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Ich würde sie niemals im Stich lassen. Lieber würde ich bei dem Versuch, sie zu retten, sterben, als davonzulaufen. - Edira _________________________________________________________
Ich wollte dieses Buch so sehr lieben. Wirklich. Allein weil Maxym M. Martineau mich mit „Die Tiermagierin“ wieder zum Lesen gebracht hatte, waren meine Erwartungen unfassbar hoch. Vielleicht zu hoch. Der Prolog hatte mich direkt abgeholt und mir dieses märchenhafte, leicht düstere Gefühl gegeben. Danach ist unglaublich viel auf einmal passiert, aber erstaunlicherweise bin ich trotzdem gut reingekommen. Edira und ihre Brüder taten mir von Anfang an im Herzen weh, denn diese Familie hat wirklich kein leichtes Schicksal. Was mich durch das ganze Buch begleitet hat, war dieses permanente Hin- und Hergerissensein. Einerseits war ich total gefesselt, konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wem Edira trauen konnte. Wer ist gut? Wer spielt ein falsches Spiel? Wer stand wirklich auf Ediras Seite? Ich konnte absolut nichts vorhersehen und genau das mochte ich eigentlich sehr. Andererseits hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich alles zieht und ich mir dachte: Jetzt dürfte gern mehr passieren und wo ist diese tiefe Liebesgeschichte, wie ich sie aus anderen Büchern der Autorin kenne? Gleichzeitig fing ich relativ schnell an, in meinem Kopf ständig Parallelen zu einer anderen bekannten Romantasy-Reihe zu ziehen. Ich habe die Charaktere irgendwann nicht mehr als eigenständig wahrgenommen, sondern sie ständig mit dieser anderen Reihe verglichen. Das hat mir das Eintauchen stellenweise schwer gemacht, obwohl die Geschichte ihre ganz eigene, richtig gute Grundidee hatte. Dafür kann die Autorin natürlich nichts, aber in meinem Kopf hat das leider einiges kaputt gemacht Unterm Strich war die Idee stark, die Stimmung spannend und stellenweise richtig packend. Ich wollte dieses Buch lieben, vielleicht sogar mehr, als es am Ende möglich war. Trotzdem glaube ich, dass es für viele, die Slow Burn, Intrigen und eine düstere Atmosphäre mögen, ein echtes Highlight sein kann. 🤍📖

6. Feb. 2026
Ich würde sie niemals im Stich lassen. Lieber würde ich bei dem Versuch, sie zu retten, sterben, als davonzulaufen. - Edira _________________________________________________________
Ich wollte dieses Buch so sehr lieben. Wirklich. Allein weil Maxym M. Martineau mich mit „Die Tiermagierin“ wieder zum Lesen gebracht hatte, waren meine Erwartungen unfassbar hoch. Vielleicht zu hoch. Der Prolog hatte mich direkt abgeholt und mir dieses märchenhafte, leicht düstere Gefühl gegeben. Danach ist unglaublich viel auf einmal passiert, aber erstaunlicherweise bin ich trotzdem gut reingekommen. Edira und ihre Brüder taten mir von Anfang an im Herzen weh, denn diese Familie hat wirklich kein leichtes Schicksal. Was mich durch das ganze Buch begleitet hat, war dieses permanente Hin- und Hergerissensein. Einerseits war ich total gefesselt, konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen, wem Edira trauen konnte. Wer ist gut? Wer spielt ein falsches Spiel? Wer stand wirklich auf Ediras Seite? Ich konnte absolut nichts vorhersehen und genau das mochte ich eigentlich sehr. Andererseits hatte ich immer wieder das Gefühl, dass sich alles zieht und ich mir dachte: Jetzt dürfte gern mehr passieren und wo ist diese tiefe Liebesgeschichte, wie ich sie aus anderen Büchern der Autorin kenne? Gleichzeitig fing ich relativ schnell an, in meinem Kopf ständig Parallelen zu einer anderen bekannten Romantasy-Reihe zu ziehen. Ich habe die Charaktere irgendwann nicht mehr als eigenständig wahrgenommen, sondern sie ständig mit dieser anderen Reihe verglichen. Das hat mir das Eintauchen stellenweise schwer gemacht, obwohl die Geschichte ihre ganz eigene, richtig gute Grundidee hatte. Dafür kann die Autorin natürlich nichts, aber in meinem Kopf hat das leider einiges kaputt gemacht Unterm Strich war die Idee stark, die Stimmung spannend und stellenweise richtig packend. Ich wollte dieses Buch lieben, vielleicht sogar mehr, als es am Ende möglich war. Trotzdem glaube ich, dass es für viele, die Slow Burn, Intrigen und eine düstere Atmosphäre mögen, ein echtes Highlight sein kann. 🤍📖
6. Feb. 2026








