Romane

Jedermann

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Über das Buch

Philip Roth erzählt die Geschichte eines Lebens, wie es normaler nicht sein könnte und das uns gerade deswegen besonders berührt. Von der ersten schockierenden Konfrontation mit dem Tod in den Sommerferien seines Helden über die familiären Wirren und die beruflichen Erfolge in seinem Erwachsenenleben als Designer in einer Werbeagentur bis hin zu der Zeit, als ihm die eigenen Gebrechen zusetzen. Er ist der Vater zweier Söhne aus erster Ehe, die ihn verachten, und einer Tochter aus einer späteren Ehe, die ihn vergöttert. Er liebt, hasst und neidet und muss am Ende erkennen, dass er das wirklich große Glück nie erreicht hat.

Editionen (4)

ISBN9783446208032
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum15.08.06
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

2 Rezensionen

4,0

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  • 12drue
    12drue

    112 Follower

    3,0

    Der Roman beginnt mit dem Ende. Auf der Beerdigung eines Mannes in den 70ern sind verschiedene Trauergäste und halten ihre Reden. Auf den folgenden 150 Seiten wird nun das Leben dieses "Jedermann", der Zeit seines Lebens mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, beschrieben. Auch wenn Philip Roths Sprache sehr eindrücklich ist (mit Ausnahme eines Gesprächs am Ende mit einem Totengräber, dies erschien mir künstlich und geradezu wie ein Fremdkörper), konnte die Story mich nicht packen. So oft war es für mich ein Rumjammern eines priviligierten, unsympathischen, alten weißen Mannes über seinen Körper und sein Leben. Damit konnte ich weniger mit der Hauptfigur mitfühlen, als dass ich von ihr genervt war.

    5 Tage vor

  • superlemming
    superlemming

    7 Follower

    3,5

    Ein Buch, das das Altern nicht beschönigt. Es zeigt, wie der Titelheld seinen körperlichen Verfall zunehmend feststellt und diese Entwickung hasst. Seine sozialen Beziehungen werden im Licht des "Hat es sich gelohnt, seinen eigenen körperlichen Bedürfnissen nachzugehen?" beleuchtet und zeigen aus dieser späten Lebensperspektive die Vergänglichkeit von Entscheidungsgründen. Zurück bleibt beim Leser ein Gefühl des Mitleids mit der Hauptfigur ob seiner Verbitterung und die Hoffnung, es selbst besser zu machen/bisher selbst besser gemacht zu haben. Ein Buch zum Nachdenken über das Leben, den Tod und sich selbst. Keine leichte Kost, aber sprachlich ein großartiger "Roth"!

    14. Jan. 2025

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