Heimliche Fährten

Heimliche Fährten

E-Book
4.358
GamacheMordArmand GamacheGeheimnis

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Beschreibung

Carnaval de Québec, der größte Winterkarneval der Welt. Es ist bitterkalt - und überwältigend schön. Chief Inspector Gamache ist jedoch nicht wegen der Festlichkeiten in die Stadt gekommen. Er muss sich von einem verhängnisvollen Einsatz erholen: Bei einer Schießerei auf einem verlassenen Fabrikgelände wurde nicht nur Gamache selbst schwer verletzt, es sind auch mehrere seiner Männer ums Leben gekommen. Gamache sucht Ablenkung bei seinem Freund und ehemaligen Mentor Émile Comeau, geht mit seinem Hund spazieren, isst hervorragend und sitzt stundenlang in der Bibliothek der Literary and Historical Society in der Altstadt. Als im Keller der Bibliothek eine Leiche gefunden wird, steckt Gamache schnell mitten in den Ermittlungen. Das Opfer, der als verrückt verschriene Hobbyarchäologe Augustin Renaud, war besessen davon, die sterblichen Überreste des Gründers von Québec zu finden. Aber kann das Geheimnis um Samuel de Champlains Grabstätte so schrecklich sein, dass jemand deswegen einen Mord begeht? Unterdessen erhält Gamache sorgenvolle Post aus Three Pines: Ein Dorfbewohner sitzt wegen Mordes hinter Gittern, und wer, wenn nicht Gamache, könnte den Fall neu aufrollen?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
528
Preis
14.99 €

Autorenbeschreibung

Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Angewandten Kunst achtzehn Jahre lang als Rundfunkjournalistin und Moderatorin in ganz Kanada. Mit dem Schreiben begann sie erst spät. Ihr erster Roman Das Dorf in den roten Wäldern wurde 2005 weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert, und auch die folgenden Gamache-Krimis wurden vielfach ausgezeichnet und eroberten die Bestsellerlisten in zahlreichen Ländern. Louise Penny lebt in Sutton bei Québec, einem kleinen Städtchen, das Three Pines zum Verwechseln ähnelt.

Beiträge

4
Alle
3

Krimi mit Inspector Gamache mit Geschichtsunterricht und vielen Bemerkungen über das bis heute komplizierte Verhältnis zwischen den anglo- und frankophilen EinwohnerInnen Kanadas.

4

Ein atmosphärisch dichter und tiefgründiger Kanada-Krimi! 🇨🇦 🍁 ❄️

Heimliche Fährten von Louise Penny ist kein reiner „Page-Turner“, den man mal eben schnell wegsnackt. Es ist ein solider, tiefgründiger Krimi, der sich die Zeit nimmt, die er braucht – und der sie auch vom Leser fordert. Das hat mir besonders gut gefallen: Der einzigartige Schreibstil: Penny schreibt feinfühlig, poetisch und mit einem Blick für Details, der zum Nachdenken anregt. Die Erzählstruktur: Drei parallele Handlungsstränge und abrupte Perspektivenwechsel mitten in den Szenen waren anfangs gewöhnungsbedürftig, entpuppten sich am Ende aber als geniale Bereicherung. Die Charaktere: Jean-Guy Beauvoir (mein absoluter Favorit) liefert solide Krimiarbeit, während die psychologische Tiefe des traumatisierten Inspector Gamache tief bewegt. Der Schlusspunkt: Ein genialer Schachzug – die wichtigste Frage des gesamten Buches wird erst im allerletzten Satz geklärt! Kleine Kritikpunkte: Der Einstieg auf den ersten 40 Seiten ist recht holprig und man weiß nicht, wo die Reise hingeht. Zudem war mir der geschichtliche Background rund um die Suche im winterlichen Québec im Mittelteil stellenweise zu viel, was zu einigen Längen führte. Auch die Täterauflösung im Three-Pines-Strang konnte mich nicht ganz überzeugen. Fazit: Ein atmosphärisch dichter, melancholischer und anspruchsvoller Krimi mit viel psychologischer Tiefe, der trotz kleinerer Längen im Mittelteil ein außergewöhnliches Leseerlebnis bietet und definitiv nachwirkt.

5

Der 6. Band der Gamache Reihe fand ich wieder sehr gelungen. Neben der Aufklärung des Falles aus Band 5 - zu welchem Beauvoir entsandt wird - hat Gamache mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, da bei einem Einsatz unter seiner Verantwortung 4 Beamte ums Leben kamen. Nach und nach erfährt auch der Leser, was bei diesem Einsatz wirklich passiert ist. Um diese traumatische Erfahrung zu verarbeiten, zieht Gamache sich nach Québec zu seinem Mentor zurück und wird dort in einen Fall um den Mord an einen Sonderling einbezogen, der sich mit der Grabstätte des Gründers von Quebec beschäftigt hatte. Gut gefallen haben mit besonders Beauvoirs Nachforschungen in Three Pines und das er sich den Dorfbewohnern langsam geöffnet hat. Bisher war es immer Gamache, der zu diesen eine freundschaftliche Beziehung pflegte.

5

In diesem Teil wird es sehr persönlich. Dadurch, dass Gamache und die anderen Figuren nun schon über mehrere Bände bekannt sind, ist eine Form von Beziehung entstanden. Diese wird von der Autorin geschickt genutzt, um das Drama nahe an Leserinnen und Leser heranzutragen. Mich hat sie zum Weinen gebracht...

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