Blick ins Buch

Romane

Im Westen nichts Neues /Der Feind

4,5(45)
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Über das Buch

Das sensationelle Erfolgsbuch der deutschen Literatur, das die Schrecken des Krieges in zeitloser Gültigkeit einfängt, nun in einer um sechs Kriegserzählungen erweiterten Ausgabe. Erich Maria Remarques Roman 'Im Westen nichts Neues' wurde in 45 Sprachen übersetzt, erreichte bereits vier Jahre nach seinem Erscheinen im Jahr 1929 eine Auflage von eineinhalb Millionen Exemplaren und machte seinen Autor zu einer gefeierten Persönlichkeit von internationalem Format. 1933, als Remarque bereits im Ausland lebte, wurde der Roman verboten und erlebte nach dem 2. Weltkrieg eine Renaissance, die bis heute anhält. Erzählt wird die Geschichte des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines einfachen Soldaten: Der neunzehnjährige Paul Bäumer kommt als ahnungsloser Kriegsfreiwilliger von der Schulbank an die Front – und erlebt statt der erwarteten Kriegsbegeisterung und Abenteuer die ganze Brutalität des Gemetzels und das sinnlose Sterben seiner Kameraden. Die besondere Qualität des Romans wie auch der Erzählungen, die in den 30er Jahren in einer amerikanischen Zeitschrift erschienen, ist die Perspektive. Aus der Nachkriegszeit heraus wird die Frage gestellt, welche Verheerungen der Krieg in der Heimat und bei den Menschen angerichtet hat. Damit kommt eine innere Erfahrung zum Ausdruck, die aus dem furchtbaren Widerspruch zwischen dem Überlebt-Haben und dem Innerlich-Zerstörtsein entsteht. 'Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, daß es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen.' Erich Maria Remarque im Interview mit Friedrich Luft, 1963
ISBN9783462036473
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum18.11.05
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

45 Bewertungen

5 Rezensionen

4,5

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  • hanna_rsl
    hanna_rsl

    9 Follower

    5,0

    Wunderschön 🥹

    *Im Westen nichts Neues* ist ein emotionales Meisterwerk, das einen von der ersten bis zur letzten Seite komplett fesselt. Die Geschichte ist unglaublich spannend erzählt, obwohl sie kein klassischer „Actionroman“ ist – vielmehr lebt sie von der Intensität der Erlebnisse und Gedanken der Figuren. Besonders beeindruckend ist, wie traurig und berührend das Buch ist. Man fühlt richtig mit den Soldaten mit, spürt ihre Angst, ihre Hoffnungslosigkeit und die zunehmende innere Leere. Es geht nicht nur um den Krieg selbst, sondern darum, was dieser mit den Menschen macht. Das Buch zeigt auf erschütternde Weise die Sinnlosigkeit von Gewalt und Krieg. Es macht deutlich, dass es keine Gewinner gibt, sondern nur Verlierer – junge Menschen, denen ihre Zukunft genommen wird. Genau das macht die Geschichte so kraftvoll und zeitlos. Insgesamt ist es ein sehr bewegendes und tiefgehendes Werk, das einen noch lange nach dem Lesen beschäftigt.

    27. März 2026

  • 4,0

    Beschreibt anschaulich den Schrecken des 1. WK.

    16. Sept. 2023

  • silkesbuecher
    silkesbuecher

    5 Follower

    5,0

    Der Klassiker hat mich packend mitgenommen, der Schreibstil war faszinierend. Man taucht ein in das Kriegsgeschehen und fühlt mit, als wüsste man genau, wie es dem jungen Protagonisten ergeht. Sehr gutes Buch, würde ich jedem weiterempfehlen!

    10. Juli 2023

3 von 5 Rezensionen

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