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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Alexander Teske arbeitet seit 30 Jahren als Journalist. Zuletzt sechs Jahre als Redakteur bei der Tagesschau in Hamburg. Davor war er 15 Jahre beim MDR in Leipzig. Dort verfasste er Beiträge für Tagesthemen, Brennpunkt oder Brisant und plante die Nachrichten des MDR. Er stand vor und hinter der Kamera – im Hochwasser, bei Demonstrationen oder auf Parteitagen. Auch das Privatfernsehen kennt Teske gut – fünf Jahre berichtete er für Sat.1, Pro.7 und RTL. Seine Anfänge liegen im Print: Nach einem Volontariat bei der Morgenpost veröffentlichten Stern, Focus, Bild und taz seine Artikel. Zum Schreiben ist er zurückgekehrt – als freier Autor lebt Alexander Teske in Hamburg.
Beiträge
Äußerst interessante Einblicke und Aha-Momente
Wer gerne mehr über die Hintergründe der Tagesschau und die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen! Einige Dinge haben mich negativ überrascht (Ostdeutschland ist zugunsten anderer Themen gänzlich unterrepräsentiert) , manche schockiert (die Honorare mancher geladener Gäste und Experten) und wieder andere haben Vermutungen bestätigt, die ich bereits seit längerer Zeit hatte (so hundert Prozent neutral geht es nicht immer zu bei der Tagesschau...) Einen Stern Abzug leider, da ich die eine oder andere Anekdote persönlich nicht in dem Buch gebraucht hätte bzw. etwas seltsam fand und weil ich gegen Ende leider nicht so ganz verstanden, in welche Richtung das Plädoyer des Autors eigentlich gehen soll. 4/5 ⭐️
alles ein bisschen absurd
ich konnte und kann mit der pauschalen kritik am örr nichts anfangen, habe mich aber für die argumente der örr-kritiker interessiert. mit dem buch von teske erhält man einen sehr interessanten, nahbaren einblick hinter die kulissen der tagesschau. zusammengefasst kann man da in meinen augen sagen, dass das alles ein bisschen absurd ist: bspw. die arbeitsweise der tagesschau, die noch immer auf so föderalen strukturen fußt, als würden der deutsche flickenteppich nach wie vor existieren, oder der prozess, bei dem entschieden wird, welche beiträge in der tagesschau auftauchen und dann vor allem auch in welcher reihenfolge. zumindest ich habe mir das bisher alles ein wenig professioneller (oder zumindest anders?) vorgestellt. deshalb finde ich die kritik an diesen punkten sehr berechtigt und kann sie jetzt auch besser nachvollziehen – allein deswegen ist das buch definitiv lesenswert. gleichzeitig hat mich aber auch eine sache besonders gestört: mir scheint es so, als sei der autor so gekränkt, dass er das bedürfnis hatte, ein buch zu schreiben. jetzt kann man ihm dankbar sein, weil man dadurch einen sehr guten einblick erhält, aber diese persönliche kränkung zieht sich wirklich durch das ganze buch. das wird irgendwann anstrengend und ist dann auch nicht mehr so informativ. glücklicherweise differenziert er aber dennoch und versteht es, sich nicht übermäßig auf eine seite zu schlagen, sondern das ganze wirklich neutral angehen zu wollen. an anderer stelle scheint es zumindest für mich so, dass ihm irgendwie das gespür für das digitale zeitalter fehlt. das hat sich mit seinem kurzen hinweis auf seine kinder schon angedeutet, aber insbesondere zum ende hin gewinnt man den eindruck, teske versteht social media und seine mechanismen nicht, fühlt sich ihnen auch nicht verbunden, aber erlaubt sich dennoch ziemlich eindeutige (negative) kritik am social media-auftritt der tagesschau. auch das finde ich ein bisschen absurd. trotzdem ein sehr informatives buch, das sich sehr leicht lesen lässt und einen interessanten einblick gewährt.
Sehr informativ.
Das Buch spart nicht mit Beispielen, die heutzutage schief laufen: Der Queen, Amerika und Westdeutschland wird omnipräsent Platz geboten ohne andere Monarchien, China oder Ostdeutschland zu beleuchten. Der Autor springt stellenweise zwischen den Beispielen oder wiederholt sich. So oder so kann man das Buch mal lesen und danach noch weitere Nachrichtenformate abonnieren. Cheers!
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Alexander Teske arbeitet seit 30 Jahren als Journalist. Zuletzt sechs Jahre als Redakteur bei der Tagesschau in Hamburg. Davor war er 15 Jahre beim MDR in Leipzig. Dort verfasste er Beiträge für Tagesthemen, Brennpunkt oder Brisant und plante die Nachrichten des MDR. Er stand vor und hinter der Kamera – im Hochwasser, bei Demonstrationen oder auf Parteitagen. Auch das Privatfernsehen kennt Teske gut – fünf Jahre berichtete er für Sat.1, Pro.7 und RTL. Seine Anfänge liegen im Print: Nach einem Volontariat bei der Morgenpost veröffentlichten Stern, Focus, Bild und taz seine Artikel. Zum Schreiben ist er zurückgekehrt – als freier Autor lebt Alexander Teske in Hamburg.
Beiträge
Äußerst interessante Einblicke und Aha-Momente
Wer gerne mehr über die Hintergründe der Tagesschau und die Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland erfahren möchte, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen! Einige Dinge haben mich negativ überrascht (Ostdeutschland ist zugunsten anderer Themen gänzlich unterrepräsentiert) , manche schockiert (die Honorare mancher geladener Gäste und Experten) und wieder andere haben Vermutungen bestätigt, die ich bereits seit längerer Zeit hatte (so hundert Prozent neutral geht es nicht immer zu bei der Tagesschau...) Einen Stern Abzug leider, da ich die eine oder andere Anekdote persönlich nicht in dem Buch gebraucht hätte bzw. etwas seltsam fand und weil ich gegen Ende leider nicht so ganz verstanden, in welche Richtung das Plädoyer des Autors eigentlich gehen soll. 4/5 ⭐️
alles ein bisschen absurd
ich konnte und kann mit der pauschalen kritik am örr nichts anfangen, habe mich aber für die argumente der örr-kritiker interessiert. mit dem buch von teske erhält man einen sehr interessanten, nahbaren einblick hinter die kulissen der tagesschau. zusammengefasst kann man da in meinen augen sagen, dass das alles ein bisschen absurd ist: bspw. die arbeitsweise der tagesschau, die noch immer auf so föderalen strukturen fußt, als würden der deutsche flickenteppich nach wie vor existieren, oder der prozess, bei dem entschieden wird, welche beiträge in der tagesschau auftauchen und dann vor allem auch in welcher reihenfolge. zumindest ich habe mir das bisher alles ein wenig professioneller (oder zumindest anders?) vorgestellt. deshalb finde ich die kritik an diesen punkten sehr berechtigt und kann sie jetzt auch besser nachvollziehen – allein deswegen ist das buch definitiv lesenswert. gleichzeitig hat mich aber auch eine sache besonders gestört: mir scheint es so, als sei der autor so gekränkt, dass er das bedürfnis hatte, ein buch zu schreiben. jetzt kann man ihm dankbar sein, weil man dadurch einen sehr guten einblick erhält, aber diese persönliche kränkung zieht sich wirklich durch das ganze buch. das wird irgendwann anstrengend und ist dann auch nicht mehr so informativ. glücklicherweise differenziert er aber dennoch und versteht es, sich nicht übermäßig auf eine seite zu schlagen, sondern das ganze wirklich neutral angehen zu wollen. an anderer stelle scheint es zumindest für mich so, dass ihm irgendwie das gespür für das digitale zeitalter fehlt. das hat sich mit seinem kurzen hinweis auf seine kinder schon angedeutet, aber insbesondere zum ende hin gewinnt man den eindruck, teske versteht social media und seine mechanismen nicht, fühlt sich ihnen auch nicht verbunden, aber erlaubt sich dennoch ziemlich eindeutige (negative) kritik am social media-auftritt der tagesschau. auch das finde ich ein bisschen absurd. trotzdem ein sehr informatives buch, das sich sehr leicht lesen lässt und einen interessanten einblick gewährt.
Sehr informativ.
Das Buch spart nicht mit Beispielen, die heutzutage schief laufen: Der Queen, Amerika und Westdeutschland wird omnipräsent Platz geboten ohne andere Monarchien, China oder Ostdeutschland zu beleuchten. Der Autor springt stellenweise zwischen den Beispielen oder wiederholt sich. So oder so kann man das Buch mal lesen und danach noch weitere Nachrichtenformate abonnieren. Cheers!








