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Keisha hat einen ungewöhnlichen "Job": Sie gaukelt Leuten vor, ein Medium zu sein, dass Kontakt zu Toten und Vermissten herstellen kann. Doch ihre Betrugsmasche läuft aus dem Ruder, als sie einem Mann dabei hilft, seine verschwundene Ehefrau zu finden … »Frag die Toten« war nach »Fenster zum Tod« meine zweite Begegnung mit Linwood Barclay und – so viel kann ich schon mal sagen – es wird defintiv nicht die letzte gewesen sein. Trotz Keishas bisweilen fragwürdiger Moral schließt man sie schnell ins Herz. Sie ist sympathisch und man wünscht ihr geradezu, dass die Leute ihr auf den Leim gehen. Und auch ihr Sohn Matthew ist eine tolle Figur, von der ich gerne noch ein wenig mehr gelesen hätte. Irgendwie hatte ich erwartet, dass das, was auf den ersten etwa 100 Seiten passiert, der gesamte Plot wäre, aber das war ein Irrtum. Nach einem Drittel geht die Sache nämlich erst richtig los. So wurde ich das ein oder andere Mal überrascht und habe mich des Öfteren gefragt: Was soll denn jetzt noch kommen? Ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt und war durchweg gut unterhalten. Das Buch ist mit rund 300 Seiten extrem schnell weggelesen, was natürlich auch an Barclays Schreibstil liegt. Nicht ein einziges Mal bin ich uve holprige oder seltsame Formulierungen gestolpert, hatte im Gegenzug aber auch nicht das Gefühl, dass ich mir irgendein besonderes Zitat herausschreiben wollte. Der Schreibstil tut, was er bei einem Thriller in erster Linie tun soll: Er treibt einen durch die Seiten. An »Fenster zum Tod« reicht »Frag die Toten« für mich zwar nicht heran (v. a., was die Figurentiefe angeht), aber die Geschichte hat mich für ein paar Stunden gut unterhalten. Perfekte Lektüre für den Urlaub oder ein gemütliches Wochenende auf der Couch.
19. Feb. 2026
Keisha hat einen ungewöhnlichen "Job": Sie gaukelt Leuten vor, ein Medium zu sein, dass Kontakt zu Toten und Vermissten herstellen kann. Doch ihre Betrugsmasche läuft aus dem Ruder, als sie einem Mann dabei hilft, seine verschwundene Ehefrau zu finden … »Frag die Toten« war nach »Fenster zum Tod« meine zweite Begegnung mit Linwood Barclay und – so viel kann ich schon mal sagen – es wird defintiv nicht die letzte gewesen sein. Trotz Keishas bisweilen fragwürdiger Moral schließt man sie schnell ins Herz. Sie ist sympathisch und man wünscht ihr geradezu, dass die Leute ihr auf den Leim gehen. Und auch ihr Sohn Matthew ist eine tolle Figur, von der ich gerne noch ein wenig mehr gelesen hätte. Irgendwie hatte ich erwartet, dass das, was auf den ersten etwa 100 Seiten passiert, der gesamte Plot wäre, aber das war ein Irrtum. Nach einem Drittel geht die Sache nämlich erst richtig los. So wurde ich das ein oder andere Mal überrascht und habe mich des Öfteren gefragt: Was soll denn jetzt noch kommen? Ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt und war durchweg gut unterhalten. Das Buch ist mit rund 300 Seiten extrem schnell weggelesen, was natürlich auch an Barclays Schreibstil liegt. Nicht ein einziges Mal bin ich uve holprige oder seltsame Formulierungen gestolpert, hatte im Gegenzug aber auch nicht das Gefühl, dass ich mir irgendein besonderes Zitat herausschreiben wollte. Der Schreibstil tut, was er bei einem Thriller in erster Linie tun soll: Er treibt einen durch die Seiten. An »Fenster zum Tod« reicht »Frag die Toten« für mich zwar nicht heran (v. a., was die Figurentiefe angeht), aber die Geschichte hat mich für ein paar Stunden gut unterhalten. Perfekte Lektüre für den Urlaub oder ein gemütliches Wochenende auf der Couch.
19. Feb. 2026







