Blick ins Buch

Jugendbücher

Fürchtet uns, wir sind die Zukunft

3,0(39)
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Über das Buch

Als der Klavierstudent Theo auf die charismatische Aida trifft, stürzt sein Weltbild in sich zusammen. Aida kämpft mit der ZUKUNFT gegen die Machtstrukturen an der Akademie. Die Studenten prangern Missstände an, wollen wachrütteln und das Leben feiern. Fasziniert lässt sich Theo von Aidas feurigen Reden mitreißen und folgt den waghalsigen Aktionen der ZUKUNFT. Bis er etwas Ungeheuerliches über Aida erfährt.
"Lea-Lina Oppermann erzählt sehr mitreißend. Ihre Sprache ist reflektiert und überschwänglich zugleich. Sehr genau beschreibt sie jugendliche Begeisterung und den unbändigen Drang, etwas zu verändern." NDR Info

Editionen (2)

ISBN9783407812988
VerlagBeltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum17.08.22
Seitenzahl291

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

9 Rezensionen

3,0

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  • papersandbooks
    papersandbooks

    399 Follower

    2,5

    Das hatte so vie Potenzial! Leider wurde es nicht genutzt. Dabei 2ar der Einstieg vielversprechend und das Setting einer Kunstakademie sehr interessant und mal was anderes. Aber das wars auch schon. Die Aktionen der "Zukunft" wirkten irgendwie planlos und es wurde auch nicht vermittelt, was damit eigentlich bewirkt werden sollte. Und das Ende war absolut nichtssagend offen. Schade. Einen Pluspunkt gibt es allerdings für zwei sehr sympathische Nebencharaktere.

    13. Juni 2026

  • bambilsworld
    bambilsworld

    49 Follower

    1,5

    Puuuh, was habe ich hier gelesen? Da bin ich mir bisher immer noch nicht ganz sicher. ~Spoilerfreie Bewertung~

    Das Buch lässt sich am besten mit dem Wort „merkwürdig“ beschreiben. Die Geschichte hat mich leider gar nicht gepackt, eher verwirrt. Ich glaube, dass ich die eigentliche Aussage des Buches überhaupt nicht verstanden habe, weil ich gar nicht genau sagen kann, worum es überhaupt gehen sollte. Lediglich das Nachwort brachte etwas Licht ins Dunkel. Das Einzige was mir gefallen hat, war das musikalische Setting, der Schreibstil & die Schildkröte. Die „Lovestory“ war einfach zu gewollt & der Funke ist überhaupt nicht übergesprungen. Die Veränderungen des Protagonisten haben mir auch gar nicht gefallen & waren für mich teils auch unverständlich. Die allgemeinen Entwicklungen waren gerade im Bezug auf das plötzliche Ende nahezu sinnbefreit, da alles was zwischen den ersten & den letzten Seiten passiert ist, unterm Strich keine wirkliche Relevanz hatte. Hätte man den kompletten Mittelteil entfernt & das Ende mit dem Anfang kombiniert, wäre es wohl eine überzeugendere Novelle geworden.

    Puuuh, was habe ich hier gelesen? Da bin ich mir bisher immer noch nicht ganz sicher.
~Spoilerfreie Bewertung~

    20. März 2026

  • hey_charlieee
    hey_charlieee

    16 Follower

    1,0

    Als der 18jährige Theo Sandmann als Klavierstudent an die Akademie kommt, ist er noch ziemlich ahnungslos. Er kennt weder die Abläufe, noch den reichen Mäzenen Werner Stenzel. Erst als er auf die beeindruckende Aida trifft, wird ihm klar, was an der Akademie falsch läuft. Das Gute des Buches zuerst: Es liest sich unglaublich flüssig und dadurch, dass manche Seiten teilweise nur halbseitig bedruckt sind, fliegt man nur so hindurch. Außerdem hat mir das Setting einer Musik- und Schauspielakademie gut gefallen, da ich solcher Art noch nicht besonders viel gelesen habe und ein großer Freund von klassischer Musik bin. Doch leider war es das auch schon. Ich habe mich quasi ab Seite 50 nur noch geärgert. Über Charaktere. Über Entscheidungen. Über Darstellungen. Für mich hatte keiner der Charaktere irgendeine Tiefe, es waren Abziehbildchen, die entweder schwarz oder weiß waren und über ihre Handlungen in der ZUKUNFT hinaus kaum irgendwelche interessanten Eigenschaften aufweisen konnten. Theo ist zu Beginn des Buches einfach nur ein leeres Blatt Papier, auf den jeder, der mit ihm Bekanntschaft macht, irgendetwas drauf schreibt und das nimmt er so hin, ohne sich selbst ein Bild zu machen. Ein typischer Mitläufer ohne Meinung, der sich selbst keine Gedanken macht und einfach das nachplappert, was andere ihm erzählen. Egal, ob das seine Mutter, anfangs seine Lehrer oder seine Mitstudierenden sind. Ich fand ihn einfach super nervig. Aida ist ebenso typisch. Manipulativ, arrogant und narzisstisch. Der Grund, aus dem sie die ZUKUNFT angeblich ins Leben gerufen hat, war mir zu dürftig und es hat sich mir ebenso wenig ergeben, warum ihr das alles nicht vorher schon aufgefallen ist, sondern erst ab einem bestimmten Punkt. Außerdem fand ich die Beschreibungen mancher Personen einfach nur daneben. Während Aida stets über ihre Haarfarbe charakterisiert wird, werden andere Frauen nur in dick oder dünn kategorisiert, etwas anderes erfährt man kaum und das war mir nicht nur zu oberflächlich, ich finde diese Art und Weise einfach nur veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Natürlich kann man auf 288 Seiten nicht Welt verändern, aber für mich hat dieses Buch unfassbar viel Potenzial verschenkt. Man hätte auf sexuelle Belästigungen im Künstlermilieu aufmerksam machen können. Darauf, dass dort oftmals nicht das Können, sondern Kontakte oder Geld entscheiden. Stattdessen stürzt sich die Autorin auf einen sterbenslangweiligen Charakter und versucht ihn durch Entscheidungen einer Narzisstin von außen interessant zu machen. Absolut nicht meins und nichts, was ich weiterempfehlen würde.

    6. Feb. 2023

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lea-Lina Oppermann

Lea-Lina Oppermann wurde am 1. April 1998 in Berlin geboren. Sie wuchs in Hennef auf und verfasste dort während der Schulzeit ihr Debüt »Was wir dachten, was wir taten« (ausgezeichnet mit dem Hans-im-Glück-Preis und dem Wi(e)derworte-Preis der Stadt Monheim am Rhein). Vier Jahre verbrachte sie an einer staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Inzwischen lebt sie in Leipzig.

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