich mir gerade bei letzterem noch mehr Tiefe gewünscht hätte. Ich sehe hier einfach einiges an verschwendetem Potenzial, aber vielleicht erwarte ich da auch zu viel von einem kurzweiligen Sommerroman für Jugendliche...
Die Stimmung des Buches changierte zwischen federleicht und sommerlich auf der einen sowie schwermütig und drückend auf der anderen Seite. Die ganzen Konflikte und damit einhergehenden unausgesprochenen Gefühle wie heruntergeschluckte Wut, Unsicherheit, Angst und nagende Eifersucht legten sich wie ein Schatten über den Sommer der Freundinnen. Allerdings wurden mir diese Konflikte inklusive ihrer drohenden Exploxion irgendwann zu dramatisch, zumal das alles so inszeniert anmutete. Generell war mir einiges an dieser Storyline einen Ticken zu konstruiert und gestellt, aber vielleicht lag das auch nur an mir und meinen zu hohen Erwartungen an ein Jugendbuch, zu dessen Zielgruppe ich längst nicht mehr gehöre.
Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls überhaupt nicht überzeugen. Sie kam für mich viel zu schnell und quasi aus dem Nichts heraus, um sie nachempfinden zu können.
Der Schreibstil war angenehm leicht und hat sich flüssig lesen lassen. Ich bin schnell durch das Buch gekommen und habe beim Lesen vor allem die Atmosphäre genossen.
Fazit: Es war nicht (mehr) unbedingt mein Buch, aber ich bereue definitiv auch nicht, es gelesen zu haben. Macht euch am besten ein eigenes Bild von der Geschichte. ✨
3/ 5 Sterne ⭐️
Die povs waren nicht gekennzeichnet, die Entscheidungen der Protagonisten war überhaupt nicht nachvollziehbar und man hat sich nicht in die Charaktere hineinversetzen können
2. Sept. 2024
1,0
Die povs waren nicht gekennzeichnet, die Entscheidungen der Protagonisten war überhaupt nicht nachvollziehbar und man hat sich nicht in die Charaktere hineinversetzen können
2. Sept. 2024
3 von 5 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Anika Beer
Anika Beer wuchs in der Nähe von Bielefeld auf. Die Welt der Geschichten begleitet sie seit frühester Kindheit: Sie lernte mit drei lesen, im Alter von acht Jahren bekam sie eine Schreibmaschine und fing an, erste Geschichten zu schreiben. Inzwischen hat sie mehrere Bücher für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht und lebt mit ihrer Familie in Bielefeld.