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Romane

Ich komme mit

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Über das Buch

»Leben ist, wenn man Sterben das Letzte findet.«

Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels 2019
Seit 42 Jahren wohnt Vita in dem Haus in der Torstraße 6. Für den Studenten Lazy, ist Vita nur die Alte von oben, denn Lazy hat ausschließlich Augen für seine Freundin Elsie. Doch so plötzlich, wie die Liebe kam, kommt die Krankheit. Sie verscheucht Elsie und die Zukunft. Im Treppenhaus liest Vita den mageren, erschöpften Lazy auf, nimmt ihn zu sich und päppelt ihn mit Wurstbroten wieder auf. Eine ungewöhnliche, lustige und seltsam innige Freundschaft entsteht. Dann aber macht ein neues Blutbild die Zuversicht zunichte. »Ich steige aus«, sagt Lazy. »Ich komme mit«, sagt Vita. Und so begeben sich die beiden auf eine verrückte letzte Reise.

Editionen (2)

ISBN9783442489688
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum16.09.19
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

7 Rezensionen

3,6

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  • birgit74
    birgit74

    34 Follower

    3,0

    Lazy und sein Vater wohnen in einem Wohnblock. Dort leben auch Vita und Jakob. Lazy und Elsie studieren und sind ein Paar. Dann wird aber Lazy krank und Elsie verlässt ihn. Lazy kommt von Mexiko zurück und ist sehr krank. Vita nimmt sich um Lazy an. Sie kocht für ihn und sie verbringen Zeit miteinander. Auch wollen sie gemeinsam ein Reise planen. Wie die Reise wirklich aussieht....... Das Buch hat einen eigen Schreibstil.

    30. Apr. 2026

  • tumbleread
    tumbleread

    47 Follower

    2,5

    Viel Potential. Doch konnte mich das Buch emotional nicht abholen.

    Student Lazar ist verliebt, und das Leben könnte kaum schöner sein. Doch dann verliebt sich seine Elsie in jemand anderen – und als wäre das nicht genug, wird Lazar auch noch schwer krank. Vita hingegen ist nicht mehr verliebt, dreimal so alt wie Lazar und entsprechend auch dreimal so müde vom Leben. Als Lazar aus dem Krankenhaus kommt, gehen die beiden eine Zweckgemeinschaft ein, die ihre beider Leben völlig auf den Kopf stellt. Doch was tut man gegen diese erdrückende Lebensmüdigkeit? Man begibt sich gemeinsam auf eine letzte große Reise. Eigentlich ist das eine schöne Geschichte: ein sehr ungleiches Paar hilft sich durch den zermürbenden Alltag und lernt sich selbst und den anderen noch einmal ganz neu kennen. Auch wenn relativ früh klar wird, wohin die letzte große Reise führen soll, hätte man thematisch noch viel mehr herausholen können – Selbstbestimmung, Empathie oder vielleicht sogar das Überbrücken der großen Lücke zwischen den Generationen. Doch leider fehlte mir immer der letzte Schritt in die richtige Richtung. Mit Waldis Schreibstil konnte ich überhaupt nicht warm werden. Dadurch blieben mir auch die Protagonisten fremd und fern. Ich konnte keine echte Verbindung aufbauen und keine Gefühle für die alternde Vita und den kranken Lazar entwickeln – und gerade bei einer Geschichte über Leben und Tod wäre das doch essenziell, oder? Auch das Ende wirkte auf mich sehr konstruiert und zu sehr auf „gute Miene“ bedacht. Nicht immer muss alles gut ausgehen; manchmal verleiht gerade das einer Erzählung noch mehr Tiefe. Ich bin dennoch froh, dass ich „Ich komme mit“ endlich von meinem SuB befreien konnte – auch wenn es nicht das war, was ich mir erhofft hatte. Die Idee hätte eigentlich eine großartige Geschichte ergeben können, doch die Umsetzung konnte mich emotional nicht abholen. Schade.

    Viel Potential. Doch konnte mich das Buch emotional nicht abholen.

    7. Jan. 2026

  • heikevombuchclub
    heikevombuchclub

    46 Follower

    4,5

    Hu, das geht unter die Haut!

    Ein so wahres Buch als wäre es wirklich geschehen. Sehr sympathische Protagonisten, tolle Sprache. Trotz des schwierigen Themas warm, freundlich, intelligent und herzzerreißend. Und psst - mit Happy End, so wie es im wahren Leben geschehen könnte.

    31. Okt. 2025

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Angelika Waldis

Angelika Waldis, geboren 1940 in der Schweiz, gab mit ihrem Mann viele Jahre lang das wegweisende Schülermagazin »Spick« heraus. Mit 65 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Ihr Roman »Ich komme mit« wurde zum Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels gewählt. Angelika Waldis lebt bei Zürich.

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