In Wasser geschrieben
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Beschreibung
Aus den Trümmern ihres turbulenten Lebens webt Lidia Yuknavitch eine erstaunliche Geschichte des Überlebens. »In Wasser geschrieben« ist ein exzeptionelles Memoir und eine Hymne auf das Streben nach Schönheit, Selbstdarstellung, Begehren - von Männern und Frauen - und das berauschende Gefühl des Schwimmens.
Es ist ein Leben, das Missbrauch, Sucht, Selbstzerstörung und den vernichtenden Verlust einer Fehlgeburt überwindet. Es ist das Leben eines Außenseiterin, die einem wilden und unbetretenen Weg der Kreativität folgt, der schließlich zur Liebe führt.
»Dies sind nicht gerade die Memoiren Ihrer Mutter. In ›In Wasser geschrieben‹ nimmt Lidia Yuknavitch die Leser*innen mit auf eine wilde Reise durch Sexualität, Gewalt und Familie aus der Sicht einer lebenslangen Schwimmerin, die zur Künstlerin wurde. In ihrer Geschichte, die das Wesen des Memoirs selbst erforscht, zeichnet sie die Auswirkungen extremer Trauer auf die sich entwickelnde Sexualität einer jungen Frau nach, die von einigen als unkonventionell bezeichnet wird, weil sie sich sowohl zu Männern als auch zu Frauen hingezogen fühlt. Gleichzeitig entwickelt sie sich zu einer Schriftstellerin und nimmt die Erzählerin mit auf eine Reise der Sucht, der Selbstzerstörung und des Überlebens, die schließlich in Liebe und Mutterschaft mündet.« (Chelsea Cain)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lidia Yuknavitch zählt zu den herausragenden neuen weiblichen Stimmen der amerikanischen Literatur. Sie ist preisgekrönte Autorin mehrerer Romane, Kurzgeschichten und des gefeierten Memoirs »In Wasser geschrieben«. Zu ihren Fans zählen u.a. Rebecca Solnit und Roxane Gay. Ihr TED-Talk »The Beauty of Beeing a Misfit« wurde mehr als 2 Millionen Mal angeschaut. Lidia Yuknavitch lehrt an der University of Oregon Kreatives Schreiben, Literaturwissenschaft und Womens Studies. Sie ist eine hervorragende Schwimmerin.
Beiträge
Sternebewertung fiktiv
Eine Woche habe ich nun gebraucht, um dieses Bich zu verarbeiten. Lidia Yuknavitch ist eine bemerkenswerte Frau. Sie hat in ihrem Buch „In Wasser geschrieben“ ihre persönliche Geschichte verarbeitet. Direkt auf den ersten Seiten erleben wir die Stille Geburt von ihr. 38 Stunden wehen voller Schmerz und Trauer, gefolgt von Leere.Sie wächst in einem Elternhaus mit einem gewalttätigen Vater und einer alkoholkranken Mutter auf. Dieses Buch zeigt ein Leben voller Schmerz und der Suche nach Selbstliebe. Es ist brutal, ehrlich. Als würde die Autorin als Außenstehende sich selber betrachten und diesen Schmerz an Leben erneut spüren. Dieses Buch ist nichts für zart besaitete Menschen. Es enthalt Beschreibungen einer stillgeburt, psychischer und physischer Gewalt. Etwas über 300 Seiten hat Lidia Yuknavitch Geschichte und selbst wenn man durch ist, erinnert man sich oft an Fragmente und Seelenwunden. Eine starke Frau mit einer unfassbaren Lebensgeschichte.
„In Wasser geschrieben“ trifft mit Wucht. Es berührt und schockiert durch eine Stilistik, die sich fast jeglicher üblichen Erzählweise und Chronologie entzieht sowie durch die schonungslose Geschichte der Autorin. Eine Mischung aus Sucht, Missbrauch, Schmerz, Sex, Macht und Begehren zieht einen in einen emotionalen Strudel, der sich entlang des Leitmotivs des Wassers entfaltet. Lidia Yuknavitch erzählt ihre eigene Geschichte und damit die Geschichte einer Frau, die schon früh ein Kind verliert, die eine von Gewalt und Missbrauch geprägte Kindheit sowie eine sich anschließende Jugend voller selbstzerstörerischer Neigungen hinter sich hat. Exzessive Verhaltensweisen, Sucht, Verlust und Schmerz machen einen Großteil ihres Lebens aus, doch nach und nach kommt sie an den Punkt, an dem sie Lebensmut durch Literatur findet. Zusätzlich wird das Schwimmen und damit das Wasser zu ihrem Zufluchtsort. Die Erzählweise von „in Wasser geschrieben“ ist fragmentarisch und zugleich unglaublich intensiv. Trotz (oder gerade wegen) der nicht chronologischen Reihenfolge im Erzählen entfaltet sich Lidias Weg der Selbstzweifel, der Exzesse und der Suche nach Identität. Letztlich entdeckt sie die Literatur als ihre Kraftquelle und auch die Erfahrung des (doch noch) Mutterseins verleiht ihr Lebensmut. Yuknavitch hat somit ein Buch über die Kraft von Literatur und Mutterschaft geschrieben, das die Lesenden fordert, sicherlich auch erschüttert, aber ebenso staunen lässt. Definitiv nichts für schwache Nerven, aber auf jeden Fall lesenswert.
Beschreibung
Aus den Trümmern ihres turbulenten Lebens webt Lidia Yuknavitch eine erstaunliche Geschichte des Überlebens. »In Wasser geschrieben« ist ein exzeptionelles Memoir und eine Hymne auf das Streben nach Schönheit, Selbstdarstellung, Begehren - von Männern und Frauen - und das berauschende Gefühl des Schwimmens.
Es ist ein Leben, das Missbrauch, Sucht, Selbstzerstörung und den vernichtenden Verlust einer Fehlgeburt überwindet. Es ist das Leben eines Außenseiterin, die einem wilden und unbetretenen Weg der Kreativität folgt, der schließlich zur Liebe führt.
»Dies sind nicht gerade die Memoiren Ihrer Mutter. In ›In Wasser geschrieben‹ nimmt Lidia Yuknavitch die Leser*innen mit auf eine wilde Reise durch Sexualität, Gewalt und Familie aus der Sicht einer lebenslangen Schwimmerin, die zur Künstlerin wurde. In ihrer Geschichte, die das Wesen des Memoirs selbst erforscht, zeichnet sie die Auswirkungen extremer Trauer auf die sich entwickelnde Sexualität einer jungen Frau nach, die von einigen als unkonventionell bezeichnet wird, weil sie sich sowohl zu Männern als auch zu Frauen hingezogen fühlt. Gleichzeitig entwickelt sie sich zu einer Schriftstellerin und nimmt die Erzählerin mit auf eine Reise der Sucht, der Selbstzerstörung und des Überlebens, die schließlich in Liebe und Mutterschaft mündet.« (Chelsea Cain)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Lidia Yuknavitch zählt zu den herausragenden neuen weiblichen Stimmen der amerikanischen Literatur. Sie ist preisgekrönte Autorin mehrerer Romane, Kurzgeschichten und des gefeierten Memoirs »In Wasser geschrieben«. Zu ihren Fans zählen u.a. Rebecca Solnit und Roxane Gay. Ihr TED-Talk »The Beauty of Beeing a Misfit« wurde mehr als 2 Millionen Mal angeschaut. Lidia Yuknavitch lehrt an der University of Oregon Kreatives Schreiben, Literaturwissenschaft und Womens Studies. Sie ist eine hervorragende Schwimmerin.
Beiträge
Sternebewertung fiktiv
Eine Woche habe ich nun gebraucht, um dieses Bich zu verarbeiten. Lidia Yuknavitch ist eine bemerkenswerte Frau. Sie hat in ihrem Buch „In Wasser geschrieben“ ihre persönliche Geschichte verarbeitet. Direkt auf den ersten Seiten erleben wir die Stille Geburt von ihr. 38 Stunden wehen voller Schmerz und Trauer, gefolgt von Leere.Sie wächst in einem Elternhaus mit einem gewalttätigen Vater und einer alkoholkranken Mutter auf. Dieses Buch zeigt ein Leben voller Schmerz und der Suche nach Selbstliebe. Es ist brutal, ehrlich. Als würde die Autorin als Außenstehende sich selber betrachten und diesen Schmerz an Leben erneut spüren. Dieses Buch ist nichts für zart besaitete Menschen. Es enthalt Beschreibungen einer stillgeburt, psychischer und physischer Gewalt. Etwas über 300 Seiten hat Lidia Yuknavitch Geschichte und selbst wenn man durch ist, erinnert man sich oft an Fragmente und Seelenwunden. Eine starke Frau mit einer unfassbaren Lebensgeschichte.
„In Wasser geschrieben“ trifft mit Wucht. Es berührt und schockiert durch eine Stilistik, die sich fast jeglicher üblichen Erzählweise und Chronologie entzieht sowie durch die schonungslose Geschichte der Autorin. Eine Mischung aus Sucht, Missbrauch, Schmerz, Sex, Macht und Begehren zieht einen in einen emotionalen Strudel, der sich entlang des Leitmotivs des Wassers entfaltet. Lidia Yuknavitch erzählt ihre eigene Geschichte und damit die Geschichte einer Frau, die schon früh ein Kind verliert, die eine von Gewalt und Missbrauch geprägte Kindheit sowie eine sich anschließende Jugend voller selbstzerstörerischer Neigungen hinter sich hat. Exzessive Verhaltensweisen, Sucht, Verlust und Schmerz machen einen Großteil ihres Lebens aus, doch nach und nach kommt sie an den Punkt, an dem sie Lebensmut durch Literatur findet. Zusätzlich wird das Schwimmen und damit das Wasser zu ihrem Zufluchtsort. Die Erzählweise von „in Wasser geschrieben“ ist fragmentarisch und zugleich unglaublich intensiv. Trotz (oder gerade wegen) der nicht chronologischen Reihenfolge im Erzählen entfaltet sich Lidias Weg der Selbstzweifel, der Exzesse und der Suche nach Identität. Letztlich entdeckt sie die Literatur als ihre Kraftquelle und auch die Erfahrung des (doch noch) Mutterseins verleiht ihr Lebensmut. Yuknavitch hat somit ein Buch über die Kraft von Literatur und Mutterschaft geschrieben, das die Lesenden fordert, sicherlich auch erschüttert, aber ebenso staunen lässt. Definitiv nichts für schwache Nerven, aber auf jeden Fall lesenswert.





