Ich ganz cool

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Über das Buch

Editionen (4)

ISBN9783423781053
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.12.97

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  • 3,0

    Ich musste dieses Buch für ein Seminar mit der Thematik Entwicklung und Sozialisation lesen. Es ist kein Buch, welches ich in meiner Freizeit von mir aus gelesen hätte, jedoch fand ich mich trotzdem gespannt darüber, wie Steffens Geschichte verläuft. Mit den Schwerpunkten auf männlicher Sozialisation, Peer-groups, verschiedenen Bildungschancen und dem Aufwachsen in sozial und finanziell schwierigen Verhältnissen gibt dieses Buch den Einblick in einen Lebensalltag, welcher in Deutschland nicht selten ist. Einer, über den es viele Vorurteile und wenig Empathie gibt. Das Buch ist sehr kurz (ich habe es innerhalb eines Tages gelesen) und hat mich stark an vergangene Schullektüre aus dem Deutschunterricht erinnert. Es ist in Jugendsprache und mit sehr wenig Verben geschrieben. Daher ist die Sprache ist sehr gewöhnungsbedürftig. Meiner Meinung nach ist „ich ganz cool“ eine Möglichkeit, das Leben durch die Augen eines 13 jährigen Jungens zu sehen, der mit Hartz4 und ohne viele Chancen aufwächst. Jedoch ist es zu kurz, um wirklich detailliert auf Probleme richtig eingehen zu können und bleibt zu Oberflächlich.

    25. Okt. 2023

Autorin / Autor

Über Kirsten Boie

Kirsten Boie wurde 1950 in Hamburg geboren. Sie studierte Deutsch und Englisch, promovierte in Literaturwissenschaft und war von 1978 bis 1983 Lehrerin an einem Gymnasium und an einer Gesamtschule, bevor sie für Kinder und Jugendliche zu schreiben begann. Inzwischen sind zahlreiche Bücher von ihr erschienen, die mit den verschiedensten Literaturpreisen ausgezeichnet wurden. Heute zählt Kirsten Boie zu den renommiertesten deutschen Autorinnen des modernen Kinder- und Jugendromans. Kirsten Boie als aufmerksame Beobachterin der deutschen Wirklichkeit und Gesellschaft erzählt vor allem Alltagsgeschichten und Familiengeschichten, in denen sie politische Akzente, aber nie den erhobenen Zeigefinger, setzt, in denen sich aber auch viel Nähe zum Kind und Jugendlichen, deren Ängste und Wünsche, erfahren lässt. Der Alltag der Kinder und Jugendlichen wird realistisch dargestellt, soziale Beziehungen werden problematisiert und traditionelle Geschlechterrollen häufig ironisiert. Dabei bleibt die Autorin thematisch und sprachlich auf der Ebene ihrer jugendlichen Zielgruppe, ohne sich anzubiedern oder zu überzeichnen. Ihr Erzählstil ist gekennzeichnet durch Knappheit, eine besondere Art von trockenem Humor und zuweilen auch durch ironische Distanz zum Stoff. Kirsten Boie ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg.

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