Hunting Jack

Hunting Jack

Taschenbuch
3.82

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Beschreibung

London, 1888 In den nebligen Gassen von Whitechapel wird eine Frau grausam ermordet aufgefunden. Inspektor Damien McNeil übernimmt die Ermittlungen. Die wenigen Hinweise führen ihn ausgerechnet in die höchsten Schichten der Gesellschaft. Doch weitere Morde versetzen die Stadt in Aufruhr! Verzweifelt wendet er sich an seinen alten Freund, Lord Jasper Earwing. Der Okkultist verspricht durch düstere Rituale Einblick in das Unfassbare zu erlangen. Je tiefer Damien gräbt, desto grausamer formt sich das Bild seines Falls: finstere Mächte, uralte Legenden und eine Wahrheit, die ihn selbst an den Rand des Wahnsinns bringt. London versinkt in Angst und Damien muss entscheiden, wem er noch trauen kann, denn das Böse lauert nicht nur in den Schatten.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Horror
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
274
Preis
15.40 €

Beiträge

3
Alle
4

Auf das Buch „Hunting Jack“ von K. K. Summer war ich schon sehr gespannt, da mich zum einen der Mythos um Jack The Ripper sehr interessiert und auch Cover und Klappenext meine Neugier weckten. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und sorgte für einen guten Einstieg in die Story, sodass man sehr gut in die Geschichte hereinfinden konnte. Mir gefiel auch der Mix zwischen Fantasy Elementen und den True Crime Aspekten sehr gut. So erlebte man einen Teil Ermittlungsarbeit durch Damien, hier hätte es für meinen Geschmack ruhig ein bisschen mehr sein können und auch eine gute Portion übernatürliche Einflüsse durch die Loa und Voodoo Rituale. Hier erzeugte die Autorin eine sehr gute schaurige Atmosphäre, die perfekt zu Londons Dunklen Straßen und dem Mörder passte, der dort sein Unwesen trieb. Ebenso mochte ich es, dass man die Story aus unterschiedlichen Perspektiven erlebt. Diese brachten Abwechslung in die Handlung und ermöglichten unterschiedliche Blickwinkel. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild der Geschichte, das sowohl Spannung als auch Hintergundwissen vermittelt. Vor allem die Perspektive von Jack the Ripper lies einen zum Teil erschauern. Die Charaktere in der Geschichte wurden von der Autorin sehr interessant gestaltet. Hier gefiel mir Jasper noch mehr als Damien, da ich ihnen einiges tiefgründiger gestaltet empfand. Er ist ein junger Lord, wirkt auch ab und an etwas hochnäsig, mir gefiel es aber, wie er sich im Laufe der Story entwickelte und welche Stärke und Empathie er besaß. Auch die Freundschaft zwischen ihm und Damien mochte ich sehr gerne und man merkte sehr, wie tief diese geht. Damien bleibt im Vergleich zu ihm leider etwas oberflächlich und ich hätte mir mehr Einblicke in sein Leben und auch in die Arbeit bei der Londoner Polizei gewünscht. Aber auch bei ihm kam sehr gut zur Geltung, wie wichtig ihm Jasper als Freund ist, das und die Art, wie sie miteinander umgegangen sind mochte ich sehr gerne. So erlebte man zwischen ihnen neckende Dialoge, aber auch den ein oder anderen Streit und auch ernste Themen werden zwischen den beiden angesprochen. Mir hat „Hunting Jack“ insgesamt gut gefallen. Es gab kleinere Schwächen, die aber nicht weiter ins Gewicht fielen und ich habe diese Geschichte über Jack the Ripper sehr gerne gelesen. Ich mochte die Spannung, gerade zum Ende hin gab es davon so einiges und auch die Elemente mit den Loa und Voodoo, die die Autorin in ihre Geschichte einfließen ließ gefielen mir sehr. Von mir gibt es daher vier Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Post image
3.5

Der Beginn war sehr zäh und langwierig aber gegen Ende nahm die Story Fahrt auf und wurde deutlich schlüssiger. Das Ende selbst war ein echter Schockmoment

3.5

Wer war eigentlich Jack the Ripper? ~Rezension Hunting Jack die Legende eines Mörders von @kksummer_autorin verlegt bei @eisermannmedia erzählt eine ganz eigene Variante von Jack the Ripper und einer tiefen Freundschaft. Damien soll als junger Inspector bestialische Morde an Frauen aufdecken und erbittet dabei Hilfe von seinem besten Freund Jasper. Doch der junge Lord mit seinem okkultistischen Glauben ist tiefer in den Fall verstrickt als ihm selbst bewusst ist. Eine packende Mischung aus True Crime und Mystery Elementen mit dem Glauben an die Loa und dämonischen Einflüssen. Dabei muss ich zugeben, dass ich den Beginn stellenweise sehr zäh fand und Damien und ich unsere Schwierigkeiten hatten. Als Freund hat er meiner Meinung nach nicht unbedingt geglänzt. Ich hätte mir aber auch gern mehr Details von ihm erhofft. Blieben die Einblicke in sein Leben eher oberflächlich. Jasper hingegen ist ein so vielschichtiger, großartiger Chatakter. Er hat mich im Verlauf der Story immer wieder überrascht und mit unerwarteten Weitblick und Empathie aufgewartet. Dazu kommt noch die Figur von Jack the Ripper selbst. Die Idee und Umsetzung von Jack und den Bezug zu den Loa fand ich echt spannend und war mal eine ganz andere Art der Interpretation des Mörders. Auch hier hätte ich mir deutlich mehr Szenen und Konflikte gewünscht. Vor allem wenn ich das Ende bedenke, dass zwar sehr stimmig war, aber doch abrupt kam. Plötzlich lösen sich alle Fäden auf und es ging Schlag auf Schlag. Dadurch wurde viel Potenzial in meinen Augen verschenkt. Die Storyline war an sich zwar schlüssig, doch hatte ich in manchen Szenen das Gefühl, dass gerade die Dialoge eher steif und abgehackt wirkten. So gab es trotz der vielen überzeugenden Punkte auch immer wieder kleinere Lesestolpersteine. Fazit: Eine interessante Adaption von Jack the Ripper die Fans sich nicht entgehen lassen sollten, aber dennoch einige Schwachstellen aufweist.

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