Infiziert - Wir gehen viral
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tea Loewe wurde 1985 in der Messe- und Bücherstadt Leipzig geboren. Heute lebt sie dort mit ihrem Mann und den zwei Kindern. Wenn sie nicht ihrem Hauptberuf als Psychologin und Suchttherapeutin nachgeht, taucht sie in fremde Welten ein und erschafft Kurzgeschichten und Romane. Am wohlsten fühlt sie sich im Genre Fantasy. In kurzen Texten erhält der Leser von ihr aber die volle Vielfalt von Dystopie, Krimi, Thriller über Humor, Alltägliches und Entwicklungsgeschichten.
Beiträge
Super unterschiedliche Geschichten in Setting, Zeit und Auslegung, mal mit viel Humor, mal recht ernst, aber immer schön zu lesen!
Die beteiligten Autor*innen haben Geschichten und Gedichte geschrieben, die sich mit Krankheiten und Viren beschäftigen, die mal humorvoll und mal sehr ernst sind und die mal realistischer und mal phantastischer sind. Insgesamt enthält die Anthologie „Infiziert – Wir gehen viral“ acht Geschichten und zwei Gedichte. Und noch mehr: Der gesamte Erlös dieses Buches unterstützt Initiativen und Institutionen, die sich für Kulturschaffende einsetzen. Meine Meinung zu „Infiziert – Wir gehen viral“ Brauchen wir das? Gerade im Moment ist das Thema des Buches ja noch immer brandaktuell und ich gehe davon aus, dass es uns auch noch eine ganze Weile begleiten wird. Doch sind wir mal ehrlich: Eigentlich sind wir von Corona und all dem doch echt genervt! Klar lesen wir dann gerne und entfliehen in andere Welten, in denen man seinen wöchentlichen Einkauf nicht mit Maske absolvieren muss und keine Menschen mehr treffen darf. Brauchen wir da ein solches Buch, das sich ausgerechnet mit dem Thema beschäftigt, dessen wir überdrüssig sind? Ja! Warum? Weil die Geschichte und Gedichte mehr sind, als einfache Erzählungen über Corona oder ähnliches. Auch wenn der Virus in manchen Geschichten durchaus Erwähnung findet, so geht es doch viel mehr um die anderen Elemente des Ganzen. Mal sehen wir völlig andere Virus- oder Krankheitsszenarien, mal werden wir auf jene aufmerksam gemacht, die in schlimmen Zeiten füreinander da sind und viel riskieren, um anderen zu helfen und mal geht es um Super-Hamster oder Klopapierrollen. Cover und Geschichten Das Cover von „Infiziert – Wir gehen viral“ finde ich ziemlich schick! Vor allem das gelbe Absperrband gefällt mir echt gut. Allerdings finde ich die Namen der Herausgeber ein wenig zu mächtig, was im ersten Moment im Buchladen durchaus zu Irritationen führen könnte. Der Buchrücken sticht im Bücherregal aber definitiv mit seinem alarmierenden Gelb aus den anderen Büchern heraus. Den Einstieg in die Anthologie macht nach dem Vorwort und der Danksagung ein Gedicht, welches den Titel „Sieben Silben fürs Gesäß“ trägt. Es ist eine Art Ode ans Klopapier und stellt gleich zu Anfang klar, dass es hier nicht nur ernst, sondern auch lustig wird. Und so ist es auch. In dieser Anthologie findest du Geschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch werden sie alle durch das eine Thema verbunden. Von der humorvollen Geschichte aus Sicht einer Rolle Toilettenpapier, über den niedlichen Hamster bis hin zur unermüdlichen Suche nach den Angehörigen trotz aller Widrigkeiten ist alles dabei. Ebenso variieren Zeit und Ort. Einmal befinden wir uns im Afrika des 20. Jahrhunderts, ein anderes Mal im Wilden Westen oder auch mal in einer fernen Zukunftsvariante. Der bunte Mix aus Geschichten hat mir sehr gut gefallen. Ich bin eigentlich in Fantasy und Lyrik zu Hause und habe durch die Anthologie auch Geschichten erleben können, die ich sonst wohl nicht auf dem Schirm gehabt hätte. Sie waren allesamt sehr schön zu lesen, einige mit Humor oder einer Spur Ironie, andere dafür sehr heftig und ernst. Bei dem Thema kann man es sich zwar eigentlich schon denken, doch die Anthologie hat natürlich auch eine nicht unerhebliche Content-Warnung. Gleich zu Anfang wird darauf referenziert, die eigentliche Warnung befindet sich jedoch am Ende des Buches, so dass jeder selbst entscheiden kann, ob er sie vorher lesen möchte oder nicht. Fazit Mir hat die Anthologie „Infiziert – Wir gehen viral“ sehr gut gefallen! Die Geschichten sind sowohl im Setting, der Zeit und ihrer Auslegung alle super unterschiedlich, was für viel Abwechslung und Lesespaß sorgt. Allerdings sollte man vorher wirklich wissen, worauf man sich einlässt. Denn nicht alle Geschichten sind so luftig leicht, wie die über das Toilettenpapier. In manchen passieren Dinge, die man erst mal verdauen muss und über die vielleicht nicht jeder lesen möchte. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung für alle, die sich auch von gewaltigeren Themen und Geschichten nicht abschrecken lassen.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tea Loewe wurde 1985 in der Messe- und Bücherstadt Leipzig geboren. Heute lebt sie dort mit ihrem Mann und den zwei Kindern. Wenn sie nicht ihrem Hauptberuf als Psychologin und Suchttherapeutin nachgeht, taucht sie in fremde Welten ein und erschafft Kurzgeschichten und Romane. Am wohlsten fühlt sie sich im Genre Fantasy. In kurzen Texten erhält der Leser von ihr aber die volle Vielfalt von Dystopie, Krimi, Thriller über Humor, Alltägliches und Entwicklungsgeschichten.
Beiträge
Super unterschiedliche Geschichten in Setting, Zeit und Auslegung, mal mit viel Humor, mal recht ernst, aber immer schön zu lesen!
Die beteiligten Autor*innen haben Geschichten und Gedichte geschrieben, die sich mit Krankheiten und Viren beschäftigen, die mal humorvoll und mal sehr ernst sind und die mal realistischer und mal phantastischer sind. Insgesamt enthält die Anthologie „Infiziert – Wir gehen viral“ acht Geschichten und zwei Gedichte. Und noch mehr: Der gesamte Erlös dieses Buches unterstützt Initiativen und Institutionen, die sich für Kulturschaffende einsetzen. Meine Meinung zu „Infiziert – Wir gehen viral“ Brauchen wir das? Gerade im Moment ist das Thema des Buches ja noch immer brandaktuell und ich gehe davon aus, dass es uns auch noch eine ganze Weile begleiten wird. Doch sind wir mal ehrlich: Eigentlich sind wir von Corona und all dem doch echt genervt! Klar lesen wir dann gerne und entfliehen in andere Welten, in denen man seinen wöchentlichen Einkauf nicht mit Maske absolvieren muss und keine Menschen mehr treffen darf. Brauchen wir da ein solches Buch, das sich ausgerechnet mit dem Thema beschäftigt, dessen wir überdrüssig sind? Ja! Warum? Weil die Geschichte und Gedichte mehr sind, als einfache Erzählungen über Corona oder ähnliches. Auch wenn der Virus in manchen Geschichten durchaus Erwähnung findet, so geht es doch viel mehr um die anderen Elemente des Ganzen. Mal sehen wir völlig andere Virus- oder Krankheitsszenarien, mal werden wir auf jene aufmerksam gemacht, die in schlimmen Zeiten füreinander da sind und viel riskieren, um anderen zu helfen und mal geht es um Super-Hamster oder Klopapierrollen. Cover und Geschichten Das Cover von „Infiziert – Wir gehen viral“ finde ich ziemlich schick! Vor allem das gelbe Absperrband gefällt mir echt gut. Allerdings finde ich die Namen der Herausgeber ein wenig zu mächtig, was im ersten Moment im Buchladen durchaus zu Irritationen führen könnte. Der Buchrücken sticht im Bücherregal aber definitiv mit seinem alarmierenden Gelb aus den anderen Büchern heraus. Den Einstieg in die Anthologie macht nach dem Vorwort und der Danksagung ein Gedicht, welches den Titel „Sieben Silben fürs Gesäß“ trägt. Es ist eine Art Ode ans Klopapier und stellt gleich zu Anfang klar, dass es hier nicht nur ernst, sondern auch lustig wird. Und so ist es auch. In dieser Anthologie findest du Geschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch werden sie alle durch das eine Thema verbunden. Von der humorvollen Geschichte aus Sicht einer Rolle Toilettenpapier, über den niedlichen Hamster bis hin zur unermüdlichen Suche nach den Angehörigen trotz aller Widrigkeiten ist alles dabei. Ebenso variieren Zeit und Ort. Einmal befinden wir uns im Afrika des 20. Jahrhunderts, ein anderes Mal im Wilden Westen oder auch mal in einer fernen Zukunftsvariante. Der bunte Mix aus Geschichten hat mir sehr gut gefallen. Ich bin eigentlich in Fantasy und Lyrik zu Hause und habe durch die Anthologie auch Geschichten erleben können, die ich sonst wohl nicht auf dem Schirm gehabt hätte. Sie waren allesamt sehr schön zu lesen, einige mit Humor oder einer Spur Ironie, andere dafür sehr heftig und ernst. Bei dem Thema kann man es sich zwar eigentlich schon denken, doch die Anthologie hat natürlich auch eine nicht unerhebliche Content-Warnung. Gleich zu Anfang wird darauf referenziert, die eigentliche Warnung befindet sich jedoch am Ende des Buches, so dass jeder selbst entscheiden kann, ob er sie vorher lesen möchte oder nicht. Fazit Mir hat die Anthologie „Infiziert – Wir gehen viral“ sehr gut gefallen! Die Geschichten sind sowohl im Setting, der Zeit und ihrer Auslegung alle super unterschiedlich, was für viel Abwechslung und Lesespaß sorgt. Allerdings sollte man vorher wirklich wissen, worauf man sich einlässt. Denn nicht alle Geschichten sind so luftig leicht, wie die über das Toilettenpapier. In manchen passieren Dinge, die man erst mal verdauen muss und über die vielleicht nicht jeder lesen möchte. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung für alle, die sich auch von gewaltigeren Themen und Geschichten nicht abschrecken lassen.





