Enriettas Vermächtnis

Enriettas Vermächtnis

Hardcover
2.01
FrauenromanGeheimnisGeliebteErben

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Wenn ein Erbe dunkle Geheimnisse ans Licht bringt. Alles beginnt mit einem Ende – mit dem Tod der hochbetagten Enrietta da Silva, einer weltweit geschätzten und wohlhabenden Autorin aus Buenos Aires. Kurz darauf sitzen in Zürich zwei Menschen vor Enriettas Testamentsvollstrecker: Emilio, ein konservativer Arzt aus Argentinien, und Jana, eine unkonventionelle Schauspielerin aus Salzburg und Ziehtochter der Verstorbenen. Überraschend kommen sich Emilio und Jana näher. Bis plötzlich Armando da Silva in Zürich auftaucht, Enriettas leiblicher Sohn – ein ungeliebtes, von ihr totgeschwiegenes Kind mit einer zwielichtigen ­Biografie. Er sei gekommen, um sein Erbe zu beanspruchen, sagt er, doch es geht ihm um sehr viel mehr. Denn Enriettas Vermächtnis birgt ein dunkles Geheimnis …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
288
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Sylvia Madsack wurde in ­Hannover geboren, studierte Psychologie, arbeitete als Journalistin und übersetzte für verschiedene Buchverlage aus dem Französischen und Englischen. 2008 erschien der ­erste Graf-Stanislaw-Roman „Melodie der Nacht“, es folgten „Tausend Augen hat die Nacht“ und zuletzt „Hymne an die Nacht“. Sie lebt in Zürich und Salzburg.

Beiträge

1
Alle
2

Dies ist ein Roman, den ich trotz durchwachsener Rezensionen unbedingt selbst lesen wollte, weil ich das Cover ganz wunderbar finde und auch sehr gespannt auf die argentinisch-schweizerisch-salzburgischen Verstrickungen war. Gehofft hatte ich auf eine rasante Geschichte mit Intrigen, persönlichen Verletzungen, einer Dreiecksbeziehung und einem wirklich faszinierenden Geheimnis um das Vermächtnis Enriettas. Bekommen habe ich einen Roman, mit spannendem und vielversprechendem Auftakt, der all das zu halten schien, dann aber leider ab der Hälfte zunehmend verflachte und nur noch gemächlich und fast schon behäbig dahinplätscherte. Im Grunde war nach 50% des Textes das gesamte Spannungspulver bereits verschossen und außer zwischenmenschlichen Selbstfindungstrips (inkl. Neustart, Selbstverwirklichung und neuer Liebe), die in ihrer Aufmachung und Konzeption aber so konventionell ausgestaltet waren, dass sie eher langweilten als begeisterten, passierte nicht mehr viel. Die einzigen Überraschungen bestanden in plötzlichen, sich nicht deutlich abzeichnenden Entwicklungen der Figuren, die dadurch, dass sie aus heiterem Himmel zu kommen schienen, nicht überzeugen konnten. Das titelgebende Vermächtnis wurde gar nur zur Randerscheinung und Rahmenbedingung, da wäre doch sehr viel mehr drin gewesen - besonders, da es sich bei Enrietta doch augenscheinlich um eine sehr interessante Persönlichkeit gehandelt zu haben scheint. Im zweiten Teil konnten mich lediglich die Salzburg-Beschreibungen noch mitreißen, ansonsten wurde es eine eher mühsame, da etwas langweilige Lektüre, was sehr schade ist, da der Roman insgesamt gut geschrieben ist.

Beitrag erstellen