Erhebung

Erhebung

Hardcover
3.8334
VorurteileAmerikanische KleinstadtHomophobieAnderssein

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Beschreibung

Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.

In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Magischer Realismus
Format
Hardcover
Seitenzahl
144
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

Beiträge

58
Alle
4

Der LEICHTE Happen für zwischen durch

Scott verliert jeden Tag mehr und mehr an Gewicht - allerdings sieht man das nur anhand der Zahl auf der Waage, sein Körperausmaß bleiben unverändert. Ebenso verliert alles an Gewicht, was er anhebt oder auch nur berührt. Bis zum Tag “NULL" versucht er noch ein paar Dinge zu bewegen - insbesondere in dem versnobten und vor allem konservativ homophoben Ort, in dem er lebt. Erhebung ist eine kleine, aber feine Novelle für zwischendurch. Die 144 Seiten sind recht schnell durchgelesen - so wenig Seiten, in denen aber so viel drin steckt. Die Geschichte thematisiert nicht nur ein noch heute wichtiges und relevantes Thema, sondern erzählt auch von den kleinen Lasten des Alltags und wie man durch Abgabe dieser zu mehr Leichtigkeit gelangt, von Menschlichkeit, Empathie und Selbstreflexion in einer wirklich guten Metapher. All das wird mit einer Leichtigkeit erzählt, die einen nur so durch die Seiten fliegen lässt und einen trotzdem zu berühren vermag. Schöne Geschichte!

4

Der Roman beziehungsweise die Novelle (aufgrund der Kürze) "Erhebung" von Stephen King handelt im Grunde genommen von Scott, der jeden Tag mehr an Gewicht verliert, dessen korpulentes Erscheinungsbild jedoch bestehen bleibt. Er lebt neben einem lesbischen Ehepaar, gegen das er eigentlich nichts einzuwenden hat, bis auf ein paar Konflikte mit ihren Hunden. Die Einwohner von Castle Rock können das lesbische Ehepaar jedoch nicht akzeptieren. Eines Tages nehmen die lesbische Nachbarin Deirdre und das Leichtgewicht Scott bei dem jährlichen Marathonlauf in Castle Rock teil. Scott erkennt dabei die Folgen der Vorurteile gegenüber den beiden Frauen und tut sich mit ihnen zusammen... Stephen King versucht anscheinend viel Information in wenig Text zu verarbeiten, was ihm zwar teilweise gelungen ist, jedoch ziemlich flach wirkt. Außerdem wirkt die Geschichte etwas kitschig, was ich so nicht von einem King erwartet habe. Dazu muss ich sagen, dass es mein erster Stephen King Roman ist und ich hohe Erwartungen hatte. Aber ich wurde eigentlich nicht enttäuscht. Der besonders gute Schreibstil von King gefiel mir. Er ist kurzweilig und trotz der geringen Seitenzahl weckte er Spannung und Gefühle in mir. Ich empfand den Abschnitt mit dem Marathonlauf als sehr beeindruckend. Beim Zeitpunkt des Lesens war ich selbst gerade beim Joggen im Fitnessstudio und konnte somit all das fühlen, was Scott in dem Moment gefühlt hat. Eine Erhebung :) Das hat mich umgehauen! Außerdem ist dieser Roman sehr gesellschaftskritisch und enthält politische Untertöne, was ich im Hinblick auf die Aktualität des Romans besonders gut finde. Alles in Allem hätte ich mir vielleicht doch ein paar mehr Seiten gewünscht, da mir der Schreibstil einfach sehr gefallen hat. Ich habe den Roman auf meinem Kindle gelesen und wusste daher nicht, dass dieser so kurz ist. Aber der Roman war tiefgründig, prägend und enthält eine aktuelle Message! Aufgrund der Kürze ist dieses Buch perfekt für zwischendurch :)

5

Wow, absolut wow! Alle Emotionen durchlebt in nur 3 Stunden! Tolle Geschichte, hervorragend gelesen durch David Nathan, ein Garant itself… Absolut hörenswert!!!

5

Über Ballast, Menschsein und stille Tragik

Stephen Kings "Erhebung" ist kein typischer Horror, sondern eine tiefgehende, nachdenklich stimmende Kurzgeschichte über den Ballast des Lebens und wie viel man als Mensch täglich abgibt – emotional, sozial und mental. Es geht weniger um das Übernatürliche, sondern um die feinen, manchmal unsichtbaren Lasten, die uns formen, und darum, wie ein Einzelner kleine Veränderungen in seiner Umgebung bewirken kann. Ich habe die Geschichte gleich zweimal gelesen und wurde dabei tief getroffen. Die Figuren wirken authentisch, fast verletzlich, und der Schreibstil ist eindringlich, klar und dennoch poetisch – Kings Worte tragen eine Leichtigkeit, die gleichzeitig unter die Haut geht. Besonders die Art, wie er Empathie, Selbstreflexion und moralische Fragen in wenigen Seiten behandelt, hat mich zum Philosophieren gebracht… und zum Weinen. "Erhebung" ist für mich ein kleines Meisterwerk über Menschlichkeit, Verantwortung und die subtile Tragik des Alltags. Es ist kontrovers, still, bewegend – und bleibt lange nach dem Lesen im Kopf.

1

Hmm

Mein erstes Stephen King Buch und es hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Ich könnt noch nicht einmal genau wieder geben was ich da gerade gelesen habe. Die Schreibweise war ok und ich bin schnell durch gekommen.

3

Eine Kurze Novelle mit viel Interpretationsfreiheit

Im Grunde haben wir hier eine "Veträumte" Version von Thinner. Scott verliert jeden Tag mehr an Gewicht, allerdings um Gegensatz zu Thinner sieht man es nicht. Rein Optisch bleibt Scott immer gleich auch seine Masse, wie Muskeln verändert sich nicht. Doch die wage zeigt von Tag zu Tag weniger. Das war auch im Grunde alles was die Geschichte einem erklärt. Alles weitere bleibt ungeklärt und in eigener Fantasie. Scott möchte gegen den Rat seines Freundes und ex Arztes sich untersuchen lassen und beschließt eher einem Lesbischen pärchen zu helfen. Diese führen ein Restaurant das aber aufgrund ihrer Homosexualität nicht läuft und ihr Leben und Existenz in Castle Rock steht auf der Kippe. Wieso das ganze bleibt immer nur warge im Raum. Dabei entwickeln sich neue Freundschaften die das ganze mit Emotionen füllen. Eine kurzweilige Geschichte die man ruhig mal lesen kann. Man sollte aber keinen Klassischen King erwarten.

5

"Das Gesicht den Sternen zugewandt." Klein aber fein und alles andere als leicht. Kein klassischer Horror-King, aber trotzdem ein ganzer King. Geht tiefer als man denkt.

3.5

Seltsam, klein aber fein.

Kein Horror wie wir es von Stephen King gewöhnt sind. Scott nimmt ab ohne sich äußerlich zu verändern. Er möchte sich nicht untersuchen lassen, Nehm sein Schicksal einfach so hin. Er schließt Freundschaft mit einem lesbische Paar. Das war's auch schon. Aber die Geschichte hat noch eine Botschaft an uns. Einfach mehr Toleranz und mehr miteinander als gegenander. Im Grunde fand ich die Geschichte schön und interessant. Wenn man Stephen King mag, kann man es lesen. Ist mal was anderes.

5

"Er erinnerte sich daran, wie er in seinem Garten in die Knie gegangen war, um hochzuspringen und nach dem Ast zu greifen. Er erinnerte sich, wie er die Stufen zum Musikpavillon rauf- und runtergerannt war. Er erinnerte sich, wie er über den Küchenboden getanzt war, während Stevie Wonder 'Superstition' sang. Das war dasselbe. Kein neuer Schwung, eigentlich nicht einmal ein Hoch, sondern eine Erhebung. Das Gefühl, dass man über sich hinausgegangen war und trotzdem noch weiter gehen konnte." Stephen, was ist los? Das ist das zweite Buch in Folge, das ich super fand. Normalerweise tue ich mich schwer mit King Büchern, aber dieses war auch eine tolle Überraschung.

5

> Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat. < Klein, aber fein. Diese Kurzgeschichte von Stephen King hat mir sehr gut gefallen. Man erlebt hier alle Emotionen durch. In dem typischen Kleinstadt- Setting fühlt man mit Scott mit, wie er die seltsamen Veränderungen seines Körpers versucht zu verstehen und evtl zu bekämpfen. Auch ist es interessant geschildert, wie sich der immer weiter fortschreitende Gewichtsverlust auf Scotts Alltag und seine Bewältigung von diesem auswirkt. Die Geschichte hat mich an den Leidensweg eines unheilbar Kranken erinnert und ich habe mich auch so gefühlt, als hätte ich diesen mit verfolgt. Eine emotionale Geschichte für zwischendurch, da sie mit ihren wenigen Seiten sehr schnell zu lesen ist und trotzdem zum Nachdenken anregt.

5

Etwas stimmt nicht – und genau das macht’s spannend. King zeigt wieder, dass das Unheimliche oft ganz still daherkommt.

Eine der kürzesten Geschichten von King – und trotzdem schafft er es, Spannung aufzubauen, wo eigentlich gar kein Platz dafür sein dürfte. „Erhebung“ ist seltsam, aber auf die gute Art. Das mysteriöse Abnehmen ohne sichtbaren Gewichtsverlust wirkt zunächst absurd, dann unheimlich, und irgendwann fast berührend. Man will einfach wissen, wohin das Ganze führt – und King liefert, wie immer, etwas völlig Unerwartetes. Trotz der Kürze bleibt die Geschichte im Kopf hängen. Kein Blut, kein Schockeffekt – aber eine stille, melancholische Spannung, die einen länger beschäftigt, als man denkt.

5

Klein aber fein

Sehr schöne Kurzgeschichte für zwischendurch. Lädt ein wenig zum träumen ein

4

Interessante mysteriöse Geschichte

Das war eine Recht kurze und seltsame Geschichte. Es war echt absurd und natürlich gibt es keine richtige Erklärung aber wahrscheinlich viele Interpretations Möglichkeiten. Mir hat die Geschichte gut gefallen auch wenn sie einen irgendwie traurig gemacht hat, ich mochte die Charactere und auch sehr den Sprecher!

4

Regt zum Nachdenken an

Eine kuriose Geschichte mit Kritik an die Menschheit. Viele Szenen sind witzig geschrieben, aber wenn ich selber sowas erfahren würde, würde ich wahrscheinlich nur noch heulen. Der Protagonist hat das Beste aus seinem Leben gemacht und das Leben seiner Mitmenschen positiv verbessert. Wunderschönes Buch! ❤️

4

Am Anfang habe ich sehr seinen Schreibstil vermisst, aber der kam dann zum Glück ab der Hälfte wieder. Die Geschichte ist wirklich zauberhaft. Der Protagonist Scott ist wirklich ein ganz feiner Kerl.

Am Anfang habe ich sehr seinen Schreibstil vermisst, aber der kam dann zum Glück ab der Hälfte wieder. Die Geschichte ist wirklich zauberhaft. Der Protagonist Scott ist wirklich ein ganz feiner Kerl.
4.5

Stephen Kings Erhebung ist eine lesenswerte Novelle, die trotz ihrer Kürze viel Tiefe bietet. Im Zentrum steht das Thema Intoleranz und Ausgrenzung – hier am Beispiel eines lesbischen Paars. King zeigt, wie einfach es sein kann, sich solidarisch zu zeigen und ein Ally zu sein. Die Geschichte ist spannend, emotional und - ganz in King-Manier - übernatürlich. Eine kurze, leichte, aber dennoch bedeutende Lektüre. Ich liebe Kings Schreibweise: Mit wenigen Worten erschafft er authentische Charaktere und stimmige Settings, die lange nachhallen.

5

Ich war überrascht, wie sehr mich Erhebung berührt hat. Die Geschichte ist ruhig, fast still, aber sehr emotional und hat eine klare Haltung. Besonders schön fand ich, wie sich Scott und Deirdre langsam annähern – erst mit viel Abstand, dann mit immer mehr Vertrauen. Das war richtig bewegend. Was mich echt nachdenklich gemacht hat, war Scotts Erkenntnis, dass ihm vorher nie aufgefallen ist, wie feindlich seine Stadt eigentlich gegenüber Deirdre und ihrer Frau war. Diese leisen Aha-Momente kennt man ja selbst irgendwie. Ein stilles Buch, das lange nachhallt.

5

Kleiner King mit großer Botschaft

Es ist einfach atemberaubend, dass es Stephen King gelingt, Geschichten in epischer Länge x Breite x Höhe zu erzählen (z. B. "Die Arena" oder "The Stand"). Ebenso atemberaubend ist dieses kleine, feine, leise Werk, das mit 143 Seiten gerade mal so lang ist, wie (gefühlt) manche einzelnen Kapitel in anderen King-Büchern. Es gelingt ihm meisterhaft (ausnahmsweise ohne Horror, aber dennoch mit fantastischen Elementen), einen Aufruf an die Gesellschaft für mehr Toleranz & Miteinander zu kreieren. Besonders die Charakterisierung der Hauptfigur, die trotz ihrer seltsamen Erlebnisse völlig mit sich im Reinen ist, gelingt dem Autor exzellent. Ein kleiner King für zwischendurch, den ich mit einem Lächeln zugeklappt habe.

Kleiner King mit großer Botschaft
5

LEICHT zu lesen ^^

Ein weiterer sehr guter Kurzroman von King! Regt zum nachdenken an…und zum loslassen :)

4.5

Wie ich King einfach liebe

Sehr gutes und sehr untypisches Buch meines Lieblingsautors. King erzählt eine sehr schöne und emotionale Geschichte. Toller, kurzweiliger Schreibstil, der (wie gewohnt) Spaß macht. Hatte erst Angst, dass es eine aufgewärmte Version seines Buches "der Fluch (Thinner)" wird, dem war aber absolut nicht so. Lohnt sich zu lesen, zumal man eh schnell durch ist. Hätte für mich aber gerne noch ein paar Seiten länger sein können. Ich hatte das Gefühl, dass King an manchen Stellen die "Seiten ausgehen".

5

Für seine Verhältnisse eine sehr kurze Geschichte und thematisch auch schwierig zwischen seinen anderen Werken einzuordnen. Dennoch transportiert es einige Botschaften, ist hervorragend geschrieben und lädt zum Nachdenken ein. Fantastisch.

4

»Die Schwerkraft ist der Anker, der uns in unser Grab hinabzieht. Für den Mann da würde es keine Schwerkraft und demnach auch kein Grab mehr geben.«

Mit 140 Seiten ein sehr kurzer Roman. Aber es steckt mehr drin, als man vermuten würde. Scott Carey verliert immer mehr Gewicht, allerdings ohne an Masse zu verlieren. Und genau das ist es auch eigentlich schon. King hatte hier eine interessante Idee und hat sie zu Ende gesponnen. Abgesehen von der Story an sich, hat es mich allerdings auch sehr berührt, wie King Diskriminierung in diesem Buch aufgreift. Und wie viel man gewinnen kann, wenn man jemanden einfach akzeptiert, wie er ist. Es ist kein weltbewegendes Werk, aber das will (und muss) es auch gar nicht sein. Man sollte es mal gelesen haben 💕

1

Sehr langweilig ich wünschte ich hätte früher abgebrochen

4

Eine kleine, feine Geschichte, trotzdem erkennt man noch King.

4

Traumhaft schöne kurze Geschichte

Einfach toll, man lacht man weint und man fühlt mit. Einfach toll das King es auch in kurzer Zeit schafft beim Leser Emotionen hervorzurufen. Ein tolles Buch das viele Anspielungen hat. Mir hat es gefallen, ich fühle mich erhaben dieses Buch gelesen zu haben. Vielen Dank Stephen King 💓

Traumhaft schöne kurze Geschichte
4.5

Was für ein wunderbares Buch

So ganz anders als von Stephen King gewohnt. Immer noch mit einer wunderbaren Erzählsprache. Immer noch mit Charakteren, mit denen man gern befreundet ist. Die man wirklich gut kennenlernt. Aber mit einer wunderbaren Leichtigkeit geschrieben. Wie das Buch selbst: Erhaben. Ein Buch über eine Art von Freundschaft, die die Welt verändern kann. Und eine wundervolle Idee vom Sterben. Absolut lesenswert! Lese-Soundtrack: Sam Phillips.

4.5

Kein klassischer SK

…trotzdem kurzweilig und leicht zu lesen. Kein Horror, kein Psycho und trotzdem kein Kinderbuch. Das Ende ist dafür erstaunlich emotional, wenn man sich drauf einlässt 🥲

4

Ein kurzer King für zwischendurch

Mal ein ganz kurzer King. Nur 140 Seiten - das ist normalerweise die Einleitung. Man wird in das übernatürliche Castle Rock in Maine entführt. Die Naturgesetze werden hier außer Kraft gesetzt, das muss man einfach so hinnehmen. Die Geschichte ist auf eine eigenartige Art berührend und hat mir sehr gut gefallen. Eine schöne Abwechslung für zwischendurch, ganz ohne Horror.

Ein kurzer King für zwischendurch
4

Kurzgeschichte zum Nachdenken ohne Horror 4/5⭐⭐⭐⭐

Handlung [Klappentext] „Auf mysteriöse Art und Weise verliert der korpulente Scott zügig an Gewicht, ohne sich dabei körperlich zu verändern. Noch unheimlicher ist jedoch: Wenn er auf der Waage steht, zeigt diese immer das gleiche Gewicht an, egal wie viel Kleidung er trägt oder ob er Hanteln hält. Er vertraut sich mit dieser Angelegenheit Dr. Ellis an, welcher ebenfalls ratlos ist. Gleichzeitig freundet er sich mit den beiden verheirateten Lesben in seiner Nachbarschaft an, welche ebenfalls ein Problem haben. Die beiden haben gerade erst ihr Restaurant eröffnet und erhoffen sich viel davon. Da die Einwohner mit ihnen jedoch nichts zu tun haben wollen, ist Ärger vorprogrammiert. Scott versteht was Vorteile ausmachen können und tut sich mit den beiden zusammen.“ Fazit Stephen King führt den Leser wieder in das kleine, aber beschauliche Städtchen mit Castle Rock. In dieser Kurzgeschichte geht es um Vorurteile, Verunglimpfung, Freundschaft und wie es ist, wenn man sich frei von Vorurteilen macht. Durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil, lässt sich das Buch gut und zügig lesen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und man kann sich gut hineinversetzen. Auch die Handlung ist spannend dargestellt und sehr übersichtlich in Hinblick auf die Geschehnisse. Definitiv ist diese Geschichte mal etwas anderes, was man sonst von dem Autor kennt. Das Buch bleibt auf jeden Fall im Kopf und regt zum Nachdenken an, auch wenn am Ende die ein oder andere Sache offenbleibt. Mir hat die Thematik auf jeden Fall gefallen und dieses Buch sollte man gelesen hab. ⭐⭐⭐⭐

Kurzgeschichte zum Nachdenken ohne Horror
4/5⭐⭐⭐⭐
3

What a weird but interesting little story.

4

Meine Bewertung des Textes (Minimum 1 Punkt / Maximum 5 Punkte): ➡️ Schreibstil/Sprache: 5 ➡️ Charaktere: 4 ➡️ Geschichte: 4 ➡️ Überraschungen/Wendungen: 4 ➡️ Spannung/Atmosphäre/Lebendigkeit: 4 ➡️ Faszination/Magnetische Wirkung: 4 ➡️ Gewichtung/Ausgewogenheit: 5 ➡️ Anspruch/Tiefe/Botschaft: 4 Gesamtbewertung: 4 ⭐⭐⭐⭐️ Das gewisse Etwas (+ oder -):➕ Besonderheiten: Berührend

4

Stephen King ist und bleibt ein Meister der Worte für mich. Erhebung erzählt auf nur wenigen Seiten eine unglaublich tolle und intensive Geschichte, die mit einer Leichtigkeit (pun intended) gesellschaftskritische Themen aufgreift und das ohne das Gefühl des erhobenen Zeigefingers.

4

Eine Erinnerung daran, wie kurz das Leben manchmal ist. Wie schnell alles vorbei sein kann.

3

Da ich von Kings letzter Novelle Gwendys Wunschkasten sehr angetan war, habe ich nicht lange gezgert und mir auch das neueste Kurzwerk von Stephen King zugelegt. Auch Erhebung kommt in einer Hardcoverausgabe daher, was in Anbetracht der wenigen Seiten ein sehr putziges, kleines Buch daraus macht. Es ist wirklich hbsch anzusehen, allerdings sind 12 fr die wenigen Seiten natrlich eine Nummer fr sich. King bringt uns zurck in die Kleinstadt Castle Rock. Dort lebt Scott alleine in einem sehr groen Haus und schlgt sich mit vielen Alltagsproblemen herum. Die unfreundlichen Nachbarn, der biestige Hund von nebenan, kleinkarierte Kleinstadtbewohner und allerlei andere Problemchen machen ihm zu schaffen. Neuerdings hat er jedoch ein ganz anderes Problem. Scott nimmt laut Waage rasant ab, jedoch tut sich nichts an seiner Krperform, die weiterhin eher als stmmig und stabil zu beschreiben ist. Was geht hier nur vor sich? Auch wenn Erhebung als Roman deklariert ist, so erwartet man von King doch meist etwas mehr als nur das. Auch hier haben wir eine Art mystische Komponente, denn der nicht sichtbare Gewichtsverlust von Scott, kann nicht wissenschaftlich erklrt werden. Was man King auch wieder lassen muss, ist sein Talent dafr, fesselnde Stories zu entwickeln, denn auch Erhebung konnte ich einfach nicht aus der Hand legen und habe es  wohl auch dank der Krze  an einem Nachmittag beendet. Und doch lsst mich das Buch etwas ratlos zurck. Ohne Zweifel mchte King mit dem Roman etwas ausdrcken, denn er strotzt nur so vor Gesellschaftskritik. All diese Feinheiten kann man dem Roman durchaus entnehmen. Und doch wei ich nicht so recht, was mir der Roman letztlich im Groen und Ganzen sagen soll. Leider war mir der Roman insgesamt einfach zu kurz. All die Kritik ist schn und gut, aber irgendwie wird alles nur im Ansatz angerissen und bedient sich eher bekannten Klischees. Durch die Krze der Story kommt einfach kein Gefhl auf. Fr mich htten es gerne noch 300 Seiten mehr sein drfen, um einfach ein wenig mehr Tiefe zu erreichen.

4

INHALT Mit Scott passieren komische Dinge. Jedes Mal, wenn er sich auf die Waage stellt, zeigt das Gerät weniger Gewicht an. Dabei verändert sich sein Körper aber kein bisschen. Er sieht immer so aus, wie vor der unerklärlichen Verwandlung. Auch ein befreundeter Arzt kann sich das Phänomen nicht erklären. Aber Scott verliert nicht an Lebenslust, eher im Gegenteil. Plötzlich erkennt er Seiten an sich, die er ohne seinen mysteriösen Gewichtsverlust vielleicht niemals entdeckt hätte. Und er bemerkt, wie unendlich wertvoll wahre Freundschaft ist. MEINUNG Stephen King musste mich ehrlich gesagt wieder überzeugen. Nach einigen guten Büchern, die ich vor vielen Jahren von ihm gelesen habe, konnten mich die neueren nicht mehr begeistern. Ich kam nicht gut mit seinem Stil klar, wie er Dinge ausdrückt, und vieles war für mich wirklich immer sehr langatmig. Aber mit diesem Buch, das teilweise wirklich in den Himmel gelobt wird, wollte ich es unbedingt noch einmal probieren. Ein so kurzes Buch wie dieses muss einiges an Würze haben – keine Frage. Deswegen hat es mich auch nicht überrascht, dass es schnell richtig losgeht. In die Tiefe geht der kurze Roman natürlich nicht, aber dennoch muss ich sagen, dass ich den Umfang absolut passend fand. Die Langatmigkeit, die mich sonst oft an King stört, kam hier nicht vor. Scott tritt in das Leben des Lesers ein und in meinem wird er sicherlich noch eine Weile bleiben. Er ist eine eindrucksvolle Person, stark und voller Liebe zu seinen Mitmenschen. Verständnisvoll und bedacht. Ich mochte ihn unheimlich gerne. Über die Geschichte an sich kann ich nicht allzu viel sagen, um nicht zu viel zu verraten. Ich kann nur sagen, dass sie mich wirklich berühren konnte, was ich in dem Umfang gar nicht so erwartet hatte. Vielleicht gebe ich Stephen King wieder mal eine Chance. Sein Schreibstil konnte mich hier überzeugen, ich habe das Buch super gerne gelesen, der Stil hat wirklich an vielen Stellen etwas absolut bildliches, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. FAZIT Ein ganz anderer King-Roman, der nichts mit Horror zu tun hat, aber der mir wirklich gut gefallen hat. Für 5 Sterne reicht es nicht ganz, aber begeistern konnte „Erhebung“ allemal. 4 VON 5 BUCHHERZEN ♥♥♥♥ VIELEN DANK AN DEN VERLAG FÜR DAS REZENSIONSEXEMPLAR!

3.5

Sie ist eine 3,5 von 5 Ein King Roman der kein Horror ist echt interessiert. Gute story klar nicht psycho und gruselig aber interessant. Eine guter weiterer Teil des Castle Rock Zyklus <3

4

King schreibt wahrlich gut, aber es ergibt am Ende nie einen Sinn und fühlt sich unvollendet an.

1

Um den einen Stern zu erklären: Ich bin normalerweise ein großer King-Fan, aber hier war ich einfach nur frustriert. 'Erhebung' ist in der Basis ein 'Thinner', in dessen Mittelpunkt ein weißer Cis Mann steht, der dem lesbischen Ehepaar die Reputation aufpoliert. Die Story hat mich auf so vielen Ebenen gewurmt, dass nicht mal die -wie immer hervorragende - Schreibe mich hinweg trösten konnte. Was soll diese Kurzgeschichte überhaupt sein? Horror definitiv nicht. Für feel-good ist es zu politisch, für eine Sozialkritik nicht politisch genug. Ich verbuche es für mich mal unter 'it's a mess' und werde nie wieder daran denken.

5

Oh I loved this! After finishing "IT" I wanted a bit more Stephen King without having to tackle another one of his big beast. So I decided on this little novella and was so so suprised! In a good way! This is definitely not horror. It's political. But not to much. It shows unity and what it means to stand up for someone else. It's sarcastic and almost cute! And it get's emotional when it has to. The very last sentence left me thinking about so many different things. I'll probably pick this one up again in the future! Quick and fun! And it makes you wonder.

4

Der Roman beziehungsweise die Novelle (aufgrund der Kürze) "Erhebung" von Stephen King handelt im Grunde genommen von Scott, der jeden Tag mehr an Gewicht verliert, dessen korpulentes Erscheinungsbild jedoch bestehen bleibt. Er lebt neben einem lesbischen Ehepaar, gegen das er eigentlich nichts einzuwenden hat, bis auf ein paar Konflikte mit ihren Hunden. Die Einwohner von Castle Rock können das lesbische Ehepaar jedoch nicht akzeptieren. Eines Tages nehmen die lesbische Nachbarin Deirdre und das Leichtgewicht Scott bei dem jährlichen Marathonlauf in Castle Rock teil. Scott erkennt dabei die Folgen der Vorurteile gegenüber den beiden Frauen und tut sich mit ihnen zusammen... Stephen King versucht anscheinend viel Information in wenig Text zu verarbeiten, was ihm zwar teilweise gelungen ist, jedoch ziemlich flach wirkt. Außerdem wirkt die Geschichte etwas kitschig, was ich so nicht von einem King erwartet habe. Dazu muss ich sagen, dass es mein erster Stephen King Roman ist und ich hohe Erwartungen hatte. Aber ich wurde eigentlich nicht enttäuscht. Der besonders gute Schreibstil von King gefiel mir. Er ist kurzweilig und trotz der geringen Seitenzahl weckte er Spannung und Gefühle in mir. Ich empfand den Abschnitt mit dem Marathonlauf als sehr beeindruckend. Beim Zeitpunkt des Lesens war ich selbst gerade beim Joggen im Fitnessstudio und konnte somit all das fühlen, was Scott in dem Moment gefühlt hat. Eine Erhebung :) Das hat mich umgehauen! Außerdem ist dieser Roman sehr gesellschaftskritisch und enthält politische Untertöne, was ich im Hinblick auf die Aktualität des Romans besonders gut finde. Alles in Allem hätte ich mir vielleicht doch ein paar mehr Seiten gewünscht, da mir der Schreibstil einfach sehr gefallen hat. Ich habe den Roman auf meinem Kindle gelesen und wusste daher nicht, dass dieser so kurz ist. Aber der Roman war tiefgründig, prägend und enthält eine aktuelle Message! Aufgrund der Kürze ist dieses Buch perfekt für zwischendurch :)

4

Wer diese Novelle angeht mit der Erwartung, Horror pur zu erleben wird natürlich enttäuscht. ABER wenn man sich einfach auf die Geschichte einlässt, dann kann man es durchaus genießen. Zumindest kann ich für mich sprechen. :D

3

Leider etwas enttäuschend. Stephen King hätte hier ruhig mehr in die Tiefe gehen können, gerade was Scotts Gewichtsabnahme betrifft. Außerdem läuft hier alles einfach zu glatt.

1

Um den einen Stern zu erklären: Ich bin normalerweise ein großer King-Fan, aber hier war ich einfach nur frustriert. 'Erhebung' ist in der Basis ein 'Thinner', in dessen Mittelpunkt ein weißer Cis Mann steht, der dem lesbischen Ehepaar die Reputation aufpoliert. Die Story hat mich auf so vielen Ebenen gewurmt, dass nicht mal die -wie immer hervorragende - Schreibe mich hinweg trösten konnte. Was soll diese Kurzgeschichte überhaupt sein? Horror definitiv nicht. Für feel-good ist es zu politisch, für eine Sozialkritik nicht politisch genug. Ich verbuche es für mich mal unter 'it's a mess' und werde nie wieder daran denken.

3

Sehr anregend um nachzudenken über die Gesellschaft

Ein teilweise gesellschaftskritisches Buch, welches wohl die Sichtweise vieler Menschen wieder spiegelt. Allerdings habe ich das mit dem Gewichtsverlust dann doch nicht ganz verstanden. Trotzdem ein gutes Buch und leichtes Buch für zwischendurch.

5

🎈🎈🎈Grandios

4

*Erhebung* eine Novelle von Stephan King. Wow, ich weiss nicht ob es nur die Umstände waren, aber mich hat diese Story total gepackt und ich mag ehrlich gesagt immer noch nicht über das "Was wäre wenn" nachdenken wie man das ja schon einmal macht wenn man ein Buch zu Ende, bzw gelesen hat. Die Story um Scott hat mich schnell in ihren Bann gezogen, und ich war super gespannt was es mit der mysteriösen Gewichtsabnahme auf sich hat. Auch der Nachbarschaftsstreit der zwischen ihm und seinen Nachbarinnen entbrannt war, hat einiges zu Story beigetragen, so hat man anhand diesem gemerkt wie sich das Denken von Scott wandelt. Auf jeden Fall ist diese Novelle zwar "nur" eine Novelle aber ein echter King, zwar ohne Horrorelement aber ich muss sagen, das es mich trotz allem echt gegruselt hat. Ich trau mich definitiv nicht allzu viel zu verraten um nicht zu spoilern finde aber das der Klappentext die Story echt gut zusammen fasst, ohne zuviel zu verraten. Klappentext: Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.  In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.

3

Es als Buch zu verkaufen ist vermutlich ziemlich übertrieben. Es ist eine Kurzgeschichte - aber eine sehr nette. [LIKE]

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