Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz

Taschenbuch
2.01

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Beschreibung

Über kaum einen Künstler dieses Jahrhunderts ist soviel Unsinniges und Entstellendes verbreitet worden wie über Joachim Ringelnatz. Das war zu seinen Lebzeiten so, und so blieb es nach seinem Tode. In Büchern und ungezählten Artikeln, bei jedem Jubiläum oder Gedenktag werden oberflächlich alte falsche Angaben wiederholt, geschwätzig neue unrichtige Behauptungen aufgestellt, werden Geschichten kolportiert, die dadurch nicht zutreffender sind, daß man sie seit Jahr und Tag als Wander-Anekdoten auch von anderen erzählt. Dabei war gerade er original, ohne es sein zu wollen: Persönlichkeit in jedem Augenblick. «Meine lange Nase und mein zackiges Profil reizten zur Karikatur. Aber mir scheint, dass die meisten Maler über der Karikatur das Porträt vergaßen».

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Schriftsteller
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
176
Preis
9.30 €

Autorenbeschreibung

Herbert Günther, geboren 1906 in Berlin, studierte Literatur-, Theater- und Kunstwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Berlin, Marburg und München. 1925 lernte er in München Joachim Ringelnatz kennen, der ihn bald als seinen Biographen betrachtete und bezeichnete. Seit 1931 freier Schriftsteller. 1940-1946 Soldat. 1948-1961 lebte er in Paris, danach in München, wo er 1978 starb.Publikationen: «Hier schreibt Berlin. Eine Anthologie von heute» (1929, diverse Neuausgaben, zuletzt 1998), die Autobiographie «Drehbühne der Zeit. Freundschaften, Begegnungen, Schicksale» (1957), «Glückliche Reise. Heiteres Wissen von den Reisegenüssen» (1964); Gedichte und Erzählungen, die Essaybände «Goethe», «Das unzerstörbare Erbe. Dichter der Weltliteratur», «Akkorde der Palette. Zehn große französische Maler».

Beiträge

1
Alle
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Ringelnatz hat ein wirklich interessantes Leben gehabt. Als Kind aus einer gut-bürgerlichen Familie ging er zur See und hat auf See und seinen Seereisen allerhand gutes und weniger gutes erlebt. Er hatte in seiner beruflichen Laufbahn verschiedene Stationen: Dachpappenlehrling, Tabakladenbesitzer, Student, Soldat im ersten Weltkrieg. Aber sein städniger Begleiter war das Schreiben und Zeichnen. Wofür er auch heute noch bekannt ist. Wieso mir das Buch nicht gefallen hat ist zienlich einfach. Der Autor kannte Ringelnatz persönlich und bezieht sich selber immer wieder in die Biografie mit ein. Zudem finde ich die Aufteilung, auch im Vergleich zu anderen Monografien nicht so gelungen. Die ersten 60 Seiten kriegen wir einen groben Überblick von seinem Leben und seinen Stationen, den rest der 152 Seiten füllt ein Bericht über seine Werke. Ich finde es besser wenn die Werke währenddessen erwähnung finden. Das macht eine einordnung in das Leben und die Umstände leichter.

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