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Genau diese Art von Fantasy brauchen wir!
"Es gab unter den Bewohnern Harans ein Sprichwort : 'Kein guter Baum bleibt unbeschnitten.' Er wusste es nicht, in jenen nebligen, wärmeren Tagen, die auf die Mangelzeit folgten, aber die Axt senkte sich bereits herab. Viele würden ihr zum Opfer fallen." Mit "Götter des Wyrdwood" haben wir (nach wirklich unnötig langem Warten) nun endlich die zweite Hälfte des ersten Bandes von RJ Barkers Wyrdwood-Trilogie bekommen. Übersetzt von Michaela Link. Zu dem zweiten Teil kann ich inhaltlich leider nicht viel sagen ohne euch dabei zu spoilern. Um eine Idee der Story zu bekommen, lest ihr vielleicht meine Rezension zum ersten Teil. Ich bin auf jeden Fall bisher absolut begeistert von Barkers Wyrdwood Saga! Wenn ich den Vergleich zu den "Knochenschiffen" ziehe, ist es nochmal eine Schaufel Kreativität obendrauf. Die Welt ist noch interessanter und "voller"! Es gibt unheimliche, wunderschöne, magische Wälder mit den verschiedensten Kreaturen und Wesen. Ich konnte nur staunend durch diese Welt wandern. Die Welt ist geprägt durch ihre Religion und ihre Götter - alte wie neue - und verschiedenster Sagen rund um die Waldbewohner. Die Religion übt durch die Rai die alleinige Macht aus. Diesen Rai-Priestern, wohnt eine unglaubliche Macht inne, die sogenannte Cotta. Ich sage hier absichtlich wohnt, denn diese Macht scheint eine Art von eigenem Bewusstsein und eigenem Überlebenswillen zu haben. Sie ist wirklich furchteinflößend und schrecklich, jedoch überaus genial von Barker erdacht. Hier hat er wirklich sehr großen Einfallsreichtum bewiesen! Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass DAS genau die Art von High Fantasy ist, die ich lesen will! Ohne Liebesgedöhns, ohne Spice! Einfach nur eine fantastische Welt, mit kreativen Wesen und Magie. In der Freundschaft und Loyalität eine wichtige Rolle spielt und nicht von einer Lovestory zerstört wird. Von mir gibt es daher dafür eine bedingungslose Leseempfehlung an all jene, deren Herzen für die Fantasy schlagen. "Sein Leben lang war er vor sich selbst weggelaufen, davor, wer er war. Und manchmal musste man aufhören wegzulaufen. Begreifen, dass es keine Bedeutung hatte, wer man war, dass es allein darauf ankam, wer man sein konnte."

18. Apr. 2025
Genau diese Art von Fantasy brauchen wir!
"Es gab unter den Bewohnern Harans ein Sprichwort : 'Kein guter Baum bleibt unbeschnitten.' Er wusste es nicht, in jenen nebligen, wärmeren Tagen, die auf die Mangelzeit folgten, aber die Axt senkte sich bereits herab. Viele würden ihr zum Opfer fallen." Mit "Götter des Wyrdwood" haben wir (nach wirklich unnötig langem Warten) nun endlich die zweite Hälfte des ersten Bandes von RJ Barkers Wyrdwood-Trilogie bekommen. Übersetzt von Michaela Link. Zu dem zweiten Teil kann ich inhaltlich leider nicht viel sagen ohne euch dabei zu spoilern. Um eine Idee der Story zu bekommen, lest ihr vielleicht meine Rezension zum ersten Teil. Ich bin auf jeden Fall bisher absolut begeistert von Barkers Wyrdwood Saga! Wenn ich den Vergleich zu den "Knochenschiffen" ziehe, ist es nochmal eine Schaufel Kreativität obendrauf. Die Welt ist noch interessanter und "voller"! Es gibt unheimliche, wunderschöne, magische Wälder mit den verschiedensten Kreaturen und Wesen. Ich konnte nur staunend durch diese Welt wandern. Die Welt ist geprägt durch ihre Religion und ihre Götter - alte wie neue - und verschiedenster Sagen rund um die Waldbewohner. Die Religion übt durch die Rai die alleinige Macht aus. Diesen Rai-Priestern, wohnt eine unglaubliche Macht inne, die sogenannte Cotta. Ich sage hier absichtlich wohnt, denn diese Macht scheint eine Art von eigenem Bewusstsein und eigenem Überlebenswillen zu haben. Sie ist wirklich furchteinflößend und schrecklich, jedoch überaus genial von Barker erdacht. Hier hat er wirklich sehr großen Einfallsreichtum bewiesen! Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass DAS genau die Art von High Fantasy ist, die ich lesen will! Ohne Liebesgedöhns, ohne Spice! Einfach nur eine fantastische Welt, mit kreativen Wesen und Magie. In der Freundschaft und Loyalität eine wichtige Rolle spielt und nicht von einer Lovestory zerstört wird. Von mir gibt es daher dafür eine bedingungslose Leseempfehlung an all jene, deren Herzen für die Fantasy schlagen. "Sein Leben lang war er vor sich selbst weggelaufen, davor, wer er war. Und manchmal musste man aufhören wegzulaufen. Begreifen, dass es keine Bedeutung hatte, wer man war, dass es allein darauf ankam, wer man sein konnte."
18. Apr. 2025








