It Tastes Like Ashes: GASTRO GUIDE 24

It Tastes Like Ashes: GASTRO GUIDE 24

Taschenbuch
4.01

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

„wenn du in köln gut sushi essen willst, führt eigentlich kein weg dran vorbei, nach düsseldorf zu fahren. eigentlich, man kann daraus die ganz allgemeine regel ableiten, wenn man essen gehen will, es lieber nicht in köln zu machen. natürlich wie bei jeder guten regel hat sie ausnahmen, aber wenns jetzt um eine sichere bank geht, dann soll man lieber nicht in köln essen gehen, am besten ins ausland übersiedeln oder, unabhängig vom skill level, selbst zuhause kochen. aber beim essen gehen gibts ja nicht nur den faktor leckeres essen, sondern zeit, zusammenkommen, draussen rumsitzen usw, naja dazu mehr in den anderen reviews.“ Julius hat Geld von der Kunststiftung bekommen und geht essen, Kaffee trinken und zum Bäcker. Er trifft Freund*innen, führt Gespräche und belauscht die anderen Gäste, regt sich auf über die Kölner Gastro oder freut sich über den ein oder anderen Lichtblick. Mit „GASTRO GUIDE 24“ erscheinen 50 neue Reviews – oder Texte, die sich als Reviews ausgeben – zusammen mit 22 detailreichen Ladenfront-Buntstiftzeichnungen von Joram Schön. Acht Jahre nach “Ihr Gastro Guide” ergibt sich daraus eine Rundfahrt durch ein verändertes Köln und ein nerviges Jahr 2024, ohne Anschnallgurt, dafür aber mit bis zu 4 Sternen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Kunst
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
104
Preis
19.50 €

Beiträge

1
Alle
4

Hab den Gastro Guide 24 von Julius Vapiano durch – und ich war wirklich richtig gut unterhalten. Der Stil ist schön flott, wie ein Chat oder ein Blog – so frei Schnauze, direkt aus dem Alltag, roh, witzig, manchmal auch herrlich böse. Die 1-2-Sterne-Rezis fand ich besonders gut – die lese ich auch auf Amazon am liebsten, weil sie oft am ehrlichsten sind. Die Zeichnungen waren charmant, passend zum Text, sehr schön gemacht. Einige der beschriebenen Lokale kannte ich vom Vorbeigehen, ein paar auch von innen – viele aber nicht, aber das kann sich ja ändern. Was mir besonders gefallen hat: Ich konnte mich oft wiederfinden – beim Thema "zu teuer", bei der Angst vorm Reingehen, beim Beobachten, beim Alleinsein – es ist oft sehr persönlich, und das macht das Buch stark. Auch schön: Es geht gar nicht nur ums Essen oder die Lokale, sondern um das Drumherum, ums Miteinander, um den Alltag dazwischen. Kleines Highlight: Er geht übrigens zum selben Proktologen wie ich. Ich wär gerne zu einer Lesung von ihm gegangen – ich glaube, das würde richtig gut funktionieren, laut gelesen, von ihm selbst. ^.^ Sein Nachname (oder Pseudonym?) – Vapiano – auch ein guter Gag. Wie die Kette, die zwar pleite ist, aber irgendwie immer noch da. Und wie das Essen dort: schlecht. Egal, in welcher Stadt – immer enttäuschend. Danke für den Tipp – ich war unterhalten, inspiriert, und hatte sehr viel Spaß. ^.^

Beitrag erstellen