⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Eine ganz dumme Idee wäre es, dieses Buch nicht zu lesen oder zu hören!
Da ich „Ein Mann namens Ove“ schon großartig fand, waren die Erwartungen an mein zweites Buch von Fredrik Bachmann sehr hoch.
Aber was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht!
Dieses Buch ist witzig und traurig zugleich, bewegt einen zutiefst und ist ein wahres Plädoyer für Empathie!
Ich liebe den humorvollen und zugleich tiefgründigen Schreibstil und all die verrückten Wendungen, Verknüpfungen und Erzählebenen, die sich am Ende zu einer wirklich berührenden Geschichte zusammenfügen.
Das Hörbuch wird übrigens absolut großartig von Steffen Groth gesprochen, der mit seiner vielseitigen Stimme jeder einzelnen Person in diesem Buch seinen eigenen Charakter verpasst!
Ein wahrer Hörgenuss und somit eine klare Lese- und Hörempfehlung!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
26. Nov. 2024
5,0
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Eine ganz dumme Idee wäre es, dieses Buch nicht zu lesen oder zu hören!
Da ich „Ein Mann namens Ove“ schon großartig fand, waren die Erwartungen an mein zweites Buch von Fredrik Bachmann sehr hoch.
Aber was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht!
Dieses Buch ist witzig und traurig zugleich, bewegt einen zutiefst und ist ein wahres Plädoyer für Empathie!
Ich liebe den humorvollen und zugleich tiefgründigen Schreibstil und all die verrückten Wendungen, Verknüpfungen und Erzählebenen, die sich am Ende zu einer wirklich berührenden Geschichte zusammenfügen.
Das Hörbuch wird übrigens absolut großartig von Steffen Groth gesprochen, der mit seiner vielseitigen Stimme jeder einzelnen Person in diesem Buch seinen eigenen Charakter verpasst!
Ein wahrer Hörgenuss und somit eine klare Lese- und Hörempfehlung!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
"Eine einzige richtig, richtig dumme Idee. Das ist alles, was erforderlich ist."
Und wieder dieser Backman. Ich glaube geschwärmt habe ich wirklich schon ausreichend.
Dieses Buch fühlt sich an wie ein chaotischer Unfall auf glatter Straße, man weiß erst nicht, ob man lachen, den Kopf schütteln oder eben einfach nur stehen bleiben und helfen soll.
Ich habe dem Roman 4,5 von 5 Sternen gegeben, weil er mich gleichzeitig unterhalten, berührt und auf eine leise Weise entwaffnet hat.
Was auf den ersten Blick wie eine absurde Komödie wirkt – ein misslungener Banküberfall, eine unfreiwillige Geiselnahme bei einer Wohnungsbesichtigung und eine Gruppe Menschen, die denkbar ungeeignet dafür ist, „Geisel“ zu sein – entfaltet sich nach und nach zu einer Geschichte über Einsamkeit, Angst, Schuld und die verzweifelte Sehnsucht, verstanden zu werden.
Fredrik Backman besitzt diese seltene Fähigkeit, Figuren zunächst skurril erscheinen zu lassen, nur um ihnen später mit wenigen Sätzen eine solche Tiefe zu verleihen, dass man plötzlich mitten ins Herz getroffen wird. Niemand in diesem Buch ist einfach nur „der Bankräuber“, „die Maklerin“ oder „das Ehepaar“. Jeder trägt seine kleinen Katastrophen mit sich herum. Jeder kämpft still gegen etwas an. Und genau deshalb fühlt sich diese Geschichte trotz aller Absurdität so erschreckend menschlich an.
Besonders beeindruckt hat mich, wie Backman Humor und Schmerz miteinander verwebt. Seine Dialoge sind pointiert, manchmal herrlich trocken, dann wieder voller Wärme. Man lacht über Situationen, die vollkommen grotesk sind und merkt im nächsten Moment, dass sich dahinter etwas zutiefst Trauriges verbirgt. Dieses permanente Wechselspiel aus Leichtigkeit und emotionaler Wucht macht das Buch so besonders.
Der Roman lebt außerdem von seiner Erzählstruktur. Anfangs wirkt alles wie kontrolliertes Chaos. Menschen reden aneinander vorbei, Aussagen widersprechen sich, nichts scheint Sinn zu ergeben. Doch Stück für Stück fügt Backman die einzelnen Schicksale zusammen wie ein Puzzle. Und je weiter man liest, desto klarer wird, dass diese „dumme Idee“ eigentlich nur der Auslöser dafür war, dass Menschen einander endlich sehen. Wirklich sehen.
Was mich davon abgehalten hat, die vollen fünf Sterne zu vergeben, war tatsächlich der Einstieg. Die ersten Kapitel verlangen Geduld. Die Überzeichnung mancher Figuren und die bewusst überdrehte Situationskomik waren mir stellenweise fast zu viel. Auch ich als Backman Fan musste mich erst einmal auf diesen eigenwilligen Stil einlassen.
Doch sobald die emotionalen Hintergründe sichtbar werden, entfaltet das Buch eine enorme Kraft. Genau deshalb war für mich das Ende umso bewegender.
-Eine ganz dumme Idee- ist kein klassischer Wohlfühlroman, obwohl er sich oft so tarnt. Es ist vielmehr ein Roman über Menschen mit Brüchen, Ängsten und Fehlern. Über all die kleinen unsichtbaren Kämpfe, die jeder mit sich trägt. Und vielleicht auch darüber, dass Mitgefühl manchmal dort entsteht, wo das totale Chaos regiert.
Dieses Buch hat mich lachen lassen, obwohl es eigentlich traurig war. Und es hat mich traurig gemacht, obwohl es voller Humor steckt. Genau solche Geschichten bleiben. Und genau dafür liebe ich diesen Backmann noch ein kleines bisschen mehr.
♡♡♡
"Alle Menschen lieben irgendwen, und alle, die irgendwin lieben, haben nachts schon verzweifelt wach gelegen und versucht herauszufinden, wie sie es schaffen sollen, Mensch zu bleiben. Manchmal bringt uns das sogar dazu, Dinge zu tun, die im Nachhinein zwar völlig unbegreiflich sind, uns aber in dem Moment als der einzige Ausweg erscheinen."
"Dies ist eine komplizierte und recht unwahrscheinliche Geschichte. Möglicherweise hängt es damit zusammen, dass Geschichten oftmals gar nicht von dem handeln, was wir annehmen. Dies ist zum Beispiel keineswegs eine Geschichte über einen Bankraub oder eine Wohnungsbesichtigung oder gar ein Geiseldrama. Vielleicht sogar nicht einmal eine Geschichte über Idioten.
Es wird immer offensichtlicher, dass dies eine Geschichte über eine Brücke ist."
"Diejenigen, die einen zum Lachen bringen, reichen für ein ganzes Leben."
28. Mai 2026
4,5
"Eine einzige richtig, richtig dumme Idee. Das ist alles, was erforderlich ist."
Und wieder dieser Backman. Ich glaube geschwärmt habe ich wirklich schon ausreichend.
Dieses Buch fühlt sich an wie ein chaotischer Unfall auf glatter Straße, man weiß erst nicht, ob man lachen, den Kopf schütteln oder eben einfach nur stehen bleiben und helfen soll.
Ich habe dem Roman 4,5 von 5 Sternen gegeben, weil er mich gleichzeitig unterhalten, berührt und auf eine leise Weise entwaffnet hat.
Was auf den ersten Blick wie eine absurde Komödie wirkt – ein misslungener Banküberfall, eine unfreiwillige Geiselnahme bei einer Wohnungsbesichtigung und eine Gruppe Menschen, die denkbar ungeeignet dafür ist, „Geisel“ zu sein – entfaltet sich nach und nach zu einer Geschichte über Einsamkeit, Angst, Schuld und die verzweifelte Sehnsucht, verstanden zu werden.
Fredrik Backman besitzt diese seltene Fähigkeit, Figuren zunächst skurril erscheinen zu lassen, nur um ihnen später mit wenigen Sätzen eine solche Tiefe zu verleihen, dass man plötzlich mitten ins Herz getroffen wird. Niemand in diesem Buch ist einfach nur „der Bankräuber“, „die Maklerin“ oder „das Ehepaar“. Jeder trägt seine kleinen Katastrophen mit sich herum. Jeder kämpft still gegen etwas an. Und genau deshalb fühlt sich diese Geschichte trotz aller Absurdität so erschreckend menschlich an.
Besonders beeindruckt hat mich, wie Backman Humor und Schmerz miteinander verwebt. Seine Dialoge sind pointiert, manchmal herrlich trocken, dann wieder voller Wärme. Man lacht über Situationen, die vollkommen grotesk sind und merkt im nächsten Moment, dass sich dahinter etwas zutiefst Trauriges verbirgt. Dieses permanente Wechselspiel aus Leichtigkeit und emotionaler Wucht macht das Buch so besonders.
Der Roman lebt außerdem von seiner Erzählstruktur. Anfangs wirkt alles wie kontrolliertes Chaos. Menschen reden aneinander vorbei, Aussagen widersprechen sich, nichts scheint Sinn zu ergeben. Doch Stück für Stück fügt Backman die einzelnen Schicksale zusammen wie ein Puzzle. Und je weiter man liest, desto klarer wird, dass diese „dumme Idee“ eigentlich nur der Auslöser dafür war, dass Menschen einander endlich sehen. Wirklich sehen.
Was mich davon abgehalten hat, die vollen fünf Sterne zu vergeben, war tatsächlich der Einstieg. Die ersten Kapitel verlangen Geduld. Die Überzeichnung mancher Figuren und die bewusst überdrehte Situationskomik waren mir stellenweise fast zu viel. Auch ich als Backman Fan musste mich erst einmal auf diesen eigenwilligen Stil einlassen.
Doch sobald die emotionalen Hintergründe sichtbar werden, entfaltet das Buch eine enorme Kraft. Genau deshalb war für mich das Ende umso bewegender.
-Eine ganz dumme Idee- ist kein klassischer Wohlfühlroman, obwohl er sich oft so tarnt. Es ist vielmehr ein Roman über Menschen mit Brüchen, Ängsten und Fehlern. Über all die kleinen unsichtbaren Kämpfe, die jeder mit sich trägt. Und vielleicht auch darüber, dass Mitgefühl manchmal dort entsteht, wo das totale Chaos regiert.
Dieses Buch hat mich lachen lassen, obwohl es eigentlich traurig war. Und es hat mich traurig gemacht, obwohl es voller Humor steckt. Genau solche Geschichten bleiben. Und genau dafür liebe ich diesen Backmann noch ein kleines bisschen mehr.
♡♡♡
"Alle Menschen lieben irgendwen, und alle, die irgendwin lieben, haben nachts schon verzweifelt wach gelegen und versucht herauszufinden, wie sie es schaffen sollen, Mensch zu bleiben. Manchmal bringt uns das sogar dazu, Dinge zu tun, die im Nachhinein zwar völlig unbegreiflich sind, uns aber in dem Moment als der einzige Ausweg erscheinen."
"Dies ist eine komplizierte und recht unwahrscheinliche Geschichte. Möglicherweise hängt es damit zusammen, dass Geschichten oftmals gar nicht von dem handeln, was wir annehmen. Dies ist zum Beispiel keineswegs eine Geschichte über einen Bankraub oder eine Wohnungsbesichtigung oder gar ein Geiseldrama. Vielleicht sogar nicht einmal eine Geschichte über Idioten.
Es wird immer offensichtlicher, dass dies eine Geschichte über eine Brücke ist."
"Diejenigen, die einen zum Lachen bringen, reichen für ein ganzes Leben."
Das Buch ist eine gute Mischung aus Komödie, tiefgründigen Denkanstößen, psychologischen Momenten und einem Hauch von Krimi.
Die Handlung ist an manchen Stellen absurd und unrealistisch, aber genau das macht den Charme des Buches aus. Denn mal ehrlich: Wer von uns wünscht sich nicht hin und wieder ein Happy End, egal wie verrückt der Weg dahin ist?
Backman schafft es, Humor und Nachdenklichkeit so zu verbinden, dass man gleichzeitig lacht und über das Leben reflektiert und dabei immer dieses warme, zufriedene Gefühl behält, das ein gutes Buch hinterlässt.
Die kurzen Kapitel machen es ideal zum Zwischendurch-Lesen. Das Hörbuch ist auch toll. Der Sprecher verstellt seine Stimme so großartig, dass die Figuren lebendig werden und man fast das Gefühl hat, in einem Theaterstück zu sitzen.
Eine ganz dumme Idee“ ist wieder so ein Buch, das man mit einem Lächeln im Herzen zuklappt.
27. Juli 2025
5,0
Das Buch ist eine gute Mischung aus Komödie, tiefgründigen Denkanstößen, psychologischen Momenten und einem Hauch von Krimi.
Die Handlung ist an manchen Stellen absurd und unrealistisch, aber genau das macht den Charme des Buches aus. Denn mal ehrlich: Wer von uns wünscht sich nicht hin und wieder ein Happy End, egal wie verrückt der Weg dahin ist?
Backman schafft es, Humor und Nachdenklichkeit so zu verbinden, dass man gleichzeitig lacht und über das Leben reflektiert und dabei immer dieses warme, zufriedene Gefühl behält, das ein gutes Buch hinterlässt.
Die kurzen Kapitel machen es ideal zum Zwischendurch-Lesen. Das Hörbuch ist auch toll. Der Sprecher verstellt seine Stimme so großartig, dass die Figuren lebendig werden und man fast das Gefühl hat, in einem Theaterstück zu sitzen.
Eine ganz dumme Idee“ ist wieder so ein Buch, das man mit einem Lächeln im Herzen zuklappt.