In Clothes Called Fat

In Clothes Called Fat

Taschenbuch
3.23

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Beschreibung

From the pen of Moyoco Anno comes a stunning tale of self-image and self-loathing. In Clothes Called Fat details the lives of young women earnestly revealing the struggles women may have with their bodies and sexuality.

Noko appears to be living a great life, she's got a good job and a loving boyfriend, but beneath a thin veneer is a young woman who is struggling with her self-image and self-confidence as she fights to keep her weight down. To Noko, being 5 pounds overweight means being miles away from happiness in her love life and in her work-place.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Manga
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
264
Preis
20.50 €

Beiträge

1
Alle
3.5

⊹₊˚‧︵‿₊୨ᰔ୧₊‿︵‧˚₊⊹ 𐙚 In Clothes Called Fat ⋆˚꩜ Moyoco Anno 𐙚 .ᐟ.ᐟ TW .ᐟ.ᐟ Essstörung (Binge eating & Bulimie), Mobbing, Selbsthass Kurze Inhaltsangabe ₊⊹ ⊹₊˚ Im Mittelpunkt steht Noko Hanazawa, eine schüchterne, übergewichtige Büroangestellte, die in einer Welt lebt, in der die meisten Männer sie mit Abneigung oder Gleichgültigkeit behandeln und viele Frauen sie benutzen, um sich selbst besser zu fühlen. Noko greift immer wieder aufs Essen zurück, um den Stress zu bewältigen. Als sie herausfindet, dass ihr langjähriger Freund sie mit ihrer Kollegin Mayumi betrügt, beginnt sie zu diäten – in dem Glauben, dass ein dünnerer Körper sie glücklicher und schöner machen würde. Dabei entwickelt sie eine Bulimie. Ihr Freund Toshihiko ist all die Jahre nur bei ihr geblieben, weil er ihr Übergewicht und ihre Willensschwäche bequem fand – er fürchtet selbstbewusste Frauen. Als Noko versucht, sich zu verändern drängt er sie weg. Der Manga ist eine eindringliche Geschichte über Selbstwahrnehmung und Selbsthass, die aufzeigt, mit welchen Kämpfen Frauen in Bezug auf ihren Körper und ihre Sexualität konfrontiert sein können. Persönliche Eindrücke ₊⊹ ⋆.𐙚 ̊Ich fand, dass der Manga es ziemlich gut geschafft hat zu zeigen, wie es ist, mit Essstörungen zu leben und wie sehr das Umfeld eine Rolle spielt, wie man sich selbst sieht und fühlt. Noko leidet schon sehr lange an der Binge-Eating Essstörung und wird extrem dafür gemobbt, vor allem von ihren Arbeitskollegen. Sie wird verbal misshandelt und ausgebeutet, weil sie nicht ins "Schönheitsideal" passt. Ihr langjähriger Partner betrügt sie regelmäßig, allerdings bleibt sie bei ihm, weil sie davon überzeugt ist, keinen besseren Partner zu finden, der sie so "akzeptiert", wie sie ist und sie nichts Besseres verdient. Er sagt ständig, sie solle nicht abnehmen und so bleiben, wie sie ist aber trotzdem gibt er ihr so wenig Liebe und Intimität. Noko denkt es liegt an ihrem Körper aber ihr Partner ist einfach extrem insecure und kann ihr keine Liebe geben, weil er sich selbst extrem verachtet und das auch in seinen Affären sucht. Als Noko anfängt abzunehmen, drängt Toshihiko sie weg und sagt, sie soll wieder zunehmen. Er projiziert so viele Unsicherheiten von sich selbst auf sie und verlässt sie im Endeffekt sogar nach 8 Jahren Beziehung (good for her). Auch ihr Umfeld scheint nicht netter zu werden, sie wird genauso verachtet wie damals, nur dass sie jetzt zu dünn ist oder sonst irgendwas. Es wird so gut dargestellt, dass man es nie jemandem recht machen kann; Leute werden immer etwas finden, weshalb man nicht gut genug ist. Sie selbst merkt auch, dass der Selbsthass genauso da ist wie vorher; "different body, same problems". Sprich, egal wie sehr man sich verändert, man wird sich nicht automatisch mehr lieben, nur weil das Äußere anders ist; Selbstliebe findet von innen nach außen statt und nicht von außen nach innen. Ich finde es schade, dass Leute mit mehr Gewicht immer so unsicher gezeigt werden. Sie steht gar nicht für sich ein, lässt alles mit sich machen und wird so schlecht behandelt. Ich denke, das ist auch ein großer Punkt, weshalb ich den Manga nicht besser bewerten kann, obwohl ich ihn sehr gut fand. Ich hätte mir gewünscht, dass am Ende gezeigt wird, dass egal wie man aussieht, man gleich viel wert ist wie jeder andere Mensch und Platz einnehmen darf, man selbst sein darf, sich lieben darf und auch einfach existieren darf, ohne dass man verurteilt wird. Auch über den Umgang mit Essstörungen hätte ich mir mehr Einblick gewünscht, vor allem da Noko vom Binge Eating in die Bulimie gerutscht ist und ich gerne mehr über ihr Leben, ihre Selbstwahrnehmung und Beziehungen danach gewusst hätte. Da der Manga allerdings schon vor längerer Zeit erschienen ist, versuche ich, nicht so streng zu sein und bin einfach froh, dass so etwas damals schon angesprochen wurde. Würde ich es empfehlen (╹ -╹)?₊⊹ ⋆.𐙚 ̊ Ja aufjedenfall, das Thema ist super wichtig und noch immer sehr relevant ⊹₊˚‧︵‿₊୨ᰔ୧₊‿︵

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