Blick ins Buch

Liebesromane

Fünfundzwanzig Yards zwischen uns

4,6(16)
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Über das Buch

„Dieser Ort gibt mir die Illusion, aus hellen zarten Farben zu bestehen. Fragil wie die Membran einer Seifenblase – dahinter kommen die Grautöne zum Vorschein, in denen Jeanne mein Leben zeichnet.“

Charlie will nur zwei Dinge im Leben: nicht mehr das Mädchen mit dem toten Bruder sein und Erfolg im Feldhockey.
Ein Platz an der New South Wales Academy of Athletes verspricht ihr beides. Ihre Trainerin Jeanne Martin, deren Karriere durch einen tragischen Unfall bei den Olympischen Spielen ein vorzeitiges Ende gefunden hat, verfolgt jedoch einen anderen Plan.
Ihre Tochter Maxine wird zu Charlies größter Konkurrentin, obwohl sie Trikots in derselben Farbe tragen.
Je länger Charlie das Spielfeld mit ihr teilt, desto mehr erkennt sie, dass Maxine nicht nur mit Jeannes Erwartungen kämpft, sondern vor allem gegen ihren eigenen Körper.
Und dass Maxine Gefühle für eine Teamkameradin entwickelt, ist auf Jeannes Spielplan nicht vorgesehen.

ISBN9783989470613
VerlagDunkelstern Verlag
Erscheinungsdatum18.07.25
Seitenzahl420

Rezensionen & Bewertungen

16 Bewertungen

8 Rezensionen

4,6

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  • 5,0

    Fünfundzwanzig Yards zwischen uns von Lea Diamandis ist ein weiterer berührender Sapphic Roman, welcher Jahre nach Verloren im Fünfvierteltakt spielt mit dem Fokus auf Charlie, Lucies Schwester, welche wir schon kennen lernen durften. Doch es wäre keine Sportsromance, wenn nicht noch eine zweite Person im Fokus stünde. Maxine und glaubt mir ihr werdet sie lieben und gleichzeitig mit ihr leiden. Maxine und Charlie ist eine Geschichte wie ein Schmetterling, zerbrechlich wirkend und doch so so stark. Maxine ist die Tochter einer Sportslegende, welche durch eine Verletzung bei Olympia , aber ihren Traum aufgeben musste und nun ihre Träume auf die Tochter projeziert. Hierdurch ist Maxine extrem belastet und steht unter Druck. Dies wirkt sich auch auf ihre Gesundheit aus. Charlie, sensibilisiert, durch die Geschichte ihrer Schwester sieht hinter die Fassade von Maxine und ihre Rolle erinnerte mich sehr an Chiara's Rolle in ViF. Doch im Gegensatz zu Chiara hat Charlie Lucie und eben Chiara, sowie einen Freundeskreis und kann sich Rat suchen, doch muss sie auch lernen, dass sie nicht alles retten kann. Ich bin immer wieder begeistert mit welchen poetischen Feingefühl, Lea Diamandis, ihre Charaktere gestaltet, wachsen und leiden lässt. Schwierige Themen, hier zB Esstörung und toxische Beziehung, nimmt sie mit einer Sensibilität auf und lässt sie authentisch sich entwickeln. Es gibt keine Wunderheilung, keine gerade Kurve nach oben, sondern eine Entwicklung mit auf und abs und das klingt auch durch das ganze Buch durch, wie schon bei Chiara's und Lucie's Geschichte. Hinzu kommt der Einbau von Taylor Swift Songs. Jedes Kapitel ist einem Song gewidmet und es ist so heftig wie gut diese passen und emotional dadurch diese Geschichte wird. Dabei muss man kein Swiftie sein, um die Liebe von Lea Diamandis zu ihr zu genießen. Beide Bücher sind unabhängig voneinander lesbar, aber bedingt durch den Zusammenhang empfehle ich die Erscheinungsreihenfolge. Für mich ist Lea Diamandis einfach eine großartige Autorin, deren poetisch, sensibler Stil und deren Umgang mit Disability Rep und casual Queerness einfach großartig ist. Absolut empfehlenswert!

    11. Juli 2025

  • bookwormvibes
    bookwormvibes

    151 Follower

    4,5

    Schon im ersten Teil wusste ich, dass Charlies Geschichte ebenso emotional wird, wie die ihrer großen Schwester. Und ich habe Recht behalten. Auch dieser Teil hat mich emotional ziemlich durchgerüttelt. Charlie möchte sich einfach nur auf ihren Neustart an der New South Wales Academy of Athletes konzentrieren. Aber wie so oft kommt es anders als geplant. Ihre Freude darüber von ihrem Vorbild lernen zu dürfen, wird sehr schnell getrübt. Maxine hingegen hofft einfach nur, nicht aufzufallen. Sie versucht einfach nur dem Spielplan zu folgen, den ihre Mutter für sie vorgesehen hat. In der Hoffnung, ihre Mutter endlich stolz zu machen. Die beiden freunden sich langsam an, was Jeanne nicht erfahren darf. Für Jeanne hat nichts außerhalb des Spielplans Platz. Jeanne ist jedes Mittel Recht um ihre Tochter an die Spitze zu bekommen. Von Anfang an habe ich Jeanne gehasst. Die toxische Art wie sie mit ihrer Tochter umgeht und nicht einmal bemerkt, was sie damit anrichtet, hat mich rasend vor Wut gemacht. Die Story ist sehr emotional und beinhaltet wirklich sehr schwere Themen, die an die Substanz gehen. Bitte achtet auf die Content Notes und lest es nur, wenn ihr euch wirklich sicher fühlt. Achtet auf euch und eure Gefühle. Ich habe großen Respekt davor wie Lea diese Themen hier behandelt hat und bin sehr dankbar dafür, dass ich es lesen dürfte. Diese Geschichte wird mich definitiv nicht sehr lange begleiten.

    13. Juli 2025

  • sheelly93
    sheelly93

    83 Follower

    4,5

    ○°Rezension zu Fünfundzwanzig Yards zwischen uns °○ "Ich sehe dich an, weil du hinter deiner Fassade bunt bist und strahlst. Wie ein Gemälde, auf den es immer Neues zu entdecken gibt. Bist du deine Farben siehst, zeige ich sie dir." Meine Meinung: Endlich war es soweit, und ich durfte in Band 2 Charlie und Maxine begleiten.🩷 Aus Band 1 war mir Charlie schon bekannt, umso mehr hat mich ihre Entwicklung erfreut. - Jetzt wo sie endlich ihren Traum in der Akademie in Sydney als Feldhockeyspielerin ausleben konnte. Sie war für mich eine junge Frau, die im laufe des Buches ihr Ziel gefunden hat und alles dafür getan hätte. Deswegen war sie für mich einfach eine wunderschöne Persönlichkeit, wie von innen sowohl wie außen. Ihr Gegenpol war Maxine, die "perfekte" Tochter der legendären Jeanne Martin... Eine zerbrochene Person, die unter Jeanne leidet und wie eine Puppe am Faden behandelt wird. Doch sie hat mir auch ihre Stärke gezeigt, und ist wie ein Schmetterling davon geflogen. Die Thematik rund um Feldhockey war super umgesetzt, und für mich mal was ganz neues. Es hat Spaß gemacht die Mannschaft auf ihren Weg zu begleiten. Zudem war die Verbindung zur Anorexie gut umgesetzt, und es wurde gezeigt, wie so eine Krankheit entstehen kann, und wie die betroffene Person sich selbst wahrnimmt und damit umgeht. Mein Fazit: Ich bin ehrlich... Ich habe extrem beim Lesen mitgelitten, weil ich einfach sauer, traurig und komplett aufgewühlt war. Ich wollte einfach Maxine helfen, doch konnte es nicht. So musste ich immer wieder nach ein paar Kapitel stoppen, um es zu verarbeiten, um dann weiter zu machen. Doch ich hatte Charlie, Lucie und die ganzen anderen tollen Charaktere an meiner Seite, die mich aufgebaut und durch das restliche Buch geführt haben. Und es hat sich wirklich gelohnt.💜 Dieses Buch hat Tiefgang, wird emotional und bietet tolle Seifenblasenmomente, doch jeder sollte auf die Triggerwarnungen achten, denn es ist definitiv keine leichte Kost. Ein kleinen Abzug bekommt dieses Buch von mir, weil ich manchmal die zeitlichen Abstände zu lang fand. So bekommt FYZU 4,5⭐️ von mir.

    16. Juli 2025

3 von 8 Rezensionen

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