Was wäre, wenn … Amerika nie erobert worden wäre?
Der Fantasy-Thriller »Geistkrieger: Feuertaufe« spielt in einer alternativen Realität, in der die amerikanischen Ureinwohner sich erfolgreich gegen die Eroberer aus Europa zur Wehr gesetzt haben – auch mithilfe der Welt der Geister.
Den Kräften der Natur ebenso wie der Welt der Geister verbunden, hat sich die Nation der Powtankaner zur Weltmacht entwickelt.
Als dem angesehenen Professor Atius Catori von einer unsichtbaren Macht der Brustkorb regelrecht zerfetzt wird, übernimmt die Sondereinheit der Geistkrieger die Ermittlungen. Ihr neuestes Mitglied, der Schotte Finnley, ist seiner Verlobten in ihre Heimat gefolgt und fühlt sich noch immer fremd im Land der Powtankaner. Doch dass Finnley keiner von ihnen ist, könnte der größte Vorteil der Geistkrieger werden – denn der Mord an Professor Catori ist erst der Anfang von etwas, das sich keiner von ihnen auch nur hätte vorstellen können.
Sonja Rüther hat mit ihrer »Geistkrieger«-Dilogie ein erfrischend anderes Fantasy-Setting geschaffen, das mit seiner alternativen Geschichte Amerikas und dem actionreichen Thriller-Plot einfach süchtig macht. Teil 2 erscheint unter dem Titel »Geistkrieger: Libellenfeuer«.
Die Neuausgabe des 2018 erstmals erschienenen Fantasy-Thrillers enthält eine exklusive Kurzgeschichte von Markus Heitz.
Entdecken Sie als Einstieg in das Geistkrieger-Universum auch die exklusive und kostenlose Kurzgeschichte »Geistkrieger: Neue Wege«.
Die Geschichte hat mich tatsächlich etwas überrascht, im positiven. Ich fand es auch super, dass immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt wurde und man so einen guten Überblick bekam. Ich bin gespannt, wie es im 2. Teil weitergeht und freu mich schon die Entwicklung der Charaktere weiter mitzuverfolgen.
13. Juni 2026
5,0
Die Geschichte hat mich tatsächlich etwas überrascht, im positiven. Ich fand es auch super, dass immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt wurde und man so einen guten Überblick bekam. Ich bin gespannt, wie es im 2. Teil weitergeht und freu mich schon die Entwicklung der Charaktere weiter mitzuverfolgen.
So ein dünnes Büchlein mit so viel geballter Power dahinter. Ehrlich gesagt hatte ich keine Erwartungen, die Meinungen bisher durchschnittlich, Tendenz sinkend. Nach Beenden des Buches kann ich es nicht wirklich nachvollziehen, aber Meinungen sind ja auch verschieden.
Der Schreibstil von Sonja Rüther war zunächst etwas ungewohnt, genauso wie das alternative Amerika, in das sie uns entführt, aber als ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen/hören.
Wir begleiten den Schotten Finlay, der seiner Verlobten in ihr Heimatland folgt und dort nicht gerade willkommen geheißen wird. Die Powtankaner sind fremdenfeindlich, diskriminierend, reduzieren jeden auf seine/ihre Äußerlichkeiten, denken alle außer sie wären dumm, rücksichtslos und der Feind. Alles, was Finlay gesagt hat, sei es noch so harmlos, wurde gegen ihn verwendet, alle hielten ihn für dumm, sogar seine Verlobte. Mir hat es das Herz gebrochen. Diese Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Scheinheiligkeit. Erschreckend fand ich noch mehr, dass es mir so bekannt vorgekommen ist, nur andersherum. Die Autorin schafft es den Lesenden einen Spiegel vorzuhalten, der alles in einem zusammen ziehen lässt, sich zu einem wütenden Knäuel formt, dass man am liebsten schreien wollte. Als ich begriffen habe, was mir die Autorin sagen wollte, konnte ich die Geschichte nochmal ganz anders lesen. Ich mag Finlay super gerne, genauso wie seine Kolleg*innen, die immer weiter aufgetaut sind. Die Geistkrieger sind eine Eliteeinheit, die ganz am Anfang steht, sich mit magischen Missbräuchen auseinandersetzt, aber noch nie mit so viel Bösartigkeit und Intrigen konfrontiert wurde. Obgleich die Geschichte so wenige Seiten hat, konnte sie mich mit einer packenden Handlung, gut geschriebenen Ermittlungsszenen, Schamanismus, Natur- und Umweltaspekten umhauen. Ich liebe die Charaktere, Finlays Verlobte nicht so, aber seine Kollegen sind richtig cool.
Ein kleiner Kritikpunkt bezieht sich auf das Halbfinale der Dilogie, das für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt wurde. Ein paar Seiten mehr und es wäre perfekt gewesen, deswegen vergebe ich 4,5/5 Sterne und freue mich auf Band 2.
14. Sept. 2022
5,0
So ein dünnes Büchlein mit so viel geballter Power dahinter. Ehrlich gesagt hatte ich keine Erwartungen, die Meinungen bisher durchschnittlich, Tendenz sinkend. Nach Beenden des Buches kann ich es nicht wirklich nachvollziehen, aber Meinungen sind ja auch verschieden.
Der Schreibstil von Sonja Rüther war zunächst etwas ungewohnt, genauso wie das alternative Amerika, in das sie uns entführt, aber als ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen/hören.
Wir begleiten den Schotten Finlay, der seiner Verlobten in ihr Heimatland folgt und dort nicht gerade willkommen geheißen wird. Die Powtankaner sind fremdenfeindlich, diskriminierend, reduzieren jeden auf seine/ihre Äußerlichkeiten, denken alle außer sie wären dumm, rücksichtslos und der Feind. Alles, was Finlay gesagt hat, sei es noch so harmlos, wurde gegen ihn verwendet, alle hielten ihn für dumm, sogar seine Verlobte. Mir hat es das Herz gebrochen. Diese Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Scheinheiligkeit. Erschreckend fand ich noch mehr, dass es mir so bekannt vorgekommen ist, nur andersherum. Die Autorin schafft es den Lesenden einen Spiegel vorzuhalten, der alles in einem zusammen ziehen lässt, sich zu einem wütenden Knäuel formt, dass man am liebsten schreien wollte. Als ich begriffen habe, was mir die Autorin sagen wollte, konnte ich die Geschichte nochmal ganz anders lesen. Ich mag Finlay super gerne, genauso wie seine Kolleg*innen, die immer weiter aufgetaut sind. Die Geistkrieger sind eine Eliteeinheit, die ganz am Anfang steht, sich mit magischen Missbräuchen auseinandersetzt, aber noch nie mit so viel Bösartigkeit und Intrigen konfrontiert wurde. Obgleich die Geschichte so wenige Seiten hat, konnte sie mich mit einer packenden Handlung, gut geschriebenen Ermittlungsszenen, Schamanismus, Natur- und Umweltaspekten umhauen. Ich liebe die Charaktere, Finlays Verlobte nicht so, aber seine Kollegen sind richtig cool.
Ein kleiner Kritikpunkt bezieht sich auf das Halbfinale der Dilogie, das für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt wurde. Ein paar Seiten mehr und es wäre perfekt gewesen, deswegen vergebe ich 4,5/5 Sterne und freue mich auf Band 2.
Ich hatte recht hohe Erwartungen an das Buch, da ich die Idee einfach sehr innovativ und toll fand.
Für die Idee - das Setting in einem alternativen Amerika - und den mittleren bis guten Spannungsbogen vergebe ich zwei Sterne.
Allerdings hat mir das Buch gesamthaft betrachtet nicht gefallen:
Die Charaktere sind alle zu extrem um realistisch zu sein (nicht einmal ansatzweise), das Buch ist unnötig grausam ohne der Handlung zu dienen und manche Meinungen der Autorin scheinen mir zu unpassend durch (z.B. beim Thema Abtreibung, hat kaum mit der Handlung zu tun). Der Hauptprotagonist ist erst das schwarze Schaf, dann der absolute Superheld. Insgesamt einfach nicht meins.
13. Jan. 2024
2,0
Ich hatte recht hohe Erwartungen an das Buch, da ich die Idee einfach sehr innovativ und toll fand.
Für die Idee - das Setting in einem alternativen Amerika - und den mittleren bis guten Spannungsbogen vergebe ich zwei Sterne.
Allerdings hat mir das Buch gesamthaft betrachtet nicht gefallen:
Die Charaktere sind alle zu extrem um realistisch zu sein (nicht einmal ansatzweise), das Buch ist unnötig grausam ohne der Handlung zu dienen und manche Meinungen der Autorin scheinen mir zu unpassend durch (z.B. beim Thema Abtreibung, hat kaum mit der Handlung zu tun). Der Hauptprotagonist ist erst das schwarze Schaf, dann der absolute Superheld. Insgesamt einfach nicht meins.
13. Jan. 2024
3 von 6 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Sonja Rüther
Sonja Rüther, 1975 in Hamburg geboren, schreibt am liebsten Spannung und Fantastik. 2011 eröffnete sie den Ideenreich-Kreativhof in Reindorf, wo sie regelmäßig zusammen mit anderen Autorinnen und Autoren Workshops und Kurse für professionelles Schreiben anbietet. Sonja Rüther lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg.