Jetzt bist du fällig!

Jetzt bist du fällig!

E-Book
3.49

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Beschreibung

Chris Palmer ahnt nichts Böses, als sie die Tür ihres Hauses am See offenstehen lässt. Doch als die siebzehnjährige Lucie verstört in ihr Leben stürzt, beginnt für die Detektivin ein Albtraum. Lucie gesteht ihr panisch, auf der Flucht vor einem Mann zu sein, den sie in Notwehr niedergestochen habe. Palmer will dem Verletzten helfen. Aber als die Polizei am Tatort eintrifft, ist Lucie verschwunden - samt Palmers Ersparnissen - und die Detektivin steht unter Mordverdacht …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
352
Preis
10.99 €

Autorenbeschreibung

Bruno Heini lebt mit seiner Frau Judith und den beiden Katern Jimmy und James über den Dächern von Luzern. Nach seinem packenden Thriller „Teufelssaat“ folgten die spannungsgeladenen Bestseller „Engelsknochen“, „Höllenwut“, „Deine Zeit läuft ab“ und „Auf die Knie!“. Nun sorgt er mit seinem neuesten Werk „Jetzt bist du fällig!“ für weitere atemlose Spannung. Heinis Bücher erreichen regelmäßig Spitzenplätze in der Schweizer Taschenbuch-Hitparade und fesseln Leserinnen und Leser mit ihren unerwarteten Wendungen und nervenaufreibenden Handlungen.

Beiträge

8
Alle
3

Leider kam mir auch hier der Thrill zu kurz und es gab ein paar Merkwürdigkeiten. Mehr dann in der Rezension.

Inhalt: Chris Palmer ahnt nichts böses, als sie Lucie, einem Teenager auf der Flucht vor einem gewalttätigen Freund in ihrem Haus Obdach gewährt. Die Geschichte, die Lucie ihr dann erzählt, führt Palmer erst zu einem toten Mann mitten auf einer belebten Wiese und dann auf ein Polizeirevier, weil Lucie verschwunden ist und Palmer auf einmal selbst als Verdächtige behandelt wird. Und niemand ist da, der ihre Unschuld bezeugen kann. In einem Strudel aus „Loverboys“, Drogen und syrischer Mafia muss Palmer teils um ihr eigenes Leben fürchten und Lucie finden, damit sich alles ihrer Meinung nach aufklärt. Meine Meinung: Too much is too much! Dass es sich hier um den 6. Band einer Reihe rund um die Detektivin Chris Palmer handelt, hatte ich nicht so wirklich auf dem Schirm. Mein Fehler! Aber nichtsdestotrotz wollte ich mich dann zu gern auf die Story einlassen. Mit charmantem schweizer Kolorit ist man dann auch gleich dort, weil wenn es eins gibt, was ich toll fand, dann das Setting und wie der Autor uns „Germanen“ dorthin mitnimmt! Chris Palmer als Figur hat wohl auch schon sehr unschöne Erfahrungen in ihrem Leben sammeln müssen, das klingt immer wieder durch. Deswegen kann man bedingt so manche Dinge etwas nachvollziehen. Aber andererseits habe ich mir ganz oft auch gedacht, wie kann man nur so naiv sein! Oder ein SO großes Herz haben. Natürlich muss sie dann die Folgen tragen. Natürlich ist sie die Dumme (und ihr armer Kater daheim!), muss sich rechtfertigen, fehlen ihr schlagfertige Beweise. Und dann wird’s schräg. Weil selbst als es ganz eindeutige Beweise dafür gibt, dass ihr selbst jemand nach dem Leben trachtet und gar sie -nachweislich- in akute Lebensgefahr gerät, glaubt man ihr nicht so recht und keiner bei der Polizei will ihr Schutz gewähren. Das fand ich dann doch sehr unglaubwürdig. Noch schräger wird es, als auf einmal -ich denke- die syrische Mafia sich einschaltet, bzw. ein Familienclan aus diesem Milieu. Also da hab ich irgendwo abgeschaltet und habe gedacht, das ist jetzt echt mehr wie unnötig und nutzt der Geschichte jetzt nicht. Das Ende habe ich dann so nicht erwartet und klang für mich auch nicht mehr glaubwürdig, obwohl es wieder zu der Vergangenheit von Chris Palmer passen würde, aber einfach nicht „echt“ wirkte. Bei aller Kritik muss ich sagen, dass der Stil als solches wirklich leicht und flott zu lesen war und schon den Charakter hatte, dass man noch ein Kapitel liest… und noch eins… ach, eins geht noch. Also war es auch wirklich gut wegzulesen. Fazit: Von der Idee her wirklich nicht verkehrt und vermutlich ist es mit Vorkenntnis der anderen Teile auch leichter nachzuvollziehen. Aber so war die Geschichte irgendwo drüber und konnte mich nicht abholen.

Leider kam mir auch hier der Thrill zu kurz und es gab ein paar Merkwürdigkeiten.
Mehr dann in der Rezension.
4.5

Sehr spannend

Mein zweites Buch aus der Reihe und der 6. Band von Palmer. Der letzte Teil, Band 5, hat mir gefallen, hat aber ständig das Gefühl vermittelt dass mir der rote Faden von Band 1-4 fehlt. Das hat mir so bisschen das Vergnügen genommen. Dieser Band ist ganz anders aufgebaut. Wir erfahren zwar einiges aus Palmers Vergangenheit, aber eher aus dem privaten. Mir fehlte diesmal nichts. Hier kann man ohne Probleme quer einsteigen. Auch gefällt mir die Story. Ich sage nur: trau, schau, wem. Palmer ist manchmal etwas zu blauäugig und gerne hätte ich sie manchmal geschüttelt. Mit ihrem Helfersyndrom bringt sie sich ziemlich tief in die Bredouille. Das kostet sie fast alles. Aber auch das Thema um Loverboys fand ich gut. Verständlich und erschreckend. Das Ende war sehr abenteuerlich und die weiter Partei die hier hinzukommt hätte es nicht so gebraucht. Das war ein Tick Trotzdem aber spannend.Auch gefiel mir hier sehr gut wie mal Palmers Gedankengängen folgen konnte. Wer denkt nicht mal von a-z alles durch? Ein Thriller der mich wirklich überzeugt und spannend unterhalten hat. Es wird Zeit die Reihe mal von vorne zu starten.

2

Eher was für die ältere Generation

Ich bin wirklich schnell und gut in das Buch reingekommen, was dem flüssigen Schreibstil zu verdanken war - und das, obwohl ich den Schreibstil an sich eher schwierig finde. Die Protagonistin ist ziemlich naiv und blöd, man kann sich mir ihr leider gar nicht identifizieren, allerdings hat sie ein gutes Herz. Generell gab es kaum einen sympathischen Charakter in diesem Buch. Insgesamt war das Buch spannend und man konnte es gut lesen, auch mit dem Täter am Ende habe ich nicht gerechnet. Trotzdem hätte man hier noch viel mehr rausholen und noch krassere Plottwists einbauen können. Auch der Ende fand ich sehr schwierig und wenig durchdacht. Für mich hatte das Buch den Charakter von einem Alte-Leute-Krimi, es war nicht wirklich ein Thriller. Alles in allem war es nicht schlecht und zwischendurch durchaus spannend, aber man hätte auch definitiv mehr daraus machen können.

3

Es ist Chris Palmers 6. Fall, für mich war es mein Erster. Direkt am Anfang beginnt es schon spannend. Palmer kommt nach Hause und lässt zum Durchlüften im Hochsommer die Tür auf. Was sie nicht ahnt, ist, dass kurz darauf die 17 Jährige Lucie blutverschmiert in ihre Wohnung flüchtet und sich bei ihr versteckt, vor einem Angreifer. Sie gesteht Palmer, dass sie in Notwehr einen Mann niedergestochen hat und bittet sie um Hilfe. Doch als Palmer nach dem Verletzten schauen geht und die Polizei eintrifft, ist Lucie weg und Palmer gerät unter Mordverdacht. Und somit verfolgen wir, wie Palmer anfängt auf die Suche nach Lucie zu gehen, um den Verdacht loszuwerden. Der Anfang war super fesselnd, doch schnell habe ich mich gewundert, wie Palmer in manchen Situationen reagiert, wenn sie erstens schon einige Fälle als Detektiv hatte, aber auch zweitens, obwohl sie unter Mordverdacht steht. Um so weiter die Geschichte voran ging, umso mehr Parteien kamen zu der Geschichte und als die Familie auch noch ins Spiel kam (ich will nichts spoilern), war ich etwas raus, weil es einfach zu viel war. Die Plot Twists waren aber häufig gut gemacht und wurden auch nicht dauernd angeteasert (also so richtig mit dem Holzpfahl gewedelt), aber dank der vielen Parteien, war das große Finale dann auch etwas too much. Alles in allem, war ich gut unterhalten und es wurde auch spannende Themen bearbeitet, doch bin ich persönlich kein großer Fan von Chris Palmer geworden und mir war es an manchen Stellen einfach zu viel.

Post image
5

Ein Rezensionsexemplar aus der Literaturagentur. Wobei ich von dem Autor selber noch nie etwas gehört hatte. Das war aber nicht sein erstes Buch, welches auf den Markt gekommen ist. Am Ende wurde ich ganz gut unterhalten, aber es wäre noch Luft nach oben gewesen.

Die Handlung startet langsam, fast harmlos. Eine Detektivin, welche sich wohl gerade beim Sprung in die Selbstständigkeit befindet, gerät durch ihr Helfersyndrom in eine Sache hinein, die am Anfang eine ganze Nummer zu groß für sie scheint. Zumal sie nicht als Zeugin, sondern als Verdächtige behandelt wird. Allein diese Ausgangssituation macht ihr komplettes Vorhaben schon einmal zu einem kompletten Wahnsinn. Die Handlung schraubt sich dann nach und nach immer mehr ins Dramatische hinein. Dabei kommt hier alles ohne viel Blut aus, sondern besticht durch seine unterschwelligen Bedrohungen. Nach und nach kristallisiert sich heraus, dass sich die Frau hier mit Leuten angelegt hat, die wohl eine Nummer zu groß für sie zu sein scheinen. Hin und wieder wirkt die Protagonistin ein wenig unbeholfen und agiert definitiv am Rande der Realität. Vernünftig betrachtet, setzt sie ihre eigene Existenz aufs Spiel für ein junges Mädchen, welches sie bestohlen hat und scheinbar immer wieder an der Nase herumführt. Der Text war einfach und gut verständlich geschrieben. Er bestand, zum größten Teil, aus einem einzelnen Handlungsstrang, der dementsprechend gut erklärt werden konnte. Langweilig war es irgendwie trotzdem zu keinem Zeitpunkt, da immer irgendwie die Kacke am Dampfen war. Der Hintergrund des Täters war, für meinen Geschmack, dann fast schon ein wenig dick aufgetragen, aber zumindest hätte man da noch Leute ohne Ende mitspielen lassen können. Ich gebe dem Buch die volle Punktzahl, weil ich am Ende dann doch sehr gut unterhalten war, aber allein vom Genre „Thriller“ hätte ich mir dann doch etwas weniger dick aufgetragene, aber größere Verwirrung gewünscht. Es wurde schon am Anfang zu schnell klar, wo der Hase hier langlaufen würde.

4

Was geht da nur ab?

Diese Frage, hab ich mir so oft gestellt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen 😱

3.5

INHALT Chris Palmer ahnt nichts Böses, als sie die Tür ihres Hauses am See offenstehen lässt. Doch als die siebzehnjährige Lucie verstört in ihr Leben stürzt, beginnt für die Detektivin ein Albtraum. Lucie gesteht ihr panisch, auf der Flucht vor einem Mann zu sein, den sie in Notwehr niedergestochen habe. Palmer will dem Verletzten helfen. Aber als die Polizei am Tatort eintrifft, ist Lucie verschwunden - samt Palmers Ersparnissen - und die Detektivin steht unter Mordverdacht … MEINUNG Die eigentliche Geschichte beginnt tatsächlich (fast) ab Seite 1 und man will gleich wissen, wie es weiter geht. Das Buch ist insgesamt sehr kurzweilig und lässt sich sehr gut und schnell lesen. Ich habe mich zum Teil schwer getan, mit Palmer, der Protagonistin, warm zu werden. Sie packt die Dinge an und schreckt auch vor nichts zurück. Das ging mir zum Teil aber ein bisschen zu weit und ich konnte nicht verstehen, warum sie so handelt. Dennoch ist sie nicht unsympathisch und man fiebert mit ihr mit. Es gab verschiedene Handlungsstränge, ich hätte mir gewünscht, die ein oder andere Handlung weg zu lassen und dafür ein bisschen mehr in die Tiefe zu gehen. Positiv fand ich, dass am Ende alle Stränge zusammengeführt wurden und es auch eine überraschende Wendung gab. FAZIT Das Buch war durchweg gut zu lesen und es gab immer eine gewisse Spannung, man wollte wissen, wie es weitergeht. Vor allem das letzte Drittel des Buches fand ich sehr spannend und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand lesen. Auf jeden Fall ein lesenswerter und kurzweiliger Thriller!

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