Hotel Iris
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Beschreibung
Die Geschichte der Affäre zwischen einem jungen Mädchen und einem sehr viel älteren Mann - eine Beziehung voller Erniedrigung, Schmerz und Lust.
»An diesem Tag war ich sehr weit gegangen. Ich hatte mich weit aufs Meer hinausgewagt, dorthin, wo meine Mutter mich nicht finden konnte.« Die siebzehnjährige Mari führt zusammen mit ihrer Mutter ein bescheidenes Hotel in einem Badeort an der Küste. Eines Abends wird sie Zeugin eines heftigen Streits zwischen zwei Gästen, einem älteren Herrn und einer Prostituierten. Mari ist tief beeindruckt von der Würde und der Eleganz des Mannes, dem seine Begleiterin abartige sexuelle Neigungen vorwirft. Als sie den Mann einige Tage später in der Stadt wiedersieht, macht sie seine Bekanntschaft und folgt ihm auf eine unbewohnte Insel, wo er zurückgezogen lebt. Seit Jahren arbeitet er dort an der Übersetzung eines russischen Romans, dessen Heldin ein gewaltsames Ende findet, genau wie seine eigene Frau Jahre zuvor. Mari verstrickt sich immer tiefer in eine merkwürdige Beziehung mit ihm, voller Erniedrigung, Schmerz und Lust.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Yôko Ogawa, geboren 1962 in Okayama, gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der zeitgenössischen japanischen Literatur. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Kaien-Preis und dem renommierten Akutagawa-Preis.
Beiträge
Eine etwas ungewöhnliche, aber interessante Liebe Das Buch: Die siebzehnjährige Mari arbeitet im Hotel ihrer Mutter. Meist an der Rezeption. Und da bekommt sie so einiges von den Eigenarten der Gäste mit. So auch, als mitten in der Nacht eine Hure ein Hotelzimmer verlässt – verfolgt von Rufen eines Mannes. Und dieser Mann geht Mari nicht mehr aus dem Kopf. Und so kommt es wie es kommen musste: Mari und der Mann, der Übersetzer, fangen heimlich ein Verhältnis an. Und dieses überschreitet viele Grenzen im Leben von Mari… Fazit: Mari ist jung. Und verliebt sich in einen alten Mann. Da rücken die Geschehnisse im Hotel Iris schnell in den Hintergrund. Denn tatsächlich ist diese „Liebe“ zwischen beiden weitaus reizvoller als das übliche Hotelleben in einem Küstenort. Denn schon alleine der Altersunterschied kann durchaus creepy erscheinen. Doch hat man das erst einmal hinter sich, wird es noch wilder: „50 Shades of Grey“ lässt grüßen! Aber dies soll jetzt auf keinen Fall abwertend klingen. Die Autorin schafft es durchweg die Anziehung zwischen Mari und ihrem Übersetzer niveauvoll und bedacht herüberzubringen. Es bleibt somit ein Buch über die Liebe. Und zeigt einige Facetten der Liebe und zeigt auch, was Träumerei, Besessenheit oder Anziehung ist. Denn ob Mari den Übersetzter wirklich liebt, weiß sie selbst nicht. Aber diese Anziehung beider ist auch eine Form der Liebe. Und so kann diese Story nur tragisch enden. Und auch das hat Ogawa gut hinbekommen, obwohl ein paar Seiten dann doch gut getan hätten. Trotzdem bleibt durchweg ein kleiner fader Beigeschmack zurück. Denn dieses Buch spielt mit den Grenzen der Gesellschaft. Und das kommt auch beim Leser an. Natürlich ist dies gewollt und Ogawa hat auch dies gut darstellen können. Dadurch kommen aber alle Figuren ein wenig zu negativ herüber, als sie eigentlich sein sollten. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Zusammenfassend ist dieses Buch empfehlenswert. Absolut kein Vergleich zu dem oben genannten Buch. Niveauvoll, schüchtern, leise, attraktiv und begehrenswert. So ist dieses Buch. https://booksoftination.wordpress.com/2016/09/21/yoko-ogawa-hotel-iris/
Beschreibung
Die Geschichte der Affäre zwischen einem jungen Mädchen und einem sehr viel älteren Mann - eine Beziehung voller Erniedrigung, Schmerz und Lust.
»An diesem Tag war ich sehr weit gegangen. Ich hatte mich weit aufs Meer hinausgewagt, dorthin, wo meine Mutter mich nicht finden konnte.« Die siebzehnjährige Mari führt zusammen mit ihrer Mutter ein bescheidenes Hotel in einem Badeort an der Küste. Eines Abends wird sie Zeugin eines heftigen Streits zwischen zwei Gästen, einem älteren Herrn und einer Prostituierten. Mari ist tief beeindruckt von der Würde und der Eleganz des Mannes, dem seine Begleiterin abartige sexuelle Neigungen vorwirft. Als sie den Mann einige Tage später in der Stadt wiedersieht, macht sie seine Bekanntschaft und folgt ihm auf eine unbewohnte Insel, wo er zurückgezogen lebt. Seit Jahren arbeitet er dort an der Übersetzung eines russischen Romans, dessen Heldin ein gewaltsames Ende findet, genau wie seine eigene Frau Jahre zuvor. Mari verstrickt sich immer tiefer in eine merkwürdige Beziehung mit ihm, voller Erniedrigung, Schmerz und Lust.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Yôko Ogawa, geboren 1962 in Okayama, gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der zeitgenössischen japanischen Literatur. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Kaien-Preis und dem renommierten Akutagawa-Preis.
Beiträge
Eine etwas ungewöhnliche, aber interessante Liebe Das Buch: Die siebzehnjährige Mari arbeitet im Hotel ihrer Mutter. Meist an der Rezeption. Und da bekommt sie so einiges von den Eigenarten der Gäste mit. So auch, als mitten in der Nacht eine Hure ein Hotelzimmer verlässt – verfolgt von Rufen eines Mannes. Und dieser Mann geht Mari nicht mehr aus dem Kopf. Und so kommt es wie es kommen musste: Mari und der Mann, der Übersetzer, fangen heimlich ein Verhältnis an. Und dieses überschreitet viele Grenzen im Leben von Mari… Fazit: Mari ist jung. Und verliebt sich in einen alten Mann. Da rücken die Geschehnisse im Hotel Iris schnell in den Hintergrund. Denn tatsächlich ist diese „Liebe“ zwischen beiden weitaus reizvoller als das übliche Hotelleben in einem Küstenort. Denn schon alleine der Altersunterschied kann durchaus creepy erscheinen. Doch hat man das erst einmal hinter sich, wird es noch wilder: „50 Shades of Grey“ lässt grüßen! Aber dies soll jetzt auf keinen Fall abwertend klingen. Die Autorin schafft es durchweg die Anziehung zwischen Mari und ihrem Übersetzer niveauvoll und bedacht herüberzubringen. Es bleibt somit ein Buch über die Liebe. Und zeigt einige Facetten der Liebe und zeigt auch, was Träumerei, Besessenheit oder Anziehung ist. Denn ob Mari den Übersetzter wirklich liebt, weiß sie selbst nicht. Aber diese Anziehung beider ist auch eine Form der Liebe. Und so kann diese Story nur tragisch enden. Und auch das hat Ogawa gut hinbekommen, obwohl ein paar Seiten dann doch gut getan hätten. Trotzdem bleibt durchweg ein kleiner fader Beigeschmack zurück. Denn dieses Buch spielt mit den Grenzen der Gesellschaft. Und das kommt auch beim Leser an. Natürlich ist dies gewollt und Ogawa hat auch dies gut darstellen können. Dadurch kommen aber alle Figuren ein wenig zu negativ herüber, als sie eigentlich sein sollten. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Zusammenfassend ist dieses Buch empfehlenswert. Absolut kein Vergleich zu dem oben genannten Buch. Niveauvoll, schüchtern, leise, attraktiv und begehrenswert. So ist dieses Buch. https://booksoftination.wordpress.com/2016/09/21/yoko-ogawa-hotel-iris/





