
157 Follower
Ach schwierig, so richtig weiß ich nicht, wie ich zu dem Buch stehen soll. Gefühlt werden viele sehr wichtige Themen angerissen - Rassismus, Missbrauch, Armut, Sexualität und Sexismus, Einsamkeit, Feminismus … aber irgendwie geht nichts so richtig in die Tiefe und damit ein bisschen an mir vorbei. Die Themen lassen sich nur schwer greifen und sind irgendwie schon wieder vorbei, bevor sie so richtig angefangen haben. Sie treiben genauso planlos durch das Buch, wie die Protagonistin durchs Leben - aber vielleicht soll das ja genau so. Auch den Schreibstil empfand ich als sehr gewöhnungsbedürftig - auf der einen Seite teils bildschöne Sprache mit vielen Metaphern, auf der anderen Seite haben mich die Aneinanderreihungen bzw nur mit Aufzählungen gespickten Sätze mit der Zeit etwas genervt. Es fühlte sich dadurch wie eine rasante (und gefährliche?) Fahrt auf der Autobahn mit dem ständigen Bedürfnis nach Entschleunigung an. Die Charaktere bleiben eher flach, so dass man wenig mit ihnen mitfühlen kann, dem gegenüber stehen dann wieder insbesondere die Momente mit der Adoptivtochter, die einen sehr mitfühlen lassen. Hitze war für mich rgendwie verwirrend, zwiespältig, leicht skurril, tragisch und wenig greifbar, aber hatte auch seine Momente.
2 Tage vor
Ach schwierig, so richtig weiß ich nicht, wie ich zu dem Buch stehen soll. Gefühlt werden viele sehr wichtige Themen angerissen - Rassismus, Missbrauch, Armut, Sexualität und Sexismus, Einsamkeit, Feminismus … aber irgendwie geht nichts so richtig in die Tiefe und damit ein bisschen an mir vorbei. Die Themen lassen sich nur schwer greifen und sind irgendwie schon wieder vorbei, bevor sie so richtig angefangen haben. Sie treiben genauso planlos durch das Buch, wie die Protagonistin durchs Leben - aber vielleicht soll das ja genau so. Auch den Schreibstil empfand ich als sehr gewöhnungsbedürftig - auf der einen Seite teils bildschöne Sprache mit vielen Metaphern, auf der anderen Seite haben mich die Aneinanderreihungen bzw nur mit Aufzählungen gespickten Sätze mit der Zeit etwas genervt. Es fühlte sich dadurch wie eine rasante (und gefährliche?) Fahrt auf der Autobahn mit dem ständigen Bedürfnis nach Entschleunigung an. Die Charaktere bleiben eher flach, so dass man wenig mit ihnen mitfühlen kann, dem gegenüber stehen dann wieder insbesondere die Momente mit der Adoptivtochter, die einen sehr mitfühlen lassen. Hitze war für mich rgendwie verwirrend, zwiespältig, leicht skurril, tragisch und wenig greifbar, aber hatte auch seine Momente.
2 Tage vor






