Romane

Jedermann

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Über das Buch

Philip Roth zeichnet das Schicksal seines Jedermann nach: Er ist der einsame Ex-Ehemann von drei ganz unterschiedlichen Frauen. Seine beiden Söhne aus erster Ehe verachten, seine Tochter aus einer späteren Ehe vergöttert ihn. Am Ende ist er zu einem verbitterten Mann geworden, der mit seinem Schicksal hadert - ein Mann, der er nie sein wollte. Eine intime und doch universale Geschichte von Verlust, Reue und stoischem Gleichmut.

Editionen (4)

ISBN9783899409291
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum17.08.06

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

2 Rezensionen

4,0

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  • 12drue
    12drue

    114 Follower

    3,0

    Der Roman beginnt mit dem Ende. Auf der Beerdigung eines Mannes in den 70ern sind verschiedene Trauergäste und halten ihre Reden. Auf den folgenden 150 Seiten wird nun das Leben dieses "Jedermann", der Zeit seines Lebens mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, beschrieben. Auch wenn Philip Roths Sprache sehr eindrücklich ist (mit Ausnahme eines Gesprächs am Ende mit einem Totengräber, dies erschien mir künstlich und geradezu wie ein Fremdkörper), konnte die Story mich nicht packen. So oft war es für mich ein Rumjammern eines priviligierten, unsympathischen, alten weißen Mannes über seinen Körper und sein Leben. Damit konnte ich weniger mit der Hauptfigur mitfühlen, als dass ich von ihr genervt war.

    7 Tage vor

  • superlemming
    superlemming

    7 Follower

    3,5

    Ein Buch, das das Altern nicht beschönigt. Es zeigt, wie der Titelheld seinen körperlichen Verfall zunehmend feststellt und diese Entwickung hasst. Seine sozialen Beziehungen werden im Licht des "Hat es sich gelohnt, seinen eigenen körperlichen Bedürfnissen nachzugehen?" beleuchtet und zeigen aus dieser späten Lebensperspektive die Vergänglichkeit von Entscheidungsgründen. Zurück bleibt beim Leser ein Gefühl des Mitleids mit der Hauptfigur ob seiner Verbitterung und die Hoffnung, es selbst besser zu machen/bisher selbst besser gemacht zu haben. Ein Buch zum Nachdenken über das Leben, den Tod und sich selbst. Keine leichte Kost, aber sprachlich ein großartiger "Roth"!

    14. Jan. 2025

Autorin / Autor

Über Philip Roth

Philip Roth (1933–2018) trat durch seinen Skandalroman "Portnoys Beschwerden" (1969) in die Öffentlichkeit. Ab den 1970er Jahren verfasste er eine Trilogie um die Figur David Kepesh, einen jüdischen Literaturwissenschaftler, sowie zwei Trilogien und mehrere Einzelromane um die Figur Nathan Zuckerman. 1998 wurde er für "Amerikanisches Idyll" mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Seine literarischen Werke wurden vielfach mit Preisen geehrt und einige seiner Romane hochkarätig verfilmt. Ab 2012 zog er sich von seiner Autorentätigkeit zurück.

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