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Der Titel des Romans hat mich sofort an das Buch von Virginia Woolf "Ein Zimmer für sich allein" erinnert und genau um diese Thematik geht es auch in dem Buch von Kristin Valla. Wie kann man als Ehefrau und Mutter einen Ort der Ruhe und des sich Ausbreiten haben, um schreiben zu können? Wo die Geschichten fassen, die sich nur schwer fangen lassen wollen im Alltagsleben. Ein Ort, wo man schreiben, den Gedanken nachhängen und Klarheit erlangen kann, über das was man will. Kristin Valla macht sich auf die Suche nach diesem Ort. Einem kleinen Haus, dass sie sich von dem leisten kann, was sie zuletzt selbst verdient hat, denn es soll "ihr" Haus sein, in ihrer Verantwortung liegen. "Was ich wollte, war, an diesem Ort zu verschwinden. Mich dort einzuschließen, bis die Wörter kämen, bis ich wieder zur Autorin würde, aber das erschien mir als unbillige Forderung." Gefunden, machte es ihr dieses alte, heruntergekommenen und nach Schimmel stinkende Haus nicht leicht. "....ich schaute auf mein neues Königreich und weinte." Auch musste sie sich erstmal darüber klar werden, welches ihre Bedürfnisse überhaupt waren. Jahrelang sich um die der Familie zu sorgen, lässt die eigenen verschwinden und müssen diese erst wiedergefunden werden. Richtig spannend fand ich die zahlreichen Anekdoten und Geschichten die die Autorin zu anderen Frauen recherchiert hat, welche auch so ein Haus, eine Wohnung oder eine Hütte sich zu eigen gemacht haben, um darin endlich in Ruhe schreiben zu können. Wie sie diese finanziert und dann umgebaut und möbliert hatten. Da waren natürlich Virginia Woolf, aber auch Agatha Christie, Selma Lagerlöf, Toni Morrison, Alice Walker, George Sand und einige mehr. Mir hat dieses Buch schöne Lesestunden bereitet und mir klar gemacht hat, dass es oft nicht einfach ist, zu wissen was man wirklich will.
31. Mai 2025
Der Titel des Romans hat mich sofort an das Buch von Virginia Woolf "Ein Zimmer für sich allein" erinnert und genau um diese Thematik geht es auch in dem Buch von Kristin Valla. Wie kann man als Ehefrau und Mutter einen Ort der Ruhe und des sich Ausbreiten haben, um schreiben zu können? Wo die Geschichten fassen, die sich nur schwer fangen lassen wollen im Alltagsleben. Ein Ort, wo man schreiben, den Gedanken nachhängen und Klarheit erlangen kann, über das was man will. Kristin Valla macht sich auf die Suche nach diesem Ort. Einem kleinen Haus, dass sie sich von dem leisten kann, was sie zuletzt selbst verdient hat, denn es soll "ihr" Haus sein, in ihrer Verantwortung liegen. "Was ich wollte, war, an diesem Ort zu verschwinden. Mich dort einzuschließen, bis die Wörter kämen, bis ich wieder zur Autorin würde, aber das erschien mir als unbillige Forderung." Gefunden, machte es ihr dieses alte, heruntergekommenen und nach Schimmel stinkende Haus nicht leicht. "....ich schaute auf mein neues Königreich und weinte." Auch musste sie sich erstmal darüber klar werden, welches ihre Bedürfnisse überhaupt waren. Jahrelang sich um die der Familie zu sorgen, lässt die eigenen verschwinden und müssen diese erst wiedergefunden werden. Richtig spannend fand ich die zahlreichen Anekdoten und Geschichten die die Autorin zu anderen Frauen recherchiert hat, welche auch so ein Haus, eine Wohnung oder eine Hütte sich zu eigen gemacht haben, um darin endlich in Ruhe schreiben zu können. Wie sie diese finanziert und dann umgebaut und möbliert hatten. Da waren natürlich Virginia Woolf, aber auch Agatha Christie, Selma Lagerlöf, Toni Morrison, Alice Walker, George Sand und einige mehr. Mir hat dieses Buch schöne Lesestunden bereitet und mir klar gemacht hat, dass es oft nicht einfach ist, zu wissen was man wirklich will.
31. Mai 2025






