Frösche
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mo Yan wurde 1956 in Gaomi, Provinz Shandong, geboren. In Deutschland wurde er 1993 mit dem Roman Das rote Kornfeld bekannt. Mo Yans Werke wurden weltweit übersetzt und mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet. Für seinen Roman Frösche (Hanser 2013) erhielt er 2011 den Mao-Dun-Literaturpreis. Mo Yan ist Träger des Literaturnobelpreises 2012.
Beiträge
3,5 ⭐️ In dem Buch dreht sich alles um Schuld. Die Erzählung beginnt um 1950 und endet in den 2000 ern. Im Fokus steht eine Frau, die eine der Mitverantwortlichen zur Umsetzung der Geburtenkontrolle war und deren Geschichte der Icherzähler (deren Neffe) erzählt. Der Erzählton ist nüchtern, plaudernd. Das wirkt in vielen Szenen sehr verstörend. Zumal wir fragwürdige Taten schräge Unterhaltungen und auch Todesfälle aufgrund von Abtreibungen erleben. Der Schreibstil ist schlicht und wirkt manchmal fast kindlich. An sich wird die Geschichte konventionell erzählt. Erst gegen Ende befinden sich die Figuren in traumähnlichen Zuständen. Die letzten 20% waren richtig stark. Der Rest war zwar aufgrund der Thematik sehr interessant, luchst mir aber keine Begeisterungsstürme ab. Die Frösche spielen in sämtlichen Formen und metaphorischen Ebenen eine entscheidende Rolle, allerdings war mir das irgendwie alles zu offensichtlich, zumal er auch noch den Erklärbären spielen muss. Eine intellektuelle Herausforderung ist das jetzt nicht.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Mo Yan wurde 1956 in Gaomi, Provinz Shandong, geboren. In Deutschland wurde er 1993 mit dem Roman Das rote Kornfeld bekannt. Mo Yans Werke wurden weltweit übersetzt und mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet. Für seinen Roman Frösche (Hanser 2013) erhielt er 2011 den Mao-Dun-Literaturpreis. Mo Yan ist Träger des Literaturnobelpreises 2012.
Beiträge
3,5 ⭐️ In dem Buch dreht sich alles um Schuld. Die Erzählung beginnt um 1950 und endet in den 2000 ern. Im Fokus steht eine Frau, die eine der Mitverantwortlichen zur Umsetzung der Geburtenkontrolle war und deren Geschichte der Icherzähler (deren Neffe) erzählt. Der Erzählton ist nüchtern, plaudernd. Das wirkt in vielen Szenen sehr verstörend. Zumal wir fragwürdige Taten schräge Unterhaltungen und auch Todesfälle aufgrund von Abtreibungen erleben. Der Schreibstil ist schlicht und wirkt manchmal fast kindlich. An sich wird die Geschichte konventionell erzählt. Erst gegen Ende befinden sich die Figuren in traumähnlichen Zuständen. Die letzten 20% waren richtig stark. Der Rest war zwar aufgrund der Thematik sehr interessant, luchst mir aber keine Begeisterungsstürme ab. Die Frösche spielen in sämtlichen Formen und metaphorischen Ebenen eine entscheidende Rolle, allerdings war mir das irgendwie alles zu offensichtlich, zumal er auch noch den Erklärbären spielen muss. Eine intellektuelle Herausforderung ist das jetzt nicht.





