Blick ins Buch

Liebesromane

Emilia

3,5(18)
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Über das Buch

Partys. Reisen. Flirten. Das bestimmt den Alltag von Emilia dos Santos – bis sie vom plötzlichen Tod ihrer Eltern erfährt. Mit einem Mal ist ihr sorgloses Leben vorbei. Sie soll nach alter Familientradition das Weingut im Napa Valley weiterführen und sieht sich damit einer Verantwortung gegenüber, der sie sich nicht gewachsen fühlt. Ganz und gar nicht. Da hilft es auch wenig, dass ihr Jugendfreund Alejandro wieder auftaucht und sie unterstützen will. Denn seine Nähe verwirrt und verunsichert Emilia nicht nur, sondern stellt sie zusätzlich vor die unangenehme Aufgabe, ihren bisherigen Lebensstil zu hinterfragen ...

Editionen (1)

ISBN9783906829180
VerlagSternensand Verlag
Erscheinungsdatum01.05.16
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

7 Rezensionen

3,5

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  • 4,0

    Das Buch „Emilia“ ist der erste Teil der „Dein Weg zu mir“ – Reihe von der Autorin C. M. Spoerri und ich war schon sehr gespannt darauf, die Reihe zu lesen, da ich von der Autorin bisher nur die Bücher aus dem Fantasybereich gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, sodass ich in kürzester Zeit in den Bann der Geschichte gezogen wurde. Die Autorin schreibt locker, vermittelt dabei aber auch sehr gut die unterschiedlichsten Gefühle der Charaktere, wie Trauer, Wut und natürlich auch Liebe. Das Setting in Form in Form des Napa Valley mit seinen Weinbergen und dem Weingut gefiel mir ebenfalls richtig gut. Für Emilia ist es natürlich eine 180 Grad Wende von der belebten Metropole New York zurück in das beschauliche und ruhige Napa Valley. Auf mich hatte die von der Autorin sehr bildlich beschriebene Umgebung aber eine sehr beruhigende Wirkung und ich konnte mir förmlich vorstellen selbst dort durch die Weinberge zu laufen. Die Charaktere im Buch wurden von der Autorin sehr gut ausgestaltet, waren mit ihren Ecken und Kanten individuell und wirkten auf mich sehr authentisch. Emilia ist eine junge Frau, deren Leben durch Partys und Reisen geprägt war. Dies änderte sich schlagartig mit dem Tod ihrer Eltern und sie kehrt auf das Weingut ins Napa Valley zurück. Mit Emilia hatte ich im Laufe des Buches immer wieder meine Probleme. Sie wirkt nach außen hin selbstbewusst und stark, steckt im inneren aber voller Zweifel und fühlt sich mit der ganzen Situation überfordert. Hilfe annehmen und Verantwortung übernehmen fällt ihr eher schwer. Sie ist zwar auch selbstreflektierend, da sie erkennt, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist, fällt aber trotzdem immer wieder in ihre gewohnten Muster zurück. Alejandro hingegen ist ein wirklich herzenzguter Mensch, der mir auf Anhieb sympathisch war. Er ist klug, einfühlsam, aber auch temperamentvoll und hat mit Emilia und ihren Launen eine Geduld, die an seiner Stelle vermutlich nicht jeder gehabt hätte. Die Interaktionen der beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, zum einen stößt Emilia Alejandro ständig von sich, da sie seine Nähe verwirrend findet und es dadurch zu einigen Streits kommt, andererseits gibt Alejandro Emilia nicht auf. Mir persönlich ging es zwischen den beiden ein bisschen zu oft hin und her. Insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen und ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen. Ich mochte das Setting sehr gerne und auch die vielschichtigen Charaktere, sowohl die Protagonisten als auch die Nebencharaktere. Ich vergebe „Emilia“ vier Sterne und kann die Geschichte sehr empfehlen.

    17. Mai 2024

  • ikis_bookshelf
    ikis_bookshelf

    70 Follower

    Endlich kommt die Rezension zu "Emilia- Dein Weg zu mir" von C.M.Spoerri aus dem Sternensandverlag. Ein New Adult/ Liebesroman über die Angst vor der Verantwortung. Es geht um (wie der Titel vermuten lässt) Emilia, die nach Jahren in ihr Heimatort zurückkehrt um nach dem tragischen Tod ihrer Eltern das Partyleben zurückzulassen und dafür das Weingut zu übernehmen. Dorch sie merkt schnell, dass sie keine Ahnung über die Führung eines Unternehmens hat, weshalb sie eine Abendschule besuchen geht. Dort lernt sie einen Mann kennen, der ihre Trauer vergessen lässt. Doch auch ihr Jugendfreund Alejandro taucht auf um ihr zur Seite zu stehen. Allerdings bewirkt seine Nähe ein komisches Gefühl in Emilia. Kann sie sich der Verantwortung stellen und ihren Gefühlen gehör leisten? Dieses Buch ist ein toller erster Band mit meiner Meinung nach tollen Covern und einem spanischen Flair. Die Erzählperspektive ist aus der Ich Perspektive von Emilia und Alejandro geschrieben. Emilia fand ich Anfangs etwas nervig durch die etwas gezwungen gewirkten Witze, doch die Charakterentwicklung macht sie zu einer sympathischen Person. Alejandro mochte ich schon Anfangs, auch wenn er etwas arg dem typischen Männerklischee entspricht. Der Schreibstil war sehr angenehm und ließ einen beim lesen entspannen. Auch das Setting und wie die Umgebung beschrieben wurde gab einen den Wunsch nach einem Urlaub in Mexiko. Alles in allem ein schönes Buch das Lust auf mehr macht, trotz ein paar kleinen Mängeln.

    19. Nov. 2021

  • justabookseller
    justabookseller

    81 Follower

    Inhalt Partys. Reisen. Flirten. Das bestimmt den Alltag von Emilia dos Santos – bis sie vom plötzlichen Tod ihrer Eltern erfährt. Mit einem Mal ist ihr sorgloses Leben vorbei. Sie soll nach alter Familientradition das Weingut im Napa Valley weiterführen und sieht sich damit einer Verantwortung gegenüber, der sie sich nicht gewachsen fühlt. Ganz und gar nicht. Da hilft es auch wenig, dass ihr Jugendfreund Alejandro wieder auftaucht und sie unterstützen will. Denn seine Nähe verwirrt und verunsichert Emilia nicht nur, sondern stellt sie zusätzlich vor die unangenehme Aufgabe, ihren bisherigen Lebensstil zu hinterfragen ... (Quelle: Sternensand) Cover Das Cover ist sehr hübsch, aber es passt meiner Meinung nach nicht richtig zur Story. Für mich sieht dieses Cover nach einem historischen Roman aus und passt für mich nicht zu einer Young Adult/Romance Story. Aber schön ist es auf jeden Fall. Meinung Als ich hörte, dass die Autorin C.M. Spoerri einen romantischen Jugendroman schreiben wird, da war ich unglaublich gespannt. Denn man kennt sie sonst nur als Fantasyautorin und ich war sehr interessiert, ob sie auch andere Genres kann! :) Und nach der Lektüre von "Emilia" muss ich gestehen, dass mir ihre fantastischen Bücher besser gefallen. Aber auch ihre Geschichte rund um Emilia und Alejandro war eine nette Lektüre, die mich ganz gut unterhalten hat. Sie wartet mit der gewohnten bildhaften Sprache auf, sodass man sich alles ganz genau vorstellen kann. Das finde ich richtig toll, denn ich mag es, wie C.M. Spoerri schreibt. Allerdings musste ich mich erst an den etwas besonderen Schreibstil gewöhnen, denn es werden sehr viele Klammern genutzt, in denen Gedanken der Protagonisten dargestellt werden. Das hat mich etwas gestört. Die Story an sich ist auch ganz nett und interessant, aber insgesamt ist mir alles einfach zu perfekt gewesen. Die Protagonisten sind so verdammt schön und sexy und perfekt. Gruselig. Warum müssen die Charaktere in Bücher immer überirdisch schön sein? Das find ich echt nervig und unglaubwürdig. So muss ich leider gestehen, dass mir Emilia nicht sonderlich sympathisch war. Sie ist ungerecht, kindisch und bockig und hat mich teilweise sehr genervt. Ich habe sie einfach oft nicht verstanden und konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Bin ich langsam zu alt für solche Storys?? Ich weiß es nicht.... Sind Frauen tatsächlich so kompliziert? Ich glaube nicht, dass ich so widersprüchlich bin, wie Emilia... Alejandro mochte ich dagegen sehr. Er ist sehr liebenswert und immer ehrlich zu sich und auch zu Anderen. Das hat ihn mir sehr sympathisch gemacht. Und so habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen, denn ich wollte wissen, ob Alejandro sein Glück findet. Die Story lässt sich wunderbar lesen, sie ist leicht und locker und genau das Richtige für zwischendurch. Sie ist interessant, wenn auch etwas vorhersehrbar, und hat mich sehr gut unterhalten. Fazit "Emilia" ist schöne Unterhaltung für nette Lesestunden.

    4. Okt. 2022

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über C.M. Spoerri

C. M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt mit ihrem Mann zusammen in der Schweiz. Ursprünglich aus der Klinischen Psychologie kommend, schreibt sie seit Frühling 2014 erfolgreich Fantasy-Jugendromane (Alia-Saga, Greifen-Saga) und hat im Herbst 2015 mit ihrem Mann zusammen den Sternensand-Verlag gegründet. Weitere Fantasy- und New Adult-Projekte sind dabei, Gestalt anzunehmen.

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