Blick ins Buch

Herr aller Dinge

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Über das Buch

Als Kinder begegnen sie sich zum ersten Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an steht der soziale Unterschied spürbar zwischen ihnen. Doch Hiroshi hat eine Idee. Eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen könnte. Um Charlottes Liebe zu gewinnen, tritt er an, seine Idee in die Tat umzusetzen - und die Welt damit in einem nie gekannten Ausmaß zu verändern. Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn allerdings bald auf die Spur eines uralten Geheimnisses - und des schrecklichsten aller Verbrechen ...

Editionen (8)

ISBN9783785724293
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum16.09.11
Seitenzahl688

Rezensionen & Bewertungen

203 Bewertungen

25 Rezensionen

4,3

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  • queena
    queena

    3 Follower

    5,0

    Eschbach ist einfach der Beste

    17. Aug. 2025

  • felina_reads
    felina_reads

    46 Follower

    5,0

    Ich glaube, dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch – und das, obwohl es andere gibt, die mich emotional stärker mitgerissen haben. Doch dieses hier fühlt sich für mich schlichtweg allumfassend an. Das liegt vor allem an der epischen Storyline, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt und dadurch eine beeindruckende erzählerische Weite entwickelt. Gleichzeitig verbindet der Roman auf kluge Weise Gesellschaftskritik, wissenschaftliche Fragestellungen, facettenreiche Charakterstudien und nicht zuletzt die Liebe. Man hat beim Lesen das Gefühl, nicht nur eine Geschichte zu verfolgen, sondern tatsächlich etwas zu lernen – über Menschen, Zusammenhänge und die Welt. Zudem nimmt das Buch einen mit auf eine lange Reise durch verschiedenste Länder und Lebensrealitäten. Für mich ein Werk, das alles vereint – und deshalb eine klare Empfehlung für jede und jeden.

    24. Feb. 2026

  • escalin
    escalin

    10 Follower

    4,0

    Das ist die Sorte Roman, über die man noch lange nachdenkt, auch nachdem man das Buch zugeschlagen hat. Ich würde das Buch grob in drei Abschnitte und Genres unterteilen: 1. Coming of Age Story 2. Mystery-Thriller 3. Sci-Fi Agentenroman Der Werdegang und die Ideen der Hauptfigur Hiroschi, wie er sie umsetzen möchte und wie es sich zum Schluss zugetragen hat, haben mich auf voller Länge abgeholt. Die Naniten sind auch der Grund, warum ich stundenlang über den Roman nachgedacht habe. Die Möglichkeit, die Gefahren - das wortwörtlich Unfassbare, hinter dieser Idee - einfach der Wahnsinn! An dieser Stelle hätte das Buch 5 Sterne verdient. Jetzt kommt das große Aber: Warum man sich durch die Lebensgeschichte einiger Nebencharaktere "durcharbeitet" hat sich für mich am Ende des Buchs nicht erschlossen, schade. Das erste Drittel des Buches, insbesondere die Jugendjahre der Protagonisten und Antagonisten, hat sich für mich wie Kaugummi gezogen. Ich mag weder Romanzen noch Liebesdramen, deswegen lese ich sowas normalerweise nicht. Umso beschwerlicher, sich da über 100 Seiten durchkämpfen zu müssen. Das Ganze garniert mit zu viel Stereotypen: Herzensguter Nerd der die Welt retten will vs. der böse Großerbe. Hier hätte es zwischen den Charakteren gerne mehr Abstufungen geben dürfen. Für einen Jugendroman jedoch war der Mittelteil wieder zu harter Tobak. Deswegen tue ich mich mit der Einordnung schwer. Aber braucht es eine Einordnung? Wohl nicht zwingend. Aber ich frage mich dennoch, was die Zielgruppe des Autors war. Fazit: Ein bisschen weniger Lebenslauf und dafür mehr vom Mittelteil, dann wären es fünf Sterne geworden. Dennoch unbedingt lesenswert, wenn man Gefallen an unkonventionellen Geschichten hat.

    10. Aug. 2025

3 von 25 Rezensionen

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