Fucktown
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sobo Swobodnik lebt und arbeitet als Autor und Filmemacher in Berlin. Seine Dokumentationen wurden u. a. mit dem Max-Ophüls- und dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet. Seine früheren Romane sind u. a. bei Heyne, dtv und Tropen erschienen. „Fucktown“ ist seine erste Veröffentlichung im Jaron Verlag.
Beiträge
Berlin, eine Stadt in der einiges los ist. Zwei Leichen werden brutal erschlagen aufgefunden. Die Hauptkommissarin Mechthild vermutet einen Bandenkrieg zwischen den Drogenbossen. Um den Fall schnell aufklären zu können holt sich Mechthild Bu, einen ehemaligen verdeckten Ermittler aus der Drogenszene mit ins Team. Doch dann kommt es zu weiteren Morden die nicht so Recht mit der Drogenszene in Verbindung gebracht werden können. Bu erfährt durch seine Kontakte von einem geplanten Anschlag, doch Wann und Wo ist ihm nicht bekannt. Die Zeit läuft und die Ermittler müssen sich um so mehr beeilen diesen komplizierten Fall zu lösen. In diesem Krimi erzählt die Stadt selbst die Geschichte. Ich fand diese Erzählart merkwürdig und gleichzeitig amüsant. Mit den Ermittlern konnte ich überhaupt nichts anfangen. Alle samt haben sie kein Selbstvertrauen und sind triebgesteuert. Bu pfeift sich ständig Drogen rein und vögelt alles was nicht bei drei auf dem Baum ist. Die Gespräche der Ermittler lesen sich völlig abgehackt, total lustlos. Die Geschichte des Träters war das Einzige was ich wirklich interessant fand. Dieser Krimi scheint wohl mit einem gewissen Humor geschrieben worden zu sein mit dem ich nichts anfangen kann. Sorry, mein Geschmack war es leider nicht.
Leider ist der Fall komplett in den Hintergrund gerückt. Schade…
Inhalt: In Berlin kommt es zu einem Mord an 2 Drogendealern. Mechthild und Polizeipsychologin Katrin zur Mühlen holen den verdeckten Ermittler Bu zur Hilfe. Kurz danach geschieht ein weiterer Mord. Auch im Drogenmillieu scheint es einige Unruhen seitdem zu geben. Mechthild versucht mit ihrem Team den Serienmörder zu fassen, hat aber kaum Anhaltspunkte. Nach und nach kommt es in Berlin zu weiteren Morden und Bu wird wieder als verdeckter Ermittler eingesetzt. Dann plötzlich kommt es zu einer neuen Spur, die genau zum Täter führt. Doch dann kommt es zu einem viel größeren Problem im Berliner Bundestag. Meinung: Ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich in den Krimi herein gefunden. Die verschiedenen Kapitel wurden jeweils aus der Sicht der Protagonisten geschrieben und zum Teil auch aus der Sicht der Stadt Berlin. Mir hat es persönlich an Spannung gefehlt und der Drogenkonsum und die Triebgesteuerten Protagonisten haben zum Teil deutlich meinen Lesefluss gemindert. Der Fall an sich ist hier meiner Meinung nach eher in den Hintergrund gerückt.
Guter Kriminalroman, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil
Vor wenigen Wochen hat mich der Jaron Verlag angeschrieben und gefragt, ob ich Interesse hätte, den aktuellen Kriminalroman “Fucktown” von Sobo Swobodnik zu lesen und zu rezensieren. Ich habe mir also den Klappentext angesehen und schon war meine Neugier geweckt. Was mir dort angeteasert wurde, klang so anders und nahezu absurd, dass ich wusste: Das ist bestimmt was für mich! REZENSION: Schon auf den ersten Seiten von “Fucktown” fiel mir der ungewöhnliche Schreibstil des Autors auf. Zum Beispiel wird hier komplett auf Anführungszeichen bei wörtlicher Rede verzichtet, was zwar anfangs seltsam wirkt, mich aber komischerweise trotzdem nie im Unklaren darüber gelassen hat, welcher Charakter gerade das Wort ergreift. Ebenfalls gewöhnen musste ich mich an die Tatsache, dass der Autor zwar auf gendergerechte Sprache achtet (was ich gut finde), aber komplett auf Gender-Sternchen bzw. Doppelpunkte verzichtet, was im ersten Moment so wirkt, als würde man hier ausschließlich die weibliche Form für die verschiedenen Personengruppen im Buch verwenden. Aber das hatte ich schnell raus. Ungewöhnlich war auch, dass sämtliche Ereignisse in “Fucktown” nicht aus der Perspektive eines Menschen erzählt wurden, sondern aus der Sicht der Stadt Berlin, die als Schauplatz für ebendiese Ereignisse dient. Interessanter Move. Mag ich. Kommen wir zur Story: Hier passiert relativ viel in relativ kurzer Zeit und an vielen verschiedenen Schauplätzen. Dementsprechend kurz sind auch die Kapitel (von denen ich nicht sagen kann, wie viele es sind, da sie nicht nummeriert, sondern meistens lediglich mit dem Namen des jeweiligen Hauptprotagonisten betitelt wurden), was es oft schwer macht, eine Bindung zu den Figuren aufzubauen. Trotz allem hat mich die Story mit all ihrem makaberen Humor und ihrer Explizitheit in Sachen Sex und Gewalt überraschend gut unterhalten, weshalb ich quasi nie aus meinem Lese-Flow gerissen wurde. Das Ende war für meinein Geschmack leider etwas zu unspektakulär, was aber vielleicht auch nur daran liegt, dass mir die extremen Plottwists der zuletzt von mir gelesenen Bücher eine ekelhaft verwöhnte Haltung eingebracht haben. Fazit: Auch wenn ich hier einiges zu meckern hatte, überwiegt zu guter Letzt doch der Fakt, dass mich “Fucktown” durchweg gut unterhalten hat und somit bekommt dieser kleine aber feine Kriminalroman von mir 3 von 5 Großstädte.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sobo Swobodnik lebt und arbeitet als Autor und Filmemacher in Berlin. Seine Dokumentationen wurden u. a. mit dem Max-Ophüls- und dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet. Seine früheren Romane sind u. a. bei Heyne, dtv und Tropen erschienen. „Fucktown“ ist seine erste Veröffentlichung im Jaron Verlag.
Beiträge
Berlin, eine Stadt in der einiges los ist. Zwei Leichen werden brutal erschlagen aufgefunden. Die Hauptkommissarin Mechthild vermutet einen Bandenkrieg zwischen den Drogenbossen. Um den Fall schnell aufklären zu können holt sich Mechthild Bu, einen ehemaligen verdeckten Ermittler aus der Drogenszene mit ins Team. Doch dann kommt es zu weiteren Morden die nicht so Recht mit der Drogenszene in Verbindung gebracht werden können. Bu erfährt durch seine Kontakte von einem geplanten Anschlag, doch Wann und Wo ist ihm nicht bekannt. Die Zeit läuft und die Ermittler müssen sich um so mehr beeilen diesen komplizierten Fall zu lösen. In diesem Krimi erzählt die Stadt selbst die Geschichte. Ich fand diese Erzählart merkwürdig und gleichzeitig amüsant. Mit den Ermittlern konnte ich überhaupt nichts anfangen. Alle samt haben sie kein Selbstvertrauen und sind triebgesteuert. Bu pfeift sich ständig Drogen rein und vögelt alles was nicht bei drei auf dem Baum ist. Die Gespräche der Ermittler lesen sich völlig abgehackt, total lustlos. Die Geschichte des Träters war das Einzige was ich wirklich interessant fand. Dieser Krimi scheint wohl mit einem gewissen Humor geschrieben worden zu sein mit dem ich nichts anfangen kann. Sorry, mein Geschmack war es leider nicht.
Leider ist der Fall komplett in den Hintergrund gerückt. Schade…
Inhalt: In Berlin kommt es zu einem Mord an 2 Drogendealern. Mechthild und Polizeipsychologin Katrin zur Mühlen holen den verdeckten Ermittler Bu zur Hilfe. Kurz danach geschieht ein weiterer Mord. Auch im Drogenmillieu scheint es einige Unruhen seitdem zu geben. Mechthild versucht mit ihrem Team den Serienmörder zu fassen, hat aber kaum Anhaltspunkte. Nach und nach kommt es in Berlin zu weiteren Morden und Bu wird wieder als verdeckter Ermittler eingesetzt. Dann plötzlich kommt es zu einer neuen Spur, die genau zum Täter führt. Doch dann kommt es zu einem viel größeren Problem im Berliner Bundestag. Meinung: Ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich in den Krimi herein gefunden. Die verschiedenen Kapitel wurden jeweils aus der Sicht der Protagonisten geschrieben und zum Teil auch aus der Sicht der Stadt Berlin. Mir hat es persönlich an Spannung gefehlt und der Drogenkonsum und die Triebgesteuerten Protagonisten haben zum Teil deutlich meinen Lesefluss gemindert. Der Fall an sich ist hier meiner Meinung nach eher in den Hintergrund gerückt.
Guter Kriminalroman, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil
Vor wenigen Wochen hat mich der Jaron Verlag angeschrieben und gefragt, ob ich Interesse hätte, den aktuellen Kriminalroman “Fucktown” von Sobo Swobodnik zu lesen und zu rezensieren. Ich habe mir also den Klappentext angesehen und schon war meine Neugier geweckt. Was mir dort angeteasert wurde, klang so anders und nahezu absurd, dass ich wusste: Das ist bestimmt was für mich! REZENSION: Schon auf den ersten Seiten von “Fucktown” fiel mir der ungewöhnliche Schreibstil des Autors auf. Zum Beispiel wird hier komplett auf Anführungszeichen bei wörtlicher Rede verzichtet, was zwar anfangs seltsam wirkt, mich aber komischerweise trotzdem nie im Unklaren darüber gelassen hat, welcher Charakter gerade das Wort ergreift. Ebenfalls gewöhnen musste ich mich an die Tatsache, dass der Autor zwar auf gendergerechte Sprache achtet (was ich gut finde), aber komplett auf Gender-Sternchen bzw. Doppelpunkte verzichtet, was im ersten Moment so wirkt, als würde man hier ausschließlich die weibliche Form für die verschiedenen Personengruppen im Buch verwenden. Aber das hatte ich schnell raus. Ungewöhnlich war auch, dass sämtliche Ereignisse in “Fucktown” nicht aus der Perspektive eines Menschen erzählt wurden, sondern aus der Sicht der Stadt Berlin, die als Schauplatz für ebendiese Ereignisse dient. Interessanter Move. Mag ich. Kommen wir zur Story: Hier passiert relativ viel in relativ kurzer Zeit und an vielen verschiedenen Schauplätzen. Dementsprechend kurz sind auch die Kapitel (von denen ich nicht sagen kann, wie viele es sind, da sie nicht nummeriert, sondern meistens lediglich mit dem Namen des jeweiligen Hauptprotagonisten betitelt wurden), was es oft schwer macht, eine Bindung zu den Figuren aufzubauen. Trotz allem hat mich die Story mit all ihrem makaberen Humor und ihrer Explizitheit in Sachen Sex und Gewalt überraschend gut unterhalten, weshalb ich quasi nie aus meinem Lese-Flow gerissen wurde. Das Ende war für meinein Geschmack leider etwas zu unspektakulär, was aber vielleicht auch nur daran liegt, dass mir die extremen Plottwists der zuletzt von mir gelesenen Bücher eine ekelhaft verwöhnte Haltung eingebracht haben. Fazit: Auch wenn ich hier einiges zu meckern hatte, überwiegt zu guter Letzt doch der Fakt, dass mich “Fucktown” durchweg gut unterhalten hat und somit bekommt dieser kleine aber feine Kriminalroman von mir 3 von 5 Großstädte.







