Das heutige Amerika in einem alternativen Universum:
das Land ist im Besitz der Ureinwohner,
die Enteignungen haben niemals statt gefunden.
Wie hat sich in dieser Welt die Geschichte entwickelt?
Der Professor Atius Catori wird vor den Augen seiner Studenten brutal getötet – etwas Unsichtbares hat dem Mann den Brustkorb zerfetzt.
Ein Fall für die 'Geistkrieger', einer Sondereinheit für spirituellen Missbrauch. Unter ihnen befindet sich der frisch zugezogene Schotte Finnley, der aus Liebe zu seiner Verlobten in das Land der Powtankaner gezogen ist.
Die Ermordung des Professors ist der Beginn einer Mordserie, bei der Kräfte zum Einsatz kommen, die selbst gestandene Powtankaner nicht für möglich halten.
Aber Finnley ist keiner von ihnen – was ein größerer Vorteil sein könnte, als alle ahnen.
Die Geschichte hat mich tatsächlich etwas überrascht, im positiven. Ich fand es auch super, dass immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt wurde und man so einen guten Überblick bekam. Ich bin gespannt, wie es im 2. Teil weitergeht und freu mich schon die Entwicklung der Charaktere weiter mitzuverfolgen.
13. Juni 2026
5,0
Die Geschichte hat mich tatsächlich etwas überrascht, im positiven. Ich fand es auch super, dass immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt wurde und man so einen guten Überblick bekam. Ich bin gespannt, wie es im 2. Teil weitergeht und freu mich schon die Entwicklung der Charaktere weiter mitzuverfolgen.
So ein dünnes Büchlein mit so viel geballter Power dahinter. Ehrlich gesagt hatte ich keine Erwartungen, die Meinungen bisher durchschnittlich, Tendenz sinkend. Nach Beenden des Buches kann ich es nicht wirklich nachvollziehen, aber Meinungen sind ja auch verschieden.
Der Schreibstil von Sonja Rüther war zunächst etwas ungewohnt, genauso wie das alternative Amerika, in das sie uns entführt, aber als ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen/hören.
Wir begleiten den Schotten Finlay, der seiner Verlobten in ihr Heimatland folgt und dort nicht gerade willkommen geheißen wird. Die Powtankaner sind fremdenfeindlich, diskriminierend, reduzieren jeden auf seine/ihre Äußerlichkeiten, denken alle außer sie wären dumm, rücksichtslos und der Feind. Alles, was Finlay gesagt hat, sei es noch so harmlos, wurde gegen ihn verwendet, alle hielten ihn für dumm, sogar seine Verlobte. Mir hat es das Herz gebrochen. Diese Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Scheinheiligkeit. Erschreckend fand ich noch mehr, dass es mir so bekannt vorgekommen ist, nur andersherum. Die Autorin schafft es den Lesenden einen Spiegel vorzuhalten, der alles in einem zusammen ziehen lässt, sich zu einem wütenden Knäuel formt, dass man am liebsten schreien wollte. Als ich begriffen habe, was mir die Autorin sagen wollte, konnte ich die Geschichte nochmal ganz anders lesen. Ich mag Finlay super gerne, genauso wie seine Kolleg*innen, die immer weiter aufgetaut sind. Die Geistkrieger sind eine Eliteeinheit, die ganz am Anfang steht, sich mit magischen Missbräuchen auseinandersetzt, aber noch nie mit so viel Bösartigkeit und Intrigen konfrontiert wurde. Obgleich die Geschichte so wenige Seiten hat, konnte sie mich mit einer packenden Handlung, gut geschriebenen Ermittlungsszenen, Schamanismus, Natur- und Umweltaspekten umhauen. Ich liebe die Charaktere, Finlays Verlobte nicht so, aber seine Kollegen sind richtig cool.
Ein kleiner Kritikpunkt bezieht sich auf das Halbfinale der Dilogie, das für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt wurde. Ein paar Seiten mehr und es wäre perfekt gewesen, deswegen vergebe ich 4,5/5 Sterne und freue mich auf Band 2.
14. Sept. 2022
5,0
So ein dünnes Büchlein mit so viel geballter Power dahinter. Ehrlich gesagt hatte ich keine Erwartungen, die Meinungen bisher durchschnittlich, Tendenz sinkend. Nach Beenden des Buches kann ich es nicht wirklich nachvollziehen, aber Meinungen sind ja auch verschieden.
Der Schreibstil von Sonja Rüther war zunächst etwas ungewohnt, genauso wie das alternative Amerika, in das sie uns entführt, aber als ich einmal in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen/hören.
Wir begleiten den Schotten Finlay, der seiner Verlobten in ihr Heimatland folgt und dort nicht gerade willkommen geheißen wird. Die Powtankaner sind fremdenfeindlich, diskriminierend, reduzieren jeden auf seine/ihre Äußerlichkeiten, denken alle außer sie wären dumm, rücksichtslos und der Feind. Alles, was Finlay gesagt hat, sei es noch so harmlos, wurde gegen ihn verwendet, alle hielten ihn für dumm, sogar seine Verlobte. Mir hat es das Herz gebrochen. Diese Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Scheinheiligkeit. Erschreckend fand ich noch mehr, dass es mir so bekannt vorgekommen ist, nur andersherum. Die Autorin schafft es den Lesenden einen Spiegel vorzuhalten, der alles in einem zusammen ziehen lässt, sich zu einem wütenden Knäuel formt, dass man am liebsten schreien wollte. Als ich begriffen habe, was mir die Autorin sagen wollte, konnte ich die Geschichte nochmal ganz anders lesen. Ich mag Finlay super gerne, genauso wie seine Kolleg*innen, die immer weiter aufgetaut sind. Die Geistkrieger sind eine Eliteeinheit, die ganz am Anfang steht, sich mit magischen Missbräuchen auseinandersetzt, aber noch nie mit so viel Bösartigkeit und Intrigen konfrontiert wurde. Obgleich die Geschichte so wenige Seiten hat, konnte sie mich mit einer packenden Handlung, gut geschriebenen Ermittlungsszenen, Schamanismus, Natur- und Umweltaspekten umhauen. Ich liebe die Charaktere, Finlays Verlobte nicht so, aber seine Kollegen sind richtig cool.
Ein kleiner Kritikpunkt bezieht sich auf das Halbfinale der Dilogie, das für meinen Geschmack etwas zu schnell abgehandelt wurde. Ein paar Seiten mehr und es wäre perfekt gewesen, deswegen vergebe ich 4,5/5 Sterne und freue mich auf Band 2.
Ich hatte recht hohe Erwartungen an das Buch, da ich die Idee einfach sehr innovativ und toll fand.
Für die Idee - das Setting in einem alternativen Amerika - und den mittleren bis guten Spannungsbogen vergebe ich zwei Sterne.
Allerdings hat mir das Buch gesamthaft betrachtet nicht gefallen:
Die Charaktere sind alle zu extrem um realistisch zu sein (nicht einmal ansatzweise), das Buch ist unnötig grausam ohne der Handlung zu dienen und manche Meinungen der Autorin scheinen mir zu unpassend durch (z.B. beim Thema Abtreibung, hat kaum mit der Handlung zu tun). Der Hauptprotagonist ist erst das schwarze Schaf, dann der absolute Superheld. Insgesamt einfach nicht meins.
13. Jan. 2024
2,0
Ich hatte recht hohe Erwartungen an das Buch, da ich die Idee einfach sehr innovativ und toll fand.
Für die Idee - das Setting in einem alternativen Amerika - und den mittleren bis guten Spannungsbogen vergebe ich zwei Sterne.
Allerdings hat mir das Buch gesamthaft betrachtet nicht gefallen:
Die Charaktere sind alle zu extrem um realistisch zu sein (nicht einmal ansatzweise), das Buch ist unnötig grausam ohne der Handlung zu dienen und manche Meinungen der Autorin scheinen mir zu unpassend durch (z.B. beim Thema Abtreibung, hat kaum mit der Handlung zu tun). Der Hauptprotagonist ist erst das schwarze Schaf, dann der absolute Superheld. Insgesamt einfach nicht meins.
13. Jan. 2024
3 von 6 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Sonja Rüther
Sonja Rüther, geboren am 9. September 1975 in Hamburg, ist mit Leib und Seele Thriller und Horrorautorin. Sonja Rüther leitet den Verlag Briefgestöber und den Kreativhof Ideenreich. Dort finden jährlich Workshops und Seminare mit Sina Beerwald, Thomas Finn, Markus Heitz und Boris Koch statt. Veröffentlichungen: Flucht aus Rogogard (Pegasus 2007); Perdórs Untergang (Pegasus 2010); Blinde Sekunden (dotbooks 2014, Aufbau Verlag 2016); Aus dunklen Federn 1 + 2 (Briefgestöber/dotbooks 2014, 2016); Tödlicher Fokus (dotbooks 2016); Die Gästeliste (Egmont Lyx 2016, Pseudonym Sanne Averbeck).