Blick ins Buch

Biografien

Ich war Kind C

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Über das Buch

Im Februar 2007 wurde Eunice Spry vom Staatsgericht Bristol zu vierzehn Jahren Gefängnis verurteilt. Sie wurde schuldig gesprochen, drei ihrer Pflegekinder über den Zeitraum von zwei Jahrzehnten hinweg auf entsetzliche Weise körperlich und seelisch misshandelt zu haben. Der Richter sagte, es sei der schlimmste Fall von Kindesmisshandlung, dem er in seiner langen beruflichen Laufbahn jemals begegnet sei. Was Sie hier lesen werden, ist der Bericht eines dieser Kinder. Ein Bericht darüber, wie es ist, in ständiger Angst zu leben. All diese grausamen Vorfälle ereigneten sich nicht in einem Kriegsgebiet und auch nicht in einer längst vergangenen Zeit, in der die Menschen es nicht anders kannten. Diese Verbrechen geschahen im englischen Gloucestershire, unweit der malerischen Cotswolds, des "Herzens Englands". Selbst an den friedlichsten und scheinbar normalsten Orten kann das Böse zu Hause sein.
ISBN9783732550531
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum09.01.18
Seitenzahl337

Rezensionen & Bewertungen

36 Bewertungen

16 Rezensionen

4,3

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  • kate_noir
    kate_noir

    237 Follower

    5,0

    Ich habe bereits das Buch seiner Schwester Victoria gelesen. Und immer frage ich mich „Warum zur Hölle liest du diese Art Bücher immer wieder?!“ - und weiß doch die Antwort. Weil sie geschrieben wurden, damit wir ihre Stimmen hören. Ihre Geschichten. Vielleicht ist in diesen Fällen geteiltes Leid nicht halbes Leid, aber ich habe das Gefühl, dass die Welt es ihnen schuldig ist, ein bisschen davon mitzutragen.

    20. Mai 2025

  • its_me_nxlx
    its_me_nxlx

    240 Follower

    4,5

    „Mutter liebte es, uns Angst einzujagen. Weil man eine Person, die Angst hat, leichter kontrollieren kann“ Aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um eine Biografie handelt, ist das Buch wirklich grausam und erschütternd. Man kann sich kaum vorstellen, was für Abgründe der menschlichen Widerwärtigkeit die Kinder erleben mussten. Über Jahre hinweg. Man kann es einfach nicht verstehen. All das, was hier geschildert wird. Vom Versagen der Systeme über das handeln der sogenannten „Pflegemutter“.

    13. Apr. 2026

  • gizzy
    gizzy

    36 Follower

    4,0

    Unfassbar...

    Ich lese furchtbar gern blutige, grausame, fiese, eklige und psychotische Bücher. Allerdings sind diese fiktiven Geschichten nichts im Vergleich dazu, wozu Menschen im realen Leben fähig sind. So etwas abgrundtief böses und grausames anderen Menschen - und dann auch noch Kindern - anzutun ist für mich der wahre Horror und absolut nicht nachvollziehbar. Die Frage, was Menschen dazu bewegt so zu handeln und dabei mit sich völlig im Reinen zu sein werde ich wohl nie für mich beantworten können. Es ist einfach nur grausam, erschütternd, bewegend und gleichzeitig so unvorstellbar und absurd, dass es schwierig ist sich vorzustellen, dass es eine wahre Geschichte ist. Ein bisschen, wie bei etwas, wo man einfach nicht weg schauen kann auch wenns einem schon die Fußnägel hochrollt konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Trotz der Grausamkeiten erzählt der Autor auch von schönen Momenten. Er beschreibt sein Leben in einer -für Ihn - Selbstverständlichkeit, dass es mich unglaublich traurig macht, dass Kinder so etwas erleben müssen, es als Normalität empfinden und unentdeckt leiden. Es lässt mich dankbar dafür, selbst anders aufgewachsen zu sein, zurück und mit dem beklemmenden Gefühl ob ich es bemerken würde, wenn in meiner Nachbarschaft so etwas vor sich ginge.

    25. Mai 2026

3 von 16 Rezensionen

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