Genau mein Beutelschema

Genau mein Beutelschema

Taschenbuch
3.37
JaudStoffbeutelBohemeMusiker

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Ein Hipster kommt selten allein Mark, Anfang 30, hat’s nicht leicht: Älterwerden an sich ist schon nichts Schönes, und spätestens wenn man mit Begriffen wie Postironie nichts mehr anfangen kann, weiß man, dass jung die anderen sind. Dann trifft er Christina, eine Frau, die ihm in jeder Hinsicht voraus ist – außer beim Alter. Ihr Werdegang ist schon mit Anfang 20 beeindruckender als Marks typische Berliner Bohème-Karriere, und er muss sich ins Zeug legen, um mit ihr mitzuhalten. Als er einem merkwürdigen Hipster-Schwund in Neukölln auf die Spur kommt, wird endgültig klar, wie hart das Dasein zwischen Nachtleben und Tagträumen sein kann. Schon bald muss er sich entscheiden – zwischen Musikertraum, Brotjob und Frau mit Stoffbeutel. "Wahnsinnig und witzig, magisch und real, albern und ernst und dabei eingängig wie ein Hit aus den 90ern." Marc-Uwe Kling

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
240
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Sebastian Lehmann, 1982 in Freiburg geboren, lebt in Berlin. Seit vielen Jahren schreibt er Kurzgeschichten über Themen wie Langeweile, Schlafen, Apokalypse, Kapitalismus und neuerdings auch Elche. Er liest auf Poetry Slams in ganz Deutschland und bei der Lesebühne Lesedüne in Kreuzberg. 2013 erschien im Aufbau Taschenbuch sein Hyperrealität-Hipster-Roman „Genau mein Beutelschema", 2014 "Kein Elch. Nirgends“.Mehr zum Autor unter sebastianlehmann.net

Beiträge

2
Alle
2

Ich fürchte, der Roman ist nur etwas für Berliner im Alter bis 18 - oder die wenigen, die auch volljährig noch Opfer so alberner Trends wie Hipstern, Yolo und Co. sind. Wenn man etwas unabhängiger ist, oder zumindest noch nie in Berlin war, kann man sich nicht einmal minimal dafür interessieren. Leider habe ich nicht einmal geschmunzelt. Die Charaktere sind einfach nur merkwürdig (wenn man Hipster scheiße findet, warum will man dann unbedingt mit ihnen Party machen und befreundet sein?), pseudo-intellektuell und farblos. Ziemlich unrealistisch obendrein. Kein Mensch ist so oberflächlich im Aufbau seines Lebens, das kann ich einfach nicht glauben. Und später wird zwanghaft versucht, dem ganzen noch irgendeinen Plot aufzudrücken, was leider nicht gelingt. So sind die Popkulturreferenzen das einzig gute am Buch.

2.5

Witzig, ähnlich der Känguru-Chroniken, aber ohne Känguru und ohne Kapitalismuskritik.

Beitrag erstellen