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Krimis

Ermordung des Glücks - Roman (Jakob-Franck-Serie 2)

3,1(7)
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Über das Buch

Das Glück wird ermordet, als der 11-jährige Lennard Grabbe nicht nach Hause kommt und später als Mordopfer aufgefunden wird. Exkommissar Jakob Franck überbringt den Eltern die schrecklichste aller Nachrichten. Während die Sonderkommission auf der Stelle tritt und die Familie keinen Weg findet, mit dem Verlust umzugehen, vergräbt Franck sich in Zeugenaussagen und Protokollen, verbringt Stunden am Tatort. Angetrieben wird er dabei nicht nur von dem Bedürfnis, der Familie zu Klarheit zu verhelfen, sondern auch von den schmerzhaften Erinnerungen an die ungelösten Mordfälle seiner Karriere.

Nach dem mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichneten Auftakt der Reihe um Jakob Franck, Der namenlose Tag , folgt nun der langerwartete zweite Teil. Friedrich Ani vereint erneut grenzenlose Traurigkeit, menschliche Abgründe und atemlose Spannung.

Dieses Buch ist Teil der Jakob-Franck- Serie.
Die Krimi-Serie um den Ex-Kommissar Jakob Franck verspricht menschliche Abgründe, atemlose Spannung und feinsinnige Töne – der Bestseller-Autor Friedrich Ani wurde dafür bereits vielfach ausgezeichnet.

Editionen (4)

ISBN9783518731574
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum13.09.17
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

4 Rezensionen

3,1

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  • Unknown User
    Unknown User

    4 Follower

    3,0

    Der Einstieg in das Buch ist mir genauso schwer gefallen, wie der Einstieg in diese Rezension. Ermordung des Glücks ist definitiv nicht das Buch, welches ich erwartet hätte als ich es zu lesen begonnen habe. Es ist kein klassischer Krimi. Es geht zwar um einen Fall, und dieser wird im Verlauf des Buches auch gelöst, allerdings geht es vorrangig um die Gefühle der einzelnen Figuren. Den Verlust eines Kindes, den Zusammenhalt unter Geschwistern die ein Geheimnis hüten und wie die Charaktere mit der Trauer umgehen bzw. daran zerbrechen. Den Schreibstil fand ich nach etwas längerer Eingewöhnungsphase sehr schön; er kommt ohne Kitsch aus und ist eher schlicht, doch gerade das macht dieses Buch aus. Und ich fand es einfach super ein Buch zu lesen, welches in München spielt. Allerdings bin ich mit der Gedankenwelt von Tanja (einer der Hauptfiguren) überhaupt nicht klar gekommen, sie vergisst in der Trauer hin und wieder den Namen ihres Mannes oder wo sie sich befindet und auch sonst ist ihre Art zu trauern für mich in vielen Belangen nicht nachvollziehbar gewesen. Die anderen Figuren hingegen fand ich sehr gelungen. Da am Anfang aus ihrer Perspektive geschrieben wurde hat es einige Zeit gedauert bis ich in das Buch gekommen bin. Auch fand ich die Zeitsprünge manchmal etwas verwirrend beim lesen. Nichts desto trotz hat mich das Buch irgendwie beeindruckt. Und auch die Auflösung des Falls fand ich gelungen. Eigentlich eher 3,5*

    18. Nov. 2023

  • Unknown User
    Unknown User

    6 Follower

    2,0

    „Ermordung des Glücks“ ist ein wirklich passender Titel. Ein Junge verschwindet und wird Wochen später tot aufgefunden. Die Welt seiner Familie bricht komplett zusammen und von Täter und Motiv fehlt jede Spur. Dies war mein erster Roman von Friedrich Ani und ich muss sagen, von der Leseprobe war ich ziemlich begeistert. Der Anfang des Buches hat mich direkt in den Bann gezogen. Dieser Kriminalfall war mal ganz anders aufgebaut, es ging nicht so sehr um das Verbrechen, als um die Gefühle der involvierten Personen. Der Schmerz wurde unglaublich gut bildlich dargestellt. Doch irgendwann wurde es etwas zäh. Die ewigen Monologe, mit ihren Wiederholungen. Das war irgendwann etwas zu wirr und hat mich leicht gestört. Die Charaktere waren auch durch die Bank weg alle irgendwie zu verschlossen. Generell finde ich diesen Stil gut, wenn Gedanken erläutert werden, wenn es mal etwas unstrukturiert abläuft, wenn nicht alles klar ausgesprochen wird, aber es hätte sich hier etwas mehr die Waage halten sollen mit der normalen Erzählung. Auch das Ende fand ich etwas unbefriedigend. Es ging dann alles so schnell. Ich bin mir tatsächlich unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Einerseits fand ich es gut erzählt, andererseits steckte mir irgendwie zu wenig dahinter. Insgesamt 2,5 Sterne.

    15. Jan. 2024

  • knoepfchen
    knoepfchen

    13 Follower

    3,0

    Der Einstieg in das Buch ist mir genauso schwer gefallen, wie der Einstieg in diese Rezension. Ermordung des Glücks ist definitiv nicht das Buch, welches ich erwartet hätte als ich es zu lesen begonnen habe. Es ist kein klassischer Krimi. Es geht zwar um einen Fall, und dieser wird im Verlauf des Buches auch gelöst, allerdings geht es vorrangig um die Gefühle der einzelnen Figuren. Den Verlust eines Kindes, den Zusammenhalt unter Geschwistern die ein Geheimnis hüten und wie die Charaktere mit der Trauer umgehen bzw. daran zerbrechen. Den Schreibstil fand ich nach etwas längerer Eingewöhnungsphase sehr schön; er kommt ohne Kitsch aus und ist eher schlicht, doch gerade das macht dieses Buch aus. Und ich fand es einfach super ein Buch zu lesen, welches in München spielt. Allerdings bin ich mit der Gedankenwelt von Tanja (einer der Hauptfiguren) überhaupt nicht klar gekommen, sie vergisst in der Trauer hin und wieder den Namen ihres Mannes oder wo sie sich befindet und auch sonst ist ihre Art zu trauern für mich in vielen Belangen nicht nachvollziehbar gewesen. Die anderen Figuren hingegen fand ich sehr gelungen. Da am Anfang aus ihrer Perspektive geschrieben wurde hat es einige Zeit gedauert bis ich in das Buch gekommen bin. Auch fand ich die Zeitsprünge manchmal etwas verwirrend beim lesen. Nichts desto trotz hat mich das Buch irgendwie beeindruckt. Und auch die Auflösung des Falls fand ich gelungen. Eigentlich eher 3,5*

    1. Jan. 2025

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Friedrich Ani

Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde in zehn Sprachen übersetzt und vielfach prämiert, u. a. sieben Mal mit dem Deutschen Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Burgdorfer Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis und der Goldenen Romy. Friedrich Ani ist Mitglied des PEN-Berlin.

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