Blick ins Buch

Jugendbücher

iBoy

3,5(75)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Der vernetzte Superheld

Was tust du, wenn du alle Macht der Welt hast? Wenn du alles weißt und alles kannst? Versuchst du, die Welt vor dem Bösen zu bewahren? Oder willst du einfach nur die retten, die du liebst?

Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy – ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen – mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012

Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, Oktober 2011

Editionen (8)

ISBN9783423715386
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.09.13
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

75 Bewertungen

11 Rezensionen

3,5

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  • leni.loves.reading
    leni.loves.reading

    416 Follower

    3,5

    Es war viel besser als erwartet.

    Ich musste Iboy als Schullektüre lesen und hatte daher keine großen Erwartungen. Aber ich fand das Buch eigentlich relativ gut. 😅 Es geht um Tom Harvey, der von einem Handy getroffen wurde, dass aus einem Hochhaus geworfen wurde. Es konnten nicht alle teile aus seinem Gehirn entfernt werden, weshalb er besondere Eigenschaften entwickelt. Ich mochte den Schreibstil auch sehr gerne, und bin gut durch das Buch gekommen. Teilweise war mir die Geschichte aber etwas verwirrend. Ich mochte Tom relativ gerne aber konnte viele entscheidungen nicht nachvollziehen. Toms Oma mochte ich aber sehr gerne, genauso wie Lucy. Mit dem Plottwist am Ende habe ich gar nicht gerechnet. Eine Sache, die ich mir wünschen würde, wären Triggerwarungen, da in dem Buch heftige themen angesprochen werden. Ich persönlich würde das Buch auch eher ab 16 statt ab 14 empfehlen genau wegen diesen heftigen Themen. Das sind die Triggerwarungen, die ich gerne gehabt hätte. (Beinhaltet spoiler...) ____________________________________________ Vergewaltigung Gewalt Waffen Drogen Tod durch Autounfall (erwähnt)

    2. März 2026

  • kris_thi_an
    kris_thi_an

    112 Follower

    2,0

    Spannend und gut geschrieben, aber inhaltlich und emotional nicht ganz überzeugend.

    Das Buch iBoy von Kevin Brooks hat mir insgesamt mittelmäßig gefallen. Besonders positiv fand ich den Schreibstil, der sehr flüssig und angenehm zu lesen ist. Die Sprache ist einfach, aber trotzdem packend genug, um einen grundsätzlich bei der Stange zu halten. Leider konnte mich die Geschichte selbst nicht wirklich überzeugen. Die Idee hinter der Handlung ist zwar interessant und auch irgendwie originell, aber die Umsetzung hat mich nicht ganz abgeholt. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Handlung nicht tief genug ausgearbeitet ist. Auch die Charaktere blieben für mich etwas blass und konnten keine echte Verbindung zu mir aufbauen. Insgesamt ein solides Buch, das sich gut lesen lässt, aber emotional und inhaltlich nicht ganz überzeugt.

    Spannend und gut geschrieben, aber inhaltlich und emotional nicht ganz überzeugend.

    12. Apr. 2026

  • karagounis
    karagounis

    68 Follower

    4,0

    iBoy - Zwischen Realität und Superkraft

    iBoy stellt Tom Harvey in den Mittelpunkt, einen Jugendlichen, der nach einem schweren Unfall plötzlich über eine außergewöhnliche Fähigkeit verfügt. Diese neue Macht verändert nicht nur seinen Alltag, sondern zwingt ihn auch, sich mit Gewalt, Ungerechtigkeit und persönlichen Grenzen auseinanderzusetzen. Die Geschichte entwickelt sich dabei bewusst fernab klassischer Superheldenklischees. Der Roman ist düster, direkt und oft schonungslos. Die Handlung schreitet zügig voran und bleibt durchgehend spannend, ohne sich in actionlastigen Effekten zu verlieren. Besonders überzeugend ist, wie Toms Fähigkeit eng mit moderner Technik verknüpft ist und dadurch überraschend realistisch wirkt. Seine innere Zerrissenheit steht stärker im Fokus als das Spektakel. Die Atmosphäre ist kalt und urban, was gut zur emotionalen Lage von Tom Harvey passt. Gleichzeitig bleiben einige Nebenfiguren eher im Hintergrund, wodurch das Buch stellenweise distanziert wirkt. Auch die emotionale Tiefe hätte an manchen Punkten stärker ausgebaut werden können. Trotzdem überzeugt iBoy durch seine klare Sprache, die ernsten Themen und den Mut, unbequeme Fragen zu stellen. Es ist ein Jugendroman, der nicht gefallen will, sondern zum Nachdenken anregt. Von mir 8 von 10 P.

    iBoy - Zwischen Realität und Superkraft

    31. Jan. 2026

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Kevin Brooks

Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in Südengland auf. Nach seinem Studium verdiente er sein Geld mit Gelegenheitsjobs. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans ›Martyn Pig‹ widmet er sich ganz dem Schreiben. Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mehrfach mit dem ›Deutschen Jugendliteraturpreis‹ sowie der ›Carnegie Medal‹ für ›Bunker Diary‹. Er schreibt auch Thriller für Erwachsene.

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