Hoppelpoppel oder Jean Pauls Zauberland

Hoppelpoppel oder Jean Pauls Zauberland

Taschenbuch

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Beschreibung

Es gibt das Filet Wellington, Fürst-Pückler-Eis und Schillerlocken, Torten benannt nach Malakoff oder der Pavlova, den Bismarckhering und den Leibniz-Keks, aber kein Jean-Paul-Ragout und keinen Friedrich-Richter-Stollen. Dabei ist Jean Paul der vielleicht genialste Sprachlukull deutscher Zunge. Sein Werk ist ebenso prophetisch wie einzigartig, so verspielt wie ernsthaft, idyllisch, surreal und geistreich. Warum nach Jean Paul kein Gericht benannt ist, weiß dabei nur der Gott der Speisekarten. Doch nun gibt es »Hoppelpoppel«, eine Art Bauernfrühstück, aber auch der Name eines Manuskripts, an dem die Zwillinge Walt und Vult in Jean Pauls »Flegeljahre« schreiben. »Hoppelpoppel« ist ein Geschenk an das Theater, ein Text für geschichtsinteressierte Genießer und Literaturconnaisseure, eine Einführung zu Jean Paul und eine spannende Revue: jedenfalls ein großer Genuss. Bon appétit.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
96
Preis
14.00 €

Autorenbeschreibung

Der Autor: Gezeugt zwischen Klassik und Romantik, geboren 1967 in Oberösterreich als Johann Paul Griebl, änderte er aus Bewunderung der französischen Aufklärung sowie der Automarke Opel seinen Namen bald in Franzobel. Er erlebte seine Flegeljahre in Vöcklabruck, begann manisch zu lesen, fertigte wie wild Exzerpte an und züchtete Bienen, produzierte Siebenkäse und beobachtete Kometen. Beinahe wäre er ein Schulmeisterlein geworden, aber auf einer Badereise ins Auenthal entstand der Wunsch, Schriftsteller zu sein. Seither lebt er in einem Luftschiff und produziert Seebücher, Schmeckbücher, Schneckfibeln und vieles, vieles mehr.