Blick ins Buch

Romane

Gut gegen Nordwind

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Über das Buch

Gibt es in einer vom Alltag besetzten Wirklichkeit einen besser geschützten Raum für gelebte Sehnsüchte als den virtuellen? Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Bald scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persönlichen Treffen kommt, aber diese Frage wühlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszögern. Außerdem ist Emmi glücklich verheiratet. Und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und überhaupt: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Editionen (11)

ISBN9783552060418
VerlagZsolnay, Paul
Erscheinungsdatum05.08.06
Seitenzahl224

Merkmale

3 Bewertungen

UngewöhnlichHerzerwärmendGlaubwürdigSympathischNachdenklichRomantisch

Rezensionen & Bewertungen

1495 Bewertungen

217 Rezensionen

4,1

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  • reolin
    reolin

    223 Follower

    4,0

    Witzig, emotional - und gegen Ende überraschend intensiv

    Emmi möchte per Mail ein Abo abbestellen. Allerdings gibt es einen Tippfehler bei der E-Mail-Adresse. Statt „Like“ schreibt sie „Leike“ – und landet bei Leo. Es beginnt ein eher peinliches Hin und Her, verwandelt sich in eine witzige Freundschaft und geht dann irgendwann in ein „mehr als Freundschaft“. Man bekommt ein Buch, das wirklich alle Gefühle hervorholt: Kichern. Lachen. Grinsendes und genervtes Augenrollen. Mitgefühl, Trauer und Wut. Das Besondere: Man liest nur E-Mails. Und trotzdem fühlt es sich an, als würde man zwei Menschen beim Verlieben zusehen. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, weiß ich noch nicht. Die Geschichte der beiden scheint noch nicht zu Ende zu sein … ⚠️ Möglicher Spoiler – weiterlesen auf eigene Gefahr! Man sieht zwei Menschen beim Verlieben – und gleichzeitig beim Scheitern. Das Ende hat mich nicht glücklich gemacht, aber es hat sich ehrlich angefühlt. Und genau deshalb bin ich beim zweiten Band unsicher. Ich habe ein bisschen Angst, dass er geschrieben wurde, damit die Leser ihr Happy End bekommen.

    8. März 2026

  • thami89
    thami89

    273 Follower

    3,5

    Gut für Zwischendurch

    Diese Buch habe ich eigentlich nur gelesen, weil ich den Film dazu schauen möchte. Es ist wie ein schöner Briefroman, nur als Emails verfasst. Das Buch ist kurzweilig und das Ende überraschend. Ein gutes, solides Buch für zwischendurch.

    10. Jan. 2025

2 von 217 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 13046%

Autorin / Autor

Über Daniel Glattauer

Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, Bücher (u. a.): Die Ameisenzählung (2001), Darum (2003), Der Weihnachtshund (Neuausgabe 2004), Theo (2010), Mama, jetzt nicht! (2011), Ewig Dein (2012), Geschenkt (2014). Mit seinen Romanen Gut gegen Nordwind (2006) und Alle sieben Wellen (2009) schrieb er Bestseller, die auf der ganzen Welt gelesen werden. Die Komödie Die Wunderübung (2014) ist als Buch, am Theater und als Film sehr erfolgreich. Auf der Bühne sind auch die Komödien Vier Stern Stunden und Die Liebe Geld zu sehen. Und 2019 kam die Verfilmung von Gut gegen Nordwind ins Kino. Zuletzt erschien der Roman Die spürst du nicht (2023).

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